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Grandiose Show eine Demonstration der Vielfalt

Mit spektakulären Übungen empfahlen sich die Ju-Jutsu-Kämpfer bei der Schau des Hochschulsports. [Fotos. Wolfram Linke]
Es ist nicht nur stets eine grandiose Show, sondern auch immer eine Demonstration der unglaublichen Vielfalt des Hochschulsportangebots – weit über 1000 Zuschauer verfolgten gebannt und begeistert die Darbietungen anlässlich der Hochschulsportschau in der Halle am Horstmarer Landweg.
Dabei wurde nach der Begrüßung durch Hochschulsportleiter Wolfram Seidel sowohl Klassisches, als auch Traditionelles geboten: Bestes Beispiel dafür war wohl die Sparte Tanz – egal, ob Hip Hop, Breakdance, Rock ´n´ Roll, Lateinamerikanischer Tanz oder auch Bauchtanz: Sämtliche Akteure lieferten professionelle Leistungen in neu choreographierten und einstudierten Auftritten ab.
Tanztheater
Äußerst beachtenswert die Präsentation des Tanztheaters Rebel Dance: Durch einen Virus stark dezimiert, musste die 14-köpfige Formation auf gleich sechs Tänzer verzichten und innerhalb nur eines Tages komplett umbauen. „Und niemand hat´s gemerkt“, stellte WDR-Moderator Matthias Bongard, der gutgelaunt durch den Abend führte, zufrieden fest. Doch nicht nur die Tanzgruppen stellten sich vor. Auch das Rhönrad kam zum Einsatz, und die Aktiven zeigten ebenso wahre Körperbeherrschung, wie auch die Turnerinnen und Turner, die als Schlümpfe verkleidet den Turnvogel an diesem Abend abschossen.

Gutes Wetter: Die Turnschlümpfe flogen recht hoch, deshalb blieb es in der Sporthalle trocken... Foto: Wolfram Linke
Tollkühn
Nicht minder tollkühn zeigten sich auch die Trampolinspringer, die sowohl im Ski-Outfit, als auch mit Flossen und im Bikini auf dem Trampolin eine sehr gute Figur machten. Reichlich gespenstisch ging es zu, als die Badminton-Spieler in den „Circus Maximus“ traten. Neonfarben bestimmten die Szenerie beim „Blackminton“ in vollkommen abgedunkelter Halle. Auch der Kampfsport ist unter dem Dach des Hochschulsports zu Hause: Die Studierenden zeigten – sogar in „Zeitlupe“ – dass beispielsweise Ju-Jutsu auch im Alltag seinen Platz hat – etwa wenn man abends allein im Park spazieren geht, und dann kommen die „bösen Jungs“…
Kendo
Fast schon – so Bongard – philosophisch mutet dagegen das traditionelle Kendo, Stockkampf, an. Während die Akteure lautstark die Übungen präsentierten, erläuterte der Ausbilder Sinn und Zweck der einzelnen Kampfhandlungen. Dass man Kegel nicht nur mit einer Kugel umwerfen kann bewies eindrucksvoll die Jonglage-Gruppe. Für ihren rundum gelungenen Auftritt gab´s – wie auch für die anderen Vorstellungen – lang anhaltenden Applaus. Normalerweise ist er ja das Sportgerät Nummer 1, und deshalb durfte der Ball bei der Hochschulsportschau natürlich nicht fehlen: Die Basketballer empfahlen sich mit einer sehenswerten Einlage und machten damit gleichzeitig beste Werbung für ihren Sport.
Impro-Theater
Ein roter Ball spielte ebenfalls die Hauptrolle beim Impro Theater – die Gruppe schüttelte sich auf Stichwortzuruf hin zum großen Vergnügen des Publikums mal eben eine komplette Handlung aus dem Ärmel. Doch es war nicht nur Showtime: Prof. Dr. Harald Züchner, Prorektor der Universität Münster, zeichnete den Pistolenschützen Marcel Goelden nun schon zum zweiten Mal als Sportler des Jahres aus (siehe Zusatzinfo), und Klaus Dapper, Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Hochschulsports, überraschte das Plenum mit einem Beamer als Spende für die Hochschulsportler. Nach der Show ist vor der Show – im Anschluss gab´s noch eine große Party für alle Beteiligten.
Wolfram Linke
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