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Finke möbelt Münster auf

Finke-Geschäftsführer Klaus Stroppel will mit seinen Ausbauplänen in Münster hoch hinaus. Heute stelle er das neue Logistikzentrum vor. [Fotos: Frobusch]
Das Möbelhaus Finke schmiedet ehrgeizige Pläne für den Standort Münster. Das neue Logistikzentrum nimmt seinen Betrieb auf und die Verkaufsfläche wird fast vervierfacht und neu gestaltet.
Doch damit nicht genug: Unternehmer Wilfried Finke hat zwei benachbarte Grundstücke gekauft und will dort auf 17800 qm einen SB-Möbelmarkt und ein Fachzentrum für Möbel der exklusiven Klasse etablieren. Auch personell gibt es Veränderungen. Der neue Hausleiter für Münster, Gerd Rohmann, wechselt zum 1. Juli vom Mitbewerber Möbel Staas in Senden nach Nienberge.
12-Millionen-Euro-Investition
12 Millionen Euro investiert das Paderborner Unternehmen in den Neubau und die Erweiterung der Ausstellung und schafft 50 neue Arbeitsplätze.
Nach nur drei Monaten Bauzeit ist das neue Logistikzentrum mit einer Lagerfläche von 17500 qm an das Verkaufshaus angedockt und nimmt seinen Betrieb auf. Finke verdreifacht damit seine Lagerfläche, die bisher im Haupthaus untergebracht wer. Die Ware für Münster muss fortan nicht mehr komplett aus Paderborn geliefert werden. Bei steigenden Umsätzen, so Finke-Geschäftsführer Klaus Stroppel, „war das kein lukratives Geschäft mehr.“
"Zurzeit Baustelle"
Parallel wird die Ausstellungsfläche im Stammhaus bei laufendem Betrieb und in Etappen bis Ende März von 12000 auf 44000 qm ausgedehnt. Ein Teil des Verkaufs wird auf das Logistikzentrum ausgedehnt, die Sortimente MEGA IN und die design-orientierte „Traumfabrik“ werden integriert. „Das Haus ist zurzeit eine Baustelle und ich wundere mich, wie die Januar-Umsätze zustande kamen“, sagte Stroppel heute (Freitag) bei der Vorstellung der Pläne.
Das Möbelhaus wird komplett entkernt und umstrukturiert mit Abenteuer-Circus für Kinder im 2. Obergeschoss, einem auf 340 Sitzplätze vergrößertem Restaurant gleich nebenan, einem Bistro im Erdgeschoss.
Expansionskurs
Doch damit der Pläne nicht genug: Auf dem neuen Finke-Grundstück, es liegt am Logistikzentrum in Richtung Autobahn, könnte laut Stroppel noch in diesem Jahr mit dem Bau eines Abholmarktes begonnen werden. Die Straße wird vom Kreisel aus zur Erschließung weitergeführt. Von der Stadt, so Stroppel.
Bruni Frobusch
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Mit dem Ziel, ihr Quartier nicht nur optisch aufzuwerten, sondern auch neue wirtschaftliche Perspektiven zu erschließen, hat die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Bahnhofsviertel eine neue Arbeitsgruppe ins Leben gerufen: Unter dem Motto „Blickfang“ will diese mit kreativen Ideen den Leerständen entgegenwirken – und so neue Mieter anlocken.
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Ab sofort ist die Bus-Haltestelle Schreiberstraße in stadtauswärtiger Richtung an den neu ausgebauten Standort verlegt, so teilen die Stadtwerke mit.
Der neue Ort befindet sich rund 70 Meter vor der Einmündung Schreiberstraße. Davon betroffen sind die StadtBus-Linien 5, 11, 12 sowie die NachtBusse der N80. Die alte Wartehalle wird abgebaut, sobald die Witterung es zulässt.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



