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"Helaaf" in Hiltrup

Der Vorstand der KG Hiltrup stellte im Restaurant Balderi das Logo und das neue Outfit der Gesellschaft vor. [Foto: W. Linke]
Die Jecken sind los im größten münsterschen Stadtteil: 56 Interessierte fanden am Montagabend den Weg zur Gründungsversammlung der Karnevalsgesellschaft Hiltrup im Ristorante Balderi am Kappenberger Damm.
Als Präsident Axel Bröker die Veranstaltung eröffnete, freute er sich, mit seinem Vorstandsteam bereits 92 Mitglieder gewonnen zu haben. Und die Jeckenmannschaft wusste zu überzeugen – am Ende der konstituierenden Sitzung standen rund 111 eingetragene Mitglieder auf dem Vorstandspapier. Zum Auftakt dankte Bröker dem Schatzmeister des Bürgerausschusses Münsterscher Karneval, Rolf Schröder, für die Hilfe bei der Erledigung der Formalitäten.
Viele Mitglieder zum Start
Schröder gratulierte der KG zu diesem mitgliederstarken Start und stellte fest: „Das kann ja gar nicht mehr schiefgehen!“ Axel Bröker stellte dem Plenum zunächst den Vorstand vor: Angelo Balderi wird für die nächsten zwei Jahre als Vizepräsident fungieren, Oliver Hartmann ist Geschäftsführer und Michael Huger nimmt das Amt als Schatzmeister wahr. Da der Vorstand achtköpfig sein muss, wählten Die Jecken zusätzlich Thomas Berning (2. Schatzmeister), Marco Döbrich – Schriftführer – und Axel Hartmann als Senatspräsidenten sowie Elferratssprecher Bernd Peperhowe in den Vorstand der KG Hiltrup. Das Konzept der jungen Jeckentruppe überzeugte offenbar, denn viel Überredungskunst war an diesem Abend nicht nötig, um zahlreiche Hiltruper als Aktive zu gewinnen.
Zwölf Elferratsmitglieder
Gleich zwölf Narrenfans und –freunde wurden denn auch in den Elferrat gewählt: Andre Schilling, Andreas Kögler, Anke Berning, Michael Kemmerling, Guido Wecker, Daniel Weste, Roberto Balderi, Martin Kegelmann, Thomas Schwarzer, Thomas Petscher, Gregor Wessels und Bernd Peperhowe, der als Elferratssprecher bestätigt wurde, werden den Vorstand künftig in dessen Arbeit unterstützen. Anke Berning wird ihn vertreten. Zum ersten Kassenprüfer erkoren die Mitglieder Ralph Grosche, an zweiter Position ist Thomas Mosel bestätigt. Während der überaus harmonisch und für solch eine junge Gesellschaft erstaunlich gut strukturierte Versammlung wurde auch das jecke Outfit der Hiltruper Narren präsentiert.
Im schicken Schattenstreifen
Die Aktiven werden künftig im dunklen Schattenstreifen-Anzug mit rotem Hemd und einer extra für die KGH gefertigten Seidenkrawatte auftreten. In diesem Zusammenhang dankte Bröker ganz besonders Ralph Grosche, der die Kombination zum in diesem Segment unüblich erschwinglichen Preis anbietet. Qualität zum echten Schnäppchenpreis – das gelang der KGH auch bei der Wahl der närrischen Kopfbedeckung: So ließen die aktiven Jecken denn auch willig Maß nehmen, denn die Zeit drängt: Der 11.11. ist nicht mehr fern. Einen ganz besonderen Dank richtete Bröker zudem an die Amelsbürener Agentur Sandner & Kröger, die dem neuen Verein kostenlos ein Emblem kreierte.
Clemenskirche und Prinzenbrücke
Das Logo wird geziert von der Clemenskirche und der alten Prinzenbrücke, die – so Bröker - im nächsten Jahr abgerissen werden soll. Doch der Weg führt die Jecken auch nicht über diese Brücke: „Spätestens im Jahr 2010“, so Bröker, „wollen wir am Samstag vor Rosenmontag einen Karnevalsumzug über die Marktallee veranstalten“, gab er das Ziel der KG Hiltrup unter dem Beifall der Jecken vor. Doch die Hiltruper sind bereits in dieser Session „dabei“ – die KGH leiht sich einen Umzugswagen der Ottmarsbocholter Narren, um am Rosenmontagszug in Münster teilnehmen zu können. Vorher werde das Gefährt allerdings auf Hiltrup umgetrimmt.
"Hiltrup Helaaf"
Zu guter Letzt richtete Michael „Hugi“ Huger das Wort ans Forum, outete sich als Kölsche Jung und stimmte die Hiltruper Narren mit einem Karnevalsruf der ganz neuen und anderen Art auf die fünfte Jahreszeit ein: Seinem donnernden „Helaaf“ stimmten die Mitglieder am Ende der Sitzung begeistert ein. Wolfram Linke
Zusatzinfos
[09.05.2010 | LUH]Was braucht man, um mehr als eineinhalb Jahrtausende in ein Szenario der Vergangenheit zu reisen? Richtig: 600 Jugendliche aus Münster, einen ordentlichen See und den 1. Mai. Und schon sieht es nach ein paar Stunden so aus, wie weiland die römischen Geschichtsschreiber ihre Stadt nach der sprichwörtlichen Plünderung der Vandalen vorgefunden haben.
[02.05.2010 | ECHO]Ein unkontrolliertes Trinkgelage am 1. Mai ließ die Polizei häufiger zum Hiltruper See ausrücken, bis schließlich die Party mit Hilfe einer Hundertschaft aufgelöst wurde. Rund 600 Leute hatten sich hier versammelt. Bereits am Nachmittag musste mehrmals ein Rettungswagen dorthin entsandt werden, um offiziellen Angaben zufolge völlig betrunkene Minderjährige zu versorgen.
[27.04.2010 | ECHO]Nicht nur der Wochenmarkt auf dem Domplatz, sondern auch der Markt an der Geiststraße wird wegen des Feiertages am 1. Mai auf Freitag, 30. April, verlegt. Auch dort endet der Verkauf bereits um 13.30 Uhr, eine Stunde früher also als die Samstagsmärkte. Die Stadtteilmärkte in Hiltrup am Freitagvormittag und in Gremmendorf am Freitagnachmittag finden wie gewohnt statt.
- [06.04.2010 | ECHO]
Der junge Mann auf dem Kleinkraftrad übersah an einer Ampel einen vor ihm haltenden PKW - beim Aufprall wurde er nach Polizeiangaben schwer verletzt.
- [06.04.2010 | ECHO]
Für Menschen mit Multipler Sklerose (MS) bietet ein Patienten-Seminar am 28. April Informationen über die Erkrankung und moderne Therapiemöglichkeiten.
Die Veranstaltung unter dem Titel „Immuntherapie und Lebensqualität – was für MS-Patienten wichtig ist“, findet von 18 bis 21 Uhr in der Stadthalle Hiltrup (Westfalenstraße 197) statt.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



