
Die Uni Münster ist beliebt. Tausende junger Menschen zieht es Semester für Semester in die Domstadt. Einige kommen, weil sie hier zwei Talente unter einen Hut bringen wollen – begabte Athleten nämlich, die ihren Leistungssport mit dem Studium vereinbaren.

Mitten im Semester der Uni Münster den Rücken kehren, das machen diese drei jungen Damen nicht ohne Grund: Wenn am 5. Dezember die Handball-Weltmeisterschaft der Frauen in China startet, werden die drei WWU-Studentinnen Katharina Doppler, Nina und Sabrina Stumvoll für Österreich auf dem Feld stehen.

Mit den einzig rechtlichen Mitteln, die Uni-Leitungen im Fall einer Besetzung zur Verfügung stünden, sei die Polizei um Räumung des Hörsaals F1 gebeten worden, erläutert Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles ihre Sicht auf den Einsatz im Fürstenberghaus heute morgen. Da die Protestler aber kurz zurvor das Haus verlassen hätten, habe es auch nichts zu räumen gegeben.

Münster als Studienort für das Fach Medizin ist äußerst attraktiv – und lockt zunehmend die Leistungsstärksten unter den Abiturienten an. Das hat Folgen: Um das Studium ohne Wartesemester aufnehmen zu können, mussten Bewerber im Auswahlverfahren der Universität Münster – der so genannten Hochschulquote – aktuell einen Abitur-Notendurchschnitt von mindestens 1,1 vorweisen.

Henry Wahlig weiß, wovon er spricht. „Die Prominenten gehen für uns den Schritt, den wir nicht mehr gehen können.“ Der 29-jährige Historiker und Fußballfan leidet seit Jugendjahren an einer seltenen Erbkrankheit und wird irgendwann nicht mehr gehen können.
Die Münsteraner Landtagsabgeordnete der SPD, Anna Mazulewitsch-Boos fragte Ende vergangener Woche im Düsseldorfer Landtag: “Wann fordert die Landesregierung den Rücktritt des Hochschulratsmitglieds Middelhoff?“
„Erneut zeigt sich, dass die von der Landesregierung eingesetzten Hochschulräte für die Universitäten zu einem Problem werden können", das sagte jetzt die Münsteraner SPD-Landtagsabgeordnete Anna Mazulewitsch-Boos und denkt dabei an Thomas Middelhoff.

Noch immer sind zu wenige Studierende aktiv abseits der Büffelei: Der Hochschulsport-Tag in Münster will das ändern und die Lernenden mitnehmen. Am Mittwoch (24. Juni) fordert die WWU an vier Stellen in der Stadt zum Mitmachen und Ausprobieren auf.
Zwischen 11 und 14 Uhr ist dies möglich:

Laufen geht immer. Den nächsten Beleg dieser These lieferte der 9. Leonardo-Campus-Run der Sportwissenschaftler der Uni Münster. Bei nahezu idealem Wetter sammelten sich über 2000 Bewegungshungrige, um nach Feierabend die Runden zu packen. 600 nahmen seinerzeit an der Premiere teil – der Boom also ist in Münster ein ungebremster.

Premiere für die English Drama Group der Universität: Am 9. Mai um 20 Uhr holt sie ein Stück des Schotten David Greig auf die Studiobühne am Domplatz.

Über Münster nach Belgrad, das ist der Weg für vier Studenten-Nationalmannschaften im Basketball. Zum vierten Mal binnen sieben Jahren richtet der Hochschulsport Münster den Nationen-Cup unter den Körben aus. An drei Juni-Tagen (24. bis 26.) sind die A2-Länderauswahlteams aus Deutschland, Brasilien, Israel und der Ukraine in Berg Fidel am Ball.

Sportpsychologen zeigen in einer Analyse der Spielergebnisse der ersten Fußballbundesliga über 44 Spielzeiten (1963/64 bis 2006/2007), dass die Einführung der Drei-Punkte-Regel in der Ersten Liga nicht zu den ursprünglich erhofften positiven Wirkungen führt.
Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Münster zeigt sich nach wie vor mit den Aktivisten im besetzten Haus an der Grevener Straße Nr. 53 solidarisch. „Wir“, teilt Öffentlichkeitsreferent Veith Lemmen mit, „wir tagen deshalb weiterhin in den Räumlichkeiten, werden die Forderungen nach Erhalt der Häuser unterstützen.“

Die Online-Anmeldung zum Ferienprogramm des Hochschulsports ist freigeschaltet und bietet das gesamte Sportangebot während der Semesterferien zum halben Preis. Start der Sportkurse ist der 24. Februar.

Gar nicht so leicht, Jahr für Jahr einer Traditionsveranstaltung eine neue Farbe zu verpassen. Die Macher der 30. Hochschulsport-Schau haben das glänzend geschafft - Hut ab! Vor geschätzten 1000 Zuschauern mutierte die rappelvolle Unihalle zu Münsters größtem Tanzpalast für diesen Abend.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:








