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TOP-Aktuelles

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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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TOP-Thema

Mark Monhof
[07.07.2010 | LUH]

Allmählich wird es Zeit für Mark Monhof und seine Kollegen vom Münsterland-Racing-Team (MRT), ihre Maschinen wieder in den Bulli, respektive auf den Hänger zu laden. Am 11. Juli steht der zweite Meisterschaftslauf des German Endurance Cups (GEC) in Hockenheim für die beiden MRT-Teams auf dem Programm.

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Der Professor und der Punk

Prof. Dr. Eric Achermann

Bei der Arbeit: Professor Eric Achermann, Direktor des Germanistischen Instituts, mit Arbeitsgerät. [Foto: Lutz Hackmann]

[04.03.2008 | Münster | LUH]

Auf den ersten Blick hört sich die Geschichte etwas nach Dr. Jekyll und Mr. Hyde an. Tagsüber leitet Professor Dr. Eric Achermann das Germanistische Institut der WWU – in seiner Freizeit aber wird aus dem korrekten Hochschullehrer ein veritabler Punk-Musiker.

Wofür andere einen PC und das Computer-Spiel „Second Life“ brauchen, das erlebt Eric Achermann in natura. Sein zweites Leben neben der zeitintensiven Aufgabe als Geschäftsführender Direktor des Germanistischen Instituts, ist seine Band „Hang Or Die“. Ein Gegensatz? Nicht für den aus Fribourg stammenden Schweizer. Und er erklärt es – kurz und bündig: „Andere Leute haben lange Zeit Fußball gespielt. Ich mache eben Musik. Der Unterschied: Ich habe damit nie aufgehört!“

Das Zeitproblem


Und so liefen Karriere und Band immer parallel, auch wenn zwischen der Aufnahme der beiden letzten CDs immerhin acht Jahre lagen. Nun ist sie fertig, die neue Doppel-CD „Lousy Lovers/New Economie“, und man spürt, dass Achermann sich doch mehr um sein Baby „Hang Or Die“ kümmern wollen würde, als es die Zeit und die Entfernung zu seinen Bandkollegen in der Schweiz zulassen. Ein Plattenlabel, das das neue Opus des Quintetts veröffentlicht und vertreibt, muss gefunden werden. Ein schwieriger Job, der auf den Bandgründer, Gitarristen, Songwriter, Texter und Arrangeur Achermann wartet.

"Wollte keinen Jazz mehr!"


Achermann, eine Koryphäe auf dem Gebiet deutschsprachiger Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts, liebt als Musiker Extreme. Seit seinem 13. Lebensjahr – also seit 33 Jahren – macht Achermann Musik. Zunächst Jazz. Dann, Ende der 1970-er, kam eine neue Welle über die Musik-Szene: Der Punk. „Ich wollte keinen Jazz mehr“, sagt Achermann auch heute noch energisch. Er wechselte die Fronten, so vieles faszinierte den Teenager am Punk, der ja weit mehr als ein Musikstil war – nämlich auch eine Jugendbewegung. „Es war krass, was gerade in der Schweiz damit einher ging.“ Wenn Achermann darüber berichtet, wie er sich damals gedresst und geschminkt hat, wie lang die Haare waren, welche Verrücktheiten er mitgemacht hat, hört sich das fast emotionslos an. So war es eben. Achermann steht dazu und findet auch das natürlich. Der Mensch verändert sich halt im Laufe der Jahre. „Und wir sind doch alle modeanfällig!“

Achermann mit Gitarre

In der Freizeit: Houdard de la Motte, alias Prof. Achermann, mit Freizeitgerät.

Alter Ego


Noch heute tritt Achermann, der sich als Musiker Houdard de la Motte nennt (ein derbes französiches Wortspiel in Anlehnung an den 1672 geborenen französischen Literaten Antoine Houdar de la Motte), bei Hang Or Die-Konzerten im Rock auf – eine Reminiszenz an die Punk-Gründertage. Wie mit seinem Alter Ego will Achermann - als Germanist die Ruhe selbst - mit seiner Musik und seinen Texten provozieren, parodieren. Das letzte Album der Schweizer heißt „Penis Envy“, also Penis-Neid, und ist gespickt mit dem, was Platten auf dem hiesigen Markt den Aufkleber „explicit lyrics“ beschert – überwiegend aus Frauen-Sicht beschrieben, denn bei Hang Or Die übernehmen die Damen den Gesang. „Ohne Sex geht es im Leben und der Musik nicht. Dass wir damit spielen, ist doch normal“, grinst der Eidgenosse. „Es geht um den Witz mit den bestehenden Konventionen!“

"Keine Blockbuster"

Was Achermann Wunder nimmt, sind die unterschiedlichen Betrachtungsweisen der Öffentlichkeit. Fanden die französisch-schweizerischen Medien die Hang Or Die-Texte „lustig“, war die deutschsprachige Schweizer Presse „irritiert“, berichtet Achermann. Und da gibt´s noch einen Aspekt: „Wenn die Rapper mit versauten und extremen Lyrics aufwarten, dann juckt das in Deutschland niemanden“, hat der 46-Jährige festgestellt. „Wenn da aber eine Frau explizite Zeilen singt, dann wird das als obszön empfunden. Ich will das nicht werten. Ich konstatiere das einfach!“

Hang Or Die werden jedenfalls so weiter machen. Was hip ist, ist Achermann und Co egal. „Ich weiß, dass wir keinen Blockbuster abgeben werden“, sagt der musizierende Professor, der den Spagat zwischen seinen beiden Geliebten – der Arbeit und der Musik – schaffen muss und will. „Sicher, die Band kommt oft viel zu kurz. Aber es passt immer was dazwischen. Arbeiten und Musik machen – sonst tue ich ja nichts“, lacht Achermann, „ich habe kein Auto, keinen Fernseher, keine eigene Familie. Es bleibt Platz“, sagt der Schweizer. Zeitlich zumindest. Räumlich sieht´s anders aus. Verständlich, wenn man mehr als 10.000 Bücher und ein paar Tausend Tonträger in den eigenen vier Wänden unterbringen muss.


Lutz Hackmann

  • Bigfoot-Rennen
    [23.06.2010 | TA]

    Wer vermutet, dass Studierende nur das Stammessen auf ihrem Tablett durch die Mensa balancieren können, der wurde am Hochschulsport-Tag mit anderen Eindrücken konfrontiert. Am Mittwoch ging es raus aus dem Haus.

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  • Stangier, Felder, Ludwig
    [17.06.2010 | TA]

    Rund 600 neugierig gewordene Studenten nutzten in 2009 am Tag des Hochschulsports die Angebote. Umsonst und draußen geht es auch am Mittwoch (23. Juni ab 11 Uhr) bei der Zweitauflage zu, die die Lernenden „Rein in die Turnschuhe“ locken möchte, wie auf dem Flyer des Hochschulsports Münster formuliert wird.

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  • Start Leonardo-Campus-Run
    [16.06.2010 | LUH]

    Die zehnte Auflage des Leonardo-Campus-Run stellte alle Zahlen der vergangenen Jahre in den Schatten: Knapp 3000 Laufbegeisterte, vom Kleinkind bis zum ergrauten Senior, fanden sich am Mittwoch auf dem Campusgelände ein, um in sieben Läufen den Kampf gegen die Uhr aufzunehmen – und vor allem Spaß an der Bewegung zu haben.

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  • LCR, 2009
    [02.06.2010 | TA]

    Ganz bewusst in der Wochenmitte steigt dieser Lauf zum jetzt zehnten Mal. Denn niemand aus dem Kreis der Verantwortlichen des Leonardo-Campus-Run (LCR) an der Uni Münster will dem Vereinsangebot am Wochenende in die Quere kommen. Erstmals wird es am 16. Juni ab 15.30 Uhr und passend zum Jubiläum amtlicher als bisher auf der 2,5-km-Rundstrecke.

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  • Hagedorn
    [20.05.2010 | TA]

    Am 8. November hat er sein bisher letztes Fußballspiel bestritten, seither durfte Tim Hagedorn nicht mehr auf den Platz. Der 24-jährige WWU-Lehramtstudent geriet in einen Strudel. Sein Name wurde im Zuge des bundesweit beachteten Wettskandals genannt.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: