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TOP-Aktuelles

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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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TOP-Thema

Mark Monhof
[07.07.2010 | LUH]

Allmählich wird es Zeit für Mark Monhof und seine Kollegen vom Münsterland-Racing-Team (MRT), ihre Maschinen wieder in den Bulli, respektive auf den Hänger zu laden. Am 11. Juli steht der zweite Meisterschaftslauf des German Endurance Cups (GEC) in Hockenheim für die beiden MRT-Teams auf dem Programm.

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"Nein" zu provokativer Kunst

Sulptur_Litfasssaeule_Paul_Wolf

Skulptur Litfasssäule Paul Wolf [Foto: Skulptur Projekte Münster]

[08.11.2007 | Münster | ECHO]

Das politische Echo, es ist vorprogrammiert: In der Sitzung des Kulturausschusses votierten Christdemokraten und Liberale gegen den weiteren Verbleib der bei den Skulptur-Projekten gezeigten Arbeiten von Martha Rosler sowie Silke Wagner.

Beides Werke, die laut Empfehlung der Kunstkommission vor Ort hätten erhalten werden sollen. Der Vorstoß zur Streichung stammte von der CDU. Reichlich Zündstoff für die Fraktionen auf den Oppositionsbänken: Sie warfen der Mehrheitspartei mehr als einmal vor, ausgerechnet jetzt jene Schau-Stücke abzulehnen, die sich „kritisch mit Münsters Vergangenheit“ – Stichwort: Drittes Reich - auseinandersetzen würden.

Keine Provokation

Skulptur_Adler_Martha_RoslerZum Hintergrund: Rosler, jüdische Künstlerin aus New York, hatte als Element eines mehrteiligen Exponats den Abguss des stilisierten Nazi-Adleremblems vor die Münster-Arkaden platziert, Wagner erinnerte mit der Litfass-Säule vor dem Stadthaus an das schwere Schicksal von Paul Wulf, der einst von den Hitler-Chergen zwangssterilisiert wurde. Prompt wurde der Verdacht laut: Gehört Anstößiges, Provokatives nicht länger ins Stadtbild?

Die Union versuchte noch dagegen zu halten: Nur die Adler-Symbolik als alleiniges Fragment zu belassen, werde Roslers Intentionen kaum gerecht - was Kuratorin Dr. Brigitte Franzen aber sofort entkräftete. Wulfs Biografie wiederum, so die CDU weiter, eigne sich nicht, sie plakativ zu instrumentalisieren. Damit würden letztlich Persönlichkeitsrechte des Toten verletzt.

Fatale Auswirkung?

Der Schlagabtausch wurde auf beiden Seiten eifrig weiter geführt. Doch selbst die besorgten Einwürfe von Dr. Hermann Arnhold, Direktor des Landesmuseums und zugleich Vorsitzender der Kunstkommission („schwerer Image-Schaden für Münster“) vermochten CDU und FDP am Ende nicht umzustimmen: Sie blieben bei ihrem Vorschlag: „Nein“ für Rosler/Wagner.
„Fatale Außenwirkung“, hieß es daraufhin bei den Kritikern. Und längst kein „weltoffenes Signal“ - ein Anspruch, auf den sich die Kommune ansonsten doch so viel einbilde…


HDT

Skulptur-Projekte

... wozu wird eine unabhängige Kunstkommission eingesetzt, wenn in einem Ausschuss dann doch ein abweichender Beschluss gefasst wird? Solange wir Angst vor der eigenen Vergangenheit haben, jönnen wir uns nicht kritisch mit derselben auseinandersetzen. Schade, wieder eine Chance vertan!

Skulptur-Projekte

... wozu wird eine unabhängige Kunstkommission eingesetzt, wenn in einem Ausschuss dann doch ein abweichender Beschluss gefasst wird? Solange wir Angst vor der eigenen Vergangenheit haben, jönnen wir uns nicht kritisch mit derselben auseinandersetzen. Schade, wieder eine Chance vertan!

  • Skulptur Paul Wulf
    [29.04.2010 | CKR]

    Perfektes Timing: Wenn sich am Sonntag, 2. Mai, der Geburtstag von Paul Wulf zum 89. Mal jährt, gibt’s für Freunde und Anhänger des bekannt gewordenen NS-Opfers gleich noch einen Grund zu feiern. Die Querelen um die Paul-Wulf-Skulptur, in der Stadtbevölkerung heiß diskutiertes Objekt von Künstlerin Silke Wagner, haben ein Ende, der Rat hat den Ankauf jetzt abgesegnet.

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  • Städtische Bühnen
    [27.04.2010 | ECHO]

    Am Dienstagnachmittag, 27. April, hat der Kulturausschuss der fünften Finanzformel zugestimmt: Eine gute Nachricht für das Theater an der Neubrückenstraße. Die Stadt Kommune stellt bis zum Jahr 2014 nach wie vor rund 19 Millionen Euro im Jahr für das Theaterprogramm zur Verfügung.

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  • Skulptur Paul Wulf
    [27.04.2010 | ECHO]

    Am kommenden Sonntag, 2. Mai, würde Paul Wulf 89 Jahre alt werden. Anlass genug für den Freundeskreis des bekannten NS-Opfers, zu dessen Ehren einen Geburtstagskaffee auszugeben: An jenem Sonntag ist wer Lust hat ab 15.30 Uhr zu einer gemütlichen Runde auf dem Servatiiplatz eingeladen. Beiträge von Prominenten sollen ebenfalls auf dem Programm stehen.

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  • Behindertenparkplatz
    [22.04.2010 | ECHO]

    Was ist zu tun, damit Menschen mit Behinderung von Anfang an selbstverständlich zur Gesellschaft dazugehören und nicht zunächst ausgegrenzt und dann integriert werden? Mit dieser und weiteren  Fragen beschäftigt sich die Tagung "Münster all inclusive" am Samstag, 8. Mai, im Landeshaus des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL).

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  • Markus Lewe, Manfred Igelbrink, Werner Jakob Korsmeier
    [17.04.2010 | CKR]

    Ein Programm voll mit Begegnungen und Besichtigungen hat Oberbürgermeister Markus Lewe bei seinem Besuch in Münster Kinderhaus am Samstag, 17. April, absolviert: Nach Gesprächen mit Vertretern verschiedener Institutionen des Viertels hat das Stadtoberhaupt die jüngst am Idenbrockplatz aufgestellte Skulptur „Miteinander“ offiziell übergeben.

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Archiv

Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: