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Wie hoch ist Ihr Herzinfarkt/Schlaganfall-Risiko?
Mit einem neuen Gesundheitstest lässt sich künftig das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko auch von Frauen und älteren Menschen ab 65 ermitteln.
„Damit wird ein von vielen Ärzten weltweit eingesetztes Punktesystem ergänzt, das bisher nur Gültigkeit für Männer im Alter zwischen 35 und 65 hatte“, erklärte Professor Gerd Assmann in Münster. Ein weiterer neuer Test liefert zuverlässigere Aussagen über das Schlaganfallrisiko.
Vorbeugen aufgrund des persönlichen Risikos
„Nur wer sein persönliches Risiko kennt, kann gezielt vorbeugen“, betonte Prof. Assmann, der der „Assmann-Stiftung für Prävention“ vorsteht. Eine Möglichkeit, sich mit den verfeinerten Prüfmethoden untersuchen zu lassen, bietet der „Schwerpunkttag Prävention“ am 10. Februar in Münster. Mehr als 6000 Besucher aus ganz Deutschland werden zu diesem Aktionstag erwartet, mit dem die Messe „Diabetes 2008“ in der Halle Münsterland ausklingt. Die Messe wird ergänzt durch den bundesweit größten Fachkongress zum Thema „Diabetes“ am 8. und 9. Februar.
Punktesystem
Der „Procam-Gesundheitstest“ und der „Procam-Schlaganfalltest“ berücksichtigen unter anderem Cholesterin-, Blutdruck- und Blutzuckerwerte sowie das Alter und weitere Risikofaktoren wie Rauchen, Gewicht und das Vorkommen von Herzinfarkten in der Familie. Grundlage ist ein Punktesystem, das unter Federführung von Professor Assmann kürzlich veröffentlicht wurde. Diese „Scores“ basieren auf Ergebnissen einer der weltweit größten Untersuchungen zu Risikofaktoren für Herzkreislauf-Erkrankungen, der „Prospektive Cardiovaskuläre Münster“-Studie (Procam) des Leibniz-Instituts für Arterioskleroseforschung an der Universität Münster, die vor etwa 30 Jahren begonnen wurde.
„Auf Grundlage neuer Daten ist es jetzt gelungen, zwei neue Risikoscores zu entwickeln, die die bisherigen Defizite aufheben“, erläuterte Prof. Assmann. Mit einem der neuen Scores lasse sich das Risiko sowohl von Männern als auch von Frauen im Alter von 20 bis 75 ermitteln, innerhalb der kommenden zehn Jahre einen Herzinfarkt zu erleiden. Der zweite neue Score sei einer der wenigen überhaupt, der es erlaube, die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls zu ermitteln.
[11.05.2010 | ECHO]"Die Liegezeit im Krankenhaus nach einem Schlaganfall hat sich um drei Tage verkürzt. Und auch die Sterblichkeit während der Akutbehandlung ist gesunken“, sagt Dr. Marianne Kalic.
Sie muss es wissen: Am Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin der Universität Münster koordiniert die Mitarbeiterin das „Qualitätssicherungsprojekt Schlaganfall Nordwestdeutschland“.
[24.02.2010 | ECHO]FDP-Politiker Daniel Bahr (FDP), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, wird am Sonntag, 28. Februar, den Patiententag der Diabetes Messe 2010 in der Halle Münsterland eröffnen.
[01.02.2010 | ECHO]Mit einem neuen internen Förderinstrument will das Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) die Patienten orientierte Forschung voranbringen.
[19.01.2010 | ECHO]„Schlaganfall, was nun?“ lautet das Thema des nächsten Pflegeabends am Universitätsklinikum (UKM) am Mittwoch, 27. Januar. Die Veranstaltungsreihe „Pflege im Fokus“ am UKM richtet sich an Betroffene, Angehörige und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Gesundheitsberufen.
[18.01.2010 | ECHO]Seit fast 20 Jahren schlüpft Manfred Lütjann in die Rolle des Nikolaus im Kreis Borken: Kindergärten, Schulen, Weihnachtsmärkte oder -feiern sind die Anlaufpunkte des 45-Jährigen. Heute überraschte der Borkener Menschen in Münster.
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