Futsal-Finale nicht in Münster: Ein Missverständnis?
Der 63-jährige Klaus Jahn aus Ibbenbüren, im Stadtteil Püsselbüren jahrelang der Chef des Klubs Schwarz-Weiß Esch, ließ sich die gute Gelegenheit nicht entgehen. Zum Futsalspieltag bei Germania reiste mit ihm der entscheidende Mann dieser Sportart an.
Jahn ist als Vorsitzender des DFB-Ausschusses Freizeit- und Breitensport der oberste Funktionär auch des Futsalbereichs, den der Dachverband deutlich nach vorne schieben will.
Jahn hat einst als Junior für Germania gespielt, später für Westfalia Kinderhaus, ehe es ihn nach Ibbenbüren verschlug. Über Ehrenämter im westfälischen und westdeutschen Verband kam er 2007 ins DFB-Gebäude. Und setzt sich längst vehement für die neue Breite im größten Einzelverband der Welt ein.
Ortstermin in Berg Fidel
Kürzlich war Jahn zusammen mit dem Fachmann des westdeutschen Verbandes, Rainer Engler, schon einmal in Münster. Am Berg Fidel, in Münsters schönster Halle. Sportamtsleiter Bernd Schirwitz schloss die Arena auf, denn DFB und WFLV waren auf der Suche nach dem Austragungsort des deutschen Futsal-Finalturniers, dem DFB-Futsal-Cup.
„Die Halle Berg Fidel gefällt mir ausgezeichnet“, sagte Jahn am Samstag gegenüber echo-muenster. Aber: Da am 10. und 11. April gespielt werden muss mit den acht besten deutschen Mannschaften, werde nichts aus dem Event, der Münster gut zu Gesicht gestanden hätte. Jahn wurde gesagt, ein USC-Termin in der Volleyball-Bundesliga blockiere Planungen und Hallenvergabe.
Mülheim/Ruhr auserkoren
Welcher Termin soll das sein? Vom 15. März bis zum 27. April steht in der 1. Liga die Meisterrunde der besten sechs Teams auf dem Plan. Ohne den USC, der auch keine „Play-down-Runde“ um den Ligaerhalt spielen muss in dieser Serie. Denn in genau dieser geht es nicht gegen den Abstieg, weil kein Team absteigt.
Jahn und die Delegation haben sich bereits gegen Münster entschieden: „Wir gehen nach Mülheim/Ruhr in die RWE Rhein-Ruhr Sporthalle“, wusste Jahn zu berichten. Der zwei Jahre junge Komplex habe Termine frei und bringe Vorteile in der Logistik. „Es gibt dort zum Beispiel Mehrzweckhallen, in denen sich die Teams aufwärmen können.“ Münster muss warten.
Thomas Austermann
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