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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Assauer und Hellmich machen sich schlau

Walter Hellmich im Stadion

Walter Hellmich (Mitte) mit Preußenschal im Kreise der SCP-Spitze. [Foto: Sven Hänscheid]

[10.11.2007 | Münster | TA]

Knappe 30 Minuten lang weilte Walter Hellmich als Tribünengast beim Preußenspiel. Dann musste der Bauunternehmer und Vorstandsvorsitzende des MSV Duisburg aber auch wieder los. Zusammen mit einem dreiköpfigen Beraterstab und Schalkes Ex-Manager Rudi Assauer sah sich Hellmich, als Stadion-Umbauer zweifellos ein Hoffnungsträger für Münster, das Gelände rund um die Alt-Arena an.

Die Preußen-Spitze um Präsident Marco de Angelis und Aufsichtsrats-Chef Thomas Bäumer empfing gerne die prominent besetzte Gästegruppe, die wie von echo-muenster berichtet helfen soll, das Stadion Stück für Stück umzumodeln. Hellmichs Gruppe würde, sind alle Hürden bis zum Startschuss erst einmal genommen, die Maßnahmen umsetzen. Assauer, der Samstag noch vor Anpfiff wieder heimwärts reiste, hat sich als Hellmichs Freund an die Spitze der Kontakt- und Ratgeber gesetzt. Zum Wohle der Preußen, hoffen alle Adlerträger.

Assauer sieht Potenzial

"Wir sind hier, um uns einen Überblick zu verschaffen“, so Assauer, dem der FC Schalke 04 seine feine Arena zu verdanken hat. „Es liegt ein langer Weg vor allen Beteiligten, es müssen viele Schritte gemacht werden.“ Man ermittelte vor Ort in einer ersten Runde, „was in Münster machbar ist.“ Assauer glaubt, dass die traditionsreichen Preußen und Münster „das Potenzial haben, in der Zweiten oder Dritten Liga zu spielen.“

Hellmich, der Freitag noch das 0:2 seiner Bundesliga-Zebras gegen Bochum schlucken musste, nahm den wärmenden Preußenschal in Empfang und erkannte eine Basis für eine Partnerschaft. „Fünf Millionen sind ein guter Betrag, sind eine gute Ausgangsposition für die Maßnahme“, spielte der 63-Jährige auf die Summe an, die der Fußballklub in 2008 von der Stadt zu erhalten erhofft. „Das Stadion hat Charme, die Lage ist gut, die Verkehrsanbindungen stimmen.“ Der MSV-Boss ahnt nicht nur, „dass die Stadt Kraft hat.“ Er weiß es auch. Die Münsteraner Macher aus dem Stadion-Arbeitskreis haben ihn durchaus beeindruckt in ihrem Vorgehen: „Hier machen die handelnden Personen einen guten Eindruck.“

De Angelis ist vorsichtig

Marco de Angelis, der Stadtdirektor Hartwig Schultheiß auch zum Spiel begrüßte, will jeden Schritt in Richtung Stadion-Umbau mit allen Beteiligten koordinieren. Und eine breite Unterstützung haben. „Hier darf nicht der Eindruck entstehen, wir dächten auch nur daran, Regularien oder gar Gesetze außer Kraft zu setzen“, sagte der Klubchef gegenüber echo-muenster. Mit Assauer und Hellmich habe der Verein „Sachkompetenz ins Boot geholt.“ Das heiße aber nicht, „dass jetzt Erwartungen geweckt werden dürfen, die heute noch unrealistisch sind.“

Endlich wolle der SCP die „bestmögliche Situation suchen“, um die keinesfalls adäquate Spielfläche ins Abseits zu stellen. Um mehr Komfort zu bieten, mehr Atmosphäre, mehr Vereinskultur. Und um mehr Einnahmen zu erzielen. „Wir in Münster wissen, dass Juristen durchaus verschiedener Meinungen sind, wenn es um Bauvorhaben geht“, spielte de Angelis auf das OVG-Urteil gegen den Preußenpark an. Diese Erfahrung macht den Klub vorsichtig. „Also müssen wir von Anfang an in enger Abstimmung mit allen Zuständigen planen und handeln.“ Thomas Austermann

  • Karten-VV
    [05.07.2010 | TA]

    Wer ganz vorne landen wollte, musste früh anrücken. Um 7.20 Uhr bezog ein routinierter Preußenfan am Montag bereits Stellung an den Stadionkassen – um 10 Uhr standen rund 350 Kartenkäufer Schlange, um sich ihr Ticket für das DFB-Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg zu sichern. Binnen einer Stunde war die Tribüne ausverkauft.

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  • WM-Spieler Hasebe
    [01.07.2010 | TA]

    Von 10 bis 18 Uhr öffnen ab Montag (5. Juli) die Kassen am Haupteingang des Preußenstadions, damit der Klub dem erwarteten Andrang Herr werden kann. Ab dem Tag sind die Pokaltickets für die Erstrundenpartie des Viertligisten gegen den prominent besetzten Erstligisten VfL Wolfsburg (15. August, 17.30 Uhr) erhältlich.

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  • Logo DFB-Pokal
    [28.06.2010 | TA]

    Der SC Preußen und Erstligist VfL Wolfsburg treffen sich nach erfolgter Ansetzung des Deutschen Fußball Bund am 15. August, also einem Sonntag, um 17.30 Uhr zum Spiel in der ersten Runde des DFB-Pokals. Die Eintrittspreise für die Begegnung stehen fest.

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  • Erzens Abschied
    [29.05.2010 | TA]

    Entscheidungen standen keine mehr an. Bitter genug für die Mannschaft des SC Preußen, dass am Samstag beim 0:2 gegen die Bochumer die Richtigkeit der getroffene Maßnahmen ein letztes Mal bestätigt wurden. Die Minusbilanz gegen so genannte Zweite vergrößerte sich noch und Trainer Marc Fascher fragte rhetorisch in die Runde: „Was glauben Sie, warum wir diesen Schnitt machen?“

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  • Wissing (l.), de Angelis
    [29.05.2010 | TA]

    Mit fünf Akteuren in der Startformation, die zum letzten Mal in ein Fußballspiel für die Adlerträger gingen, schaffte am Samstag der SC Preußen im Regionalligafinale daheim gegen die U 23 des VfL Bochum nicht den gewünschten Ausstand. Mit 0:2 (0:0) ging die Partie trotz Feldüberlegenheit vor 2510 Zuschauern verloren.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: