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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Gefährliches Spiel mit dem Feuer

Auf das hohe Gefahrenpotenzial, das von selbst gebauten
Feuerwerkskörpern in Stadien ausgeht, haben Staatsanwaltschaft
und Polizei im Zusammenhang mit der vormittäglichen
Durchsuchungsaktion beim Preußen-Fanclub „Curva Monasteria“
hingewiesen.

"Bengalische Feuer brennen mit einer Temperatur von 1500 bis
2500 Grad Celsius ab. Sie enthalten oft Magnesium. Deshalb lassen sie
sich, einmal im Fanblock entzündet, in der Regel ohne besondere
Hilfsmittel nicht mehr löschen", so Oberstaatsanwalt
Wolfgang Schweer. "Kommt es zu einem direkten Kontakt mit der
Flamme, so sind selbst bei dicker Winterkleidung schwerste
Verbrennungen, unter denen der Betroffene unter Umständen ein
Leben lang zu leiden hat, wahrscheinlich", so Schweer weiter.

"Auch der Umgang mit den oftmals selbst gebastelten
Rauchbomben ist lebensgefährlich"; erklärte der
Einsatzleiter, Polizeidirektor Norbert Westphal. Dies gilt um so
mehr, wenn sie auf den Zuschauerrängen im Stadion abgebrannt
werden. Je nach Zusammensetzung, kann der Rauch eine unterschiedlich
starke toxische Wirkung beim Einatmen haben. Darüber hinaus kann
nicht ausgeschlossen werden, dass der Inhalt der Rauchbombe sofort
vollständig umsetzt und es zu einer Gefährdung Dritter
kommt," so Westphal.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: