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TOP-Aktuelles

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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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TOP-Thema

Mark Monhof
[07.07.2010 | LUH]

Allmählich wird es Zeit für Mark Monhof und seine Kollegen vom Münsterland-Racing-Team (MRT), ihre Maschinen wieder in den Bulli, respektive auf den Hänger zu laden. Am 11. Juli steht der zweite Meisterschaftslauf des German Endurance Cups (GEC) in Hockenheim für die beiden MRT-Teams auf dem Programm.

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Preußen in neuen Dimensionen

Schlagworte: 
Stadionzeichnung Aachen

So will Alemannia Aachen die Fans empfangen, wenn Hellmich gebaut hat. [Foto: agn]

[08.11.2007 | Münster | TA]

Mit Hilfe zweier ausgewiesener Fachmänner treibt der SC Preußen seine Stadionpläne voran. Zum Heimspiel gegen die Hammer Spielvereinigung (Samstag, Anstoß 14.15 Uhr) hat sich Bauunternehmer Walter Hellmich (63), Vorstandsvorsitzender des MSV Duisburg, mit einem Stab von Beratern und Experten angesagt.

Hellmichs Freund, der bis Mai 2006 amtierende langjährige Schalke-Manager Rudi Assauer (63), wird als Berater und Kontaktbeschaffer für die münsterschen Adlerträger tätig.

Assauer am Telefon

"Ich bin bekannt mit Herrn Assauer. Befreundet wäre zu viel gesagt“, beschrieb SCP-Präsident Marco de Angelis gegenüber echo-muenster die Beziehungen zum „Kind des Ruhegebiets“. „Assauer hat von unseren Plänen gehört und sich bei mir gemeldet. Über ihn ist der Kontakt zu Hellmich entstanden.“ Nach Telefonaten intensivierte sich der Austausch und gipfelte in einer Begehung der MSV-Arena in Duisburg. Am Treffen nahmen de Angelis, Aufsichtsratschef Thomas Bäumer und Erich Weber teil. Das Trio bildet den internen Stadion-Ausschuss.

PreußenstadionLetztmals wird in diesem Jahr der seit 2003 jährlich gezahlte städtische Zuschuss von 250 000 Euro an den Oberligisten überwiesen. In 2008 wird nach Lage der Dinge der Betrag von 5 Mio. Euro abrufbar sein, den die Stadt dem Klub zugesagt hat. Diese Millionen sollen an der Hammer Straße verbaut werden. Die nicht neue Perspektive, das im Juni 1926 eingeweihte Rund grundlegend zu modernisieren und zu einem reinen Fußballstadion ohne Laufbahn zu renovieren, ist für den Verein die nahe liegende Möglichkeit.

Wann und ob überhaupt sich die städtische Idee, einen Fußballtempel an der Nieberdingstraße zu bauen, realisieren lässt, ist mit diversen Fragezeichen behaftet. Es heißt, dass bisher erst ein Drittel der notwendigen Grundstücke in städtischer Hand sind.

"Fünf Millionen reichen nicht"

"Uns ist klar, dass fünf Millionen nicht reichen, um das Stadion in den gewünschten Zustand zu bringen“, weiß de Angelis. Aber ein Grundstock sei damit gegeben. „Die Verwaltungsvorlage zur städtischen Unterstützung wird noch in 2007 erstellt. Für uns heißt das, für den Input zu sorgen und jetzt konkret zu dokumentieren, was wir umsetzen wollen.“ Mit dem prominenten Duo verfüge der SCP ab sofort über neue Ratgeber ersten Ranges. „Die beiden wissen ja, wovon sie reden, wenn von Stadien und deren Wirtschaftlichkeit gesprochen werden muss.“

De Angelis versucht erst gar nicht, Vergleiche anzustellen: „Wir reden in Münster nicht von den Dimensionen der Veltins-Arena Auf Schalke oder der MSV-Arena. Aber wir bekommen ungemein wertvolle Hilfe und Knowhow.“ Und klar sei, „dass wir einen Umbau mit der Hellmich-Gruppe umsetzen würden. Das ist besprochen.“

Die Walter Hellmich GmbH mit Hauptsitz in Dinslaken hat unlängst den Zuschlag bekommen, der Alemannia in Aachen bis 2010 einen Neubau zu erstellen. Der vom Hauptsitz Ibbenbüren arbeitende Generalplaner agn GmbH ist mit der Planung und Umsetzung des 50-Mio-Euro-Projekts beauftragt. Möglich, dass das 220 Mitarbeiter starke Unternehmen auch in Münster tätig wird. Dr. Stefan Nixdorf, agn-Projektleiter und verantwortlich für den Aachener Entwurf, sagte echo-muenster: „Da muss man zurzeit noch einen Konjunktiv setzten.“

"SCP hatte keine Lobby"

Die Preußen sind erpicht darauf, im Einklang mit allen im Rat vertretenen Parteien zu arbeiten. „Es gab klare Signale der CDU und der SPD. Wir wollen eine noch breitere Zustimmung. Wir haben erstmals einen klar erkennbaren Aufschwung mit der Mannschaft, mit dem Klub“, wertete de Angelis. „Der SCP hatte lange keine sonderlich große Lobby. Das hat sich geändert.“ Und das müsse sich niederschlagen. „Wir wollen mit den neuen Partnern noch in diesem Jahr eine Grobplanung erstellen und einem Runden Tisch vorlegen. Wir sind aufgefordert, das Ziel zu formulieren.“

Am Ziel mache sich alles fest, was an Bauabschnitten realisiert werden müsse. „Erst wenn man weiß, wohin man will, kann man in aufeinander abgestimmten Abschnitten tätig werden.“ Angedacht ist, im Baukastensystem zu denken und Abschnitt für Abschnitt bei laufendem Spielbetrieb umzusetzen. Dass dabei die unüberdachte Gegengerade im Blickpunkt steht, aus der bereits vor Jahren eine überdachte Tribüne mit integrierten Funktionsräumen entstehen sollte, bejahte de Angelis. Thomas Austermann

Zusatzinfos

Stadionlösung für Münster

Die Investitionen an der Hammer Straße sind für eine Übergangslösung bis zum notwendigen Neubau einer passenden Stadionlösung mehr als angebracht.

Schön, das Preussen Münster die Chancen einer professionellen Beratung für die Umsetzung einer hoffentlich sportlich und wirtschaftlich erfolgreicheren Zukunft nutzen will.

Nur ohne Unterstützung der Stadt wird es wohl bei einem weiteren Versuch bleiben. Unsere Stadt und die verantwortlich Handelnden müssen begreifen, welche Chancen sich aus einer gelungenen Mischung von Sport-, Event- und Kulturstätten ergeben. Ein wenig mehr Mut täte uns allen gut.

Thomas Deipenbrock

  • Stattwurst vor Fankulisse
    [25.01.2009 | TA/BFB]

    Die Echo-Stattwurst, sie gebührt in dieser Woche dem Mann mit dem unglaublichen Gehör. Anders jedenfalls lässt sich nicht erklären, warum ausgerechnet ein Mensch, der am Düesbergweg wohnt, wachsenden Lärm durch die neue Tribüne im Preußenstadion fürchtet.

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  • Einladungskarte
    [11.12.2008 | BFB]

    Eine Einladung, das wäre schön gewesen. Sagt Wolfgang Heuer, der Oberbürgermeisterkandidat der SPD. Nicht, dass er keinen vollen Terminkalender hätte und auf einen Gratis-Kaffee aus wäre. Beileibe nicht. Es geht ihm vielmehr ums Prinzip.

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  • Umbau Preußenstadion
    [07.11.2008 | TA]

    Was sich alles so ändert an der Hammer Straße im und am Preußenstadion, erklärt der Fußballverein in Zusammenarbeit mit der Stadt Münster am Mittwoch nächster Woche. Fußballfreunde, Anwohner und aus anderen Gründen interessierte Menschen sind eingeladen.

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  • Polizei am Stadion
    [26.10.2008 | BFB]

    Etwa 700 Fans reisten heute aus Essen zum Regionalligaspiel ihres Vereins Rot-Weiß Essen gegen die Preußen mit der Bahn an. Für 14 von ihnen endete die Fahrt allerdings im Polizeigewahrsam noch bevor sie das Stadion überhaupt erreichten.

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  • Tribüne des Preußenstadions
    [18.06.2008 | TA]

    Ein bisschen ging es in Richtung „Historiker-Preis“, so Oberbürgermeister Berthold Tillmann am Mittwoch, als der Rat der Stadt Münster beschloss, die seit 2003 festgelegten fünf Millionen Euro an den SC Preußen auszuzahlen und vertraglich zu regeln, dass der Klub als Bauherr der Umbaumaßnahmen auftritt.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: