
Die Gerüchte um das Delfinarium in Münster, seit einigen Tagen brodeln sie wieder. Und das, obwohl eigentlich nichts passiert ist: „Ja, wir führen Gespräche über die Zukunft der Anlage“, räumt Zoodirektor Jörg Adler ein, betont aber auch: „Der Austausch läuft zunächst rein intern, Entscheidungen stehen aktuell nicht an.“

Bei den Besucherzahlen stellen zoologische Gärten Museen und Theater in den Schatten. Sie bieten Erholung, Unterhaltung und sind nicht zuletzt lehrreich. Nirgendwo sonst kommt man Tieren so nahe wie im Zoo. Zoologische Gärten zeigen aber weit mehr als nur Tiere. Moderne Zoos haben sich die Erhaltung bedrohter Tierarten auf die Fahnen geschrieben.

„Damit kann man doch prima bei seinen Kindern punkten“, lacht Prof. Dr. Michael Raschke, wenn er von der „Visite im Allwetterzoo“ bei den Menschenaffen berichtet. Der Hintergrund ist im Grunde ebenso ernst wie heute erfreulich: Das Universitätsklinikum Münster (UKM) hat dem Tiergarten eine komplette Anästhesie-Einheit geschenkt.

Zehn Tage nach dem Tod von Gorillamutter „Gana“ ist die Entscheidung um die Zukunft ihrer halbjährigen Tochter „Claudia“ gefallen: Bestand anfangs noch Hoffnung, die Kleine in Münster behalten zu können, soll das Tier jetzt doch in die Pflegestation des Stuttgarter Zoos gebracht werden. Der Umzug steht am Freitag, 29. Januar, an.

Insgesamt 2962 Tiere in 301 Arten weist die Inventurliste per 31. Dezember 2009 auf. Der letzte Tag im Jahr ist der Stichtag, zu dem ein Zoologischer Garten den handelsrechtlichen Erfordernissen entsprechend eine Inventur durchführen muss. Gezählt werden Schrauben, Besen, Zoobücher und eben auch Tiere.

Die Halle Münsterland, sie befand sich an diesem Wochenende fest in der Hand der Hundefreunde. Mehr als 15.000 Zwei- sowie etliche tausend Vierbeiner ließen sich von der zweiten Auflage der Event-Messe „DogLive" anlocken. Zum Vergleich: Die Premiere im vergangenen Jahr hatten 12.000 Besucher miterlebt.
2010 ist für den Zoo-Verein und damit für Tausende von Tierfreunden das Jahr der Elefanten: Im Mittelpunkt der geplanten Aktivitäten steht der Wunsch nach einem Badebecken für die beliebten Dickhäuter. Platz für den „elefantösen“ Swimmingpool ist im Allwetterzoo vorhanden, die Pläne überzeugen auch – aber es fehlt am Geld.

„Gana“ ist tot – und die Trauer im Allwetterzoo ist sehr groß. Seit Wochen war die zwölfjährige Gorilla-Dame krank und schwach, Ärzte und Tierpfleger haben alles gegeben, um dem Tier zu helfen – vergeblich. Jetzt heißt es „Kopf hoch“ und weitermachen.

„Gana“, die zwölfährige Gorillamutter im Allwetterzoo Münster, starb in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Noch bevor es überhaupt eine greifbare Diagnose über die schwere Erkrankung von „Gana“ gab, fand Bärbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen, das Gorillaweibchen bei Dienstbeginn leblos im Gehege vor.

Das Gorillaweibchen „Gana“ wird einfach nicht gesund: Wegen starker Schwäche wurde das Tier bereits im Dezember von Ärzten der Uni-Klinik im Allwetterzoo untersucht. Am Freitag, 15. Januar, wurde „Gana“ zum zweiten Mal von Experten in Augenschein genommen: Eine Polizei-Eskorte hat sie zu einer speziellen Untersuchung in die Tierklinik Hochmoor gebracht.
Er ließ sich nicht lange bitten: Wie seine telegene ARD-Wetter-Kollegin Claudia Kleinert für Gorilla-Baby Claudia, so war ZDF-Moderator Markus Lanz spontan und gerne bereit, für das gewichtige Nashörnchen Ebun Pate zu werden. Am Samstag besucht Lanz nun sein tierisches Patenkind.

Tobt Nashörnchen „Ebun“ durch die derzeit weiße Schneepracht, freuen sich die Besucher im Allwetterzoo. Etwas ungewöhnlich finden sie es aber schon: Immerhin stammen Breitmaulnashörner wie „Ebun“ aus dem Süden Afrikas. Kalt kann es dort zwar in der Nacht auch werden, aber Schnee fällt in diesen warmen Regionen nur sehr, sehr selten.

Trauer im Allwetterzoo: Wie erst jetzt bekannt wurde, starb schon am Mittwoch, 30. Dezember, Sotalia-Delfin „Paco“ an altersbedingtem Herz-Kreislaufversagen - wie die Obduktion ergab. Er wurde von seinen Betreuern liebevoll als „Opa“ bezeichnet, immerhin hatte der Senior 40 Jahre auf dem Buckel - entspricht bei Menschen einem Hundertjährigen.

Im Allwetterzoo Münster machten sich die Tierpfleger zum Jahreswechsel um das Gorillaweibchen „Gana“ große Sorgen. Das 12-jährige Tier war seit Tagen krank, zeigte eine zunehmende Schwäche sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit. Am Montag, 4. Dezember, wurde es von einem Expertenteam der Uniklinik während einer knapp dreistündigen Narkose im Tierpark untersucht.

Elmar Meier staunte nicht schlecht über die winzig kleine „Weihnachtsüberraschung“, die er in einem Terrarium im Allwetterzoo entdeckte. Genau genommen in einem Terrarium im „Internationalen Zentrum für Schildkrötenschutz“ (IZS) in der BioCity. Hier leben etliche hoch bedrohte „Panzerträger“, die zum großen Teil im Freileben ausgerottet wurden.


















