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TOP-Thema

Dirk Adorf, Dr. Andreas Bohn, Christian Riepegerste
[09.03.2010 | KOE]

Wer im Selbstversuch probieren würde, ohne Tacho genau 100 Stundenkilometer zu fahren, der würde feststellen: Dies ist praktisch unmöglich. Solche eine Millimeterarbeit aber müssen Notärzte täglich ohne technische Hilfsmittel leisten. Für Abhilfe sorgt jetzt ein Gerät, das das Einhalten der Rettungsvorgaben erleichtert.

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TOP-Aktuelles

Bischof Clemens August Graf von Galen
[09.03.2010 | ECHO]

Jahrzehntelang war es verschollenen, das Tondokument einer Ansprache des münsterischen Bischofs Clemens August Graf von Galen (1878 - 1946) aus dem Jahr 1934. Jetzt hat es der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit dem Bistum Münster, der Galen-Forscherin Ingrid Lueb und Propst Hans-Bernd Serries aus Billerbeck am Dienstag, 9. März, der Öffentlichkeit präsentiert.

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TOP-Wirtschaft

Agravis-Vorstand
[09.03.2010 | ECHO]

Die Krise hat die Landwirtschaft erreicht. Dies geht aus der Jahresbilanz 2009 der des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen Agravis Raiffeisen AG hervor. Festzumachen an einem Preisrückgang bei vielen Agrarprodukten und landwirtschaftlichen Betriebsmitteln.

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TOP-Sport

Brink-Abeler
[09.03.2010 | LUH]

Auch wenn die Temperaturen draußen um den Nullpunkt liegen und jeden Ansatz von Strand-Feeling derzeit noch im Keim ersticken, rückt für die Beachvolleyballerinnen Rieke Brink-Abeler vom USC Münster und ihre Partnerin Angelina Grün der Start in die Saison unaufhaltsam näher. Am 19. April will das neu formierte Duo beim Weltserien-Auftakt in Brasilia aufschlagen.

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TOP-Hochschulen

Patientin und Operateur
[08.03.2010 | ECHO]

Volksleiden Bandscheibenvorfall: Fast jeder dritte Deutsche leidet daran oder hat bereits einen erlitten. Starke Schmerzen sind häufig die Folge. Schaffen Physiotherapie und Medikamente keine Besserung, ist eine Operation häufig der letzte Ausweg.

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TOP-Kaleidoskop

Margret Pernhorst: Porträt
[09.03.2010 | ECHO]

Die Aufklärungsbemühungen des Bistums Münster bei den akuellen Missbrauchsfällen hat die Vorsitzende des Diözesankomitees der Katholiken, Margret Pernhorst, ausdrücklich gelobt. "Das Bistum – und hier vor allem die Döink-Kommission – macht eine gute Arbeit", unterstrich sie. 

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Langsamer Abschied von der St. Elisabeth-Kirche: Entweihung angekündigt

Das Gelände rund um St. Elisabeth

Um dieses Gelände rund um die St. Elisabeth-Kirche drehen sich die Planungen: Ob die Kirche und die anderen Gebäude stehen bleiben, wird der Architekten-Wettbewerb thematisieren. [Foto: Hänscheid]

[15.03.2008 | HH]

Was sich leise und langsam, aber immer deutlicher anbahnte, wird Wirklichkeit: Die St. Elisabeth-Kirche an der Dortmunder Straße wird zum Ende dieses Jahres profaniert – sprich entweiht. Das entsprechende Dekret aus dem Generalvikariat ist vor wenigen Tagen in der Gemeinde Herz-Jesu und St. Elisabeth angekommen und rückt nun den Abschied in greifbare Nähe.

Ob die Aufgabe der gottesdienstlichen Nutzung gleichzeitig auch das Ende des nach dem Krieg wieder errichteten Kirchengebäudes bedeuten wird, steht zwar noch nicht fest, doch ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass sich ein Nutzer für sie findet.

Die Filialkirche in der 2001 aus den Gemeinden Herz-Jesu und St. Elisabeth fusionierten neuen Pfarrei wird bisher von der Katholischen Polnischen Mission mit genutzt, im Pfarrhaus (Foto rechts) wohnt und arbeitet der polnische Pfarrer Marian Wagner. Doch Bischof Lettmann hat den Umzug der ausländischen Mission in Richtung St. Antonius-Kirche auf den Weg gebracht – irgendwann nach den Sommerferien werden Büro, Pfarrer und Gemeinde in ihre neue Heimat aufbrechen.

Finanzloch ist groß

Dass sie durch ihre Mitfinanzierung der Kosten für Pfarrhaus, -heim und Kirche seit Jahren die Weiternutzung des Gemeindezentrums inklusive Kirche ermöglichten, war allen Beteiligten in der Gemeinde klar. Das nun entstehende Finanzloch und die immer geringer werdende Zahl der Gottesdienstbesucher – schon seit längerer Zeit gibt es am Sonntag keine deutsch-sprachige Messe in St. Elisabeth mehr – stellen die Pfarrei vor die Entscheidung, was aus dem Gelände im Hansaviertel auf Dauer werden soll. „Spielplatz und der benachbarte St. Elisabeth-Kindergarten stehen aber in keinem Fall zur Disposition“, betont Dechant Pfarrer Martin Sinnhuber deutlich.

Beteiligte an einem Tisch

Dass man bei einer solchen Liegenschaft im Umbruch rechtzeitig das Gespräch mit vielen Beteiligten sucht, scheint vernünftig. So trafen sich jetzt Vertreter der katholischen Gemeinde, Mitarbeiter des Bischöflichen Generalvikariates und Stadtplaner, um über die Lage zu beraten. Pfarrer Sinnhuber: „Es gibt mehrere Anfragen für eine Nutzung des kircheneigenen Grundstücks“. Darunter ist z. B. die Bischof-Hermann-Stiftung, die bereits in der Nachbarschaft an der Schillerstraße Wohnangebote z. B. für ehemals Nichtsesshafte vorhält.

Die Nutzung des Geländes, für das es keinen Bebauungsplan gibt, eigne sich besonders für Wohnbebauung – wobei kleinere Büros und eventuell ein Café durchaus denkbar seien, so hieß es. Bis Ende April wird das Generalvikariat nun mehrere Architekten ansprechen und um Entwürfe für das Gesamtgelände bitten – übrigens völlig frei darin, wie sie den Bereich überplanen würden: Also mit oder ohne Kirche, mit Abriss oder Umbau von Pfarrhaus und -heim. „Im Juli wird dann eine Jury tagen“, so der Gemeindepfarrer gegenüber echo-muenster, „die sich die Vorschläge ansieht und mit möglichen Investoren bespricht“.

Wo bleibt die Inneneinrichtung?

Im Dekret zur Profanierung der Kirche wird auch auf eine „gewissenhafte Verwendung der Inneneinrichtung“ hingewiesen: Wo Glocken und Orgel, Bänke, Figuren, Bilder und Fenster sowie liturgische Geräte bleiben, ist zwar momentan noch eher zweitrangig, doch auch hier gibt es bereits Anfragen an die Gemeinde. Demnächst will die Kunstkommission des Bistums bei einem Rundgang durch die Kirche dazu Hinweise geben.

Die eher sachliche Ebene dieses Abschieds geht ihren vorgezeichneten Weg – die emotionale Seite, den Trauerprozess, will die Gemeinde ganz bewusst gestalten. Der Pfarrgemeinderat hat eine Arbeitsgruppe gebildet, die den Trauerprozess begleiten und über einen längeren Zeitraum mit Stationen, Symbolen und Gesten sichtbar machen will. Es soll ein würdiges Ende für die St. Elisabeth-Kirche geben, das die Betroffenheit jener Menschen ernst nimmt, die ein Stück ihrer Vergangenheit loslassen müssen.

Heike Hänscheid

  • Männer im Gespräch
    [06.03.2010 | BFB]

    Über 280 Unternehmen gehen vom 11. bis 14. März bei der 14. Messe "Bauen & Wohnen" in der Halle Münsterland an den Start. Von „A“ wie Architekten und Aufzüge über „B“ wie Bauberatung und Baustoffe bis zu  „C“ wie Carports oder „Z“ wie Zäune sind viele Branchen dabei.

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  • Luftbild
    [08.07.2009 | BFB]

    Lange hat er leer gestanden, jetzt will die Stadt den Gebäudekomplex Herwarthstraße/von Steuben-Straße versilbern. Sie bietet das Grundstück in Bahnhofsnähe europaweit zum Verkauf an. Der Preis der Liegenschaft:  Mindestens 3,3 Millionen Euro.  Bis zum 10. August können Interessenten per Mindestgebot ihren Hut in den Ring werfen.

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  • [13.05.2009 | PBM]

    Stühlerücken im Bischöflichen Generalvikariat: Zum 1. September übernimmt Diethelm Schaden die Leitung der Abteilung Personalverwaltung und Besoldung.

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  • Die Kerzen verlöschen
    [16.11.2008 | HH]

    „Aus dem, was zu Ende geht, wird ein Aufbruch“. Die Menschen in der übervollen St. Elisabeth-Kirche wollten Weihbischof Franz-Josef Overbeck nur zu gerne glauben, und dennoch floss so manche Träne am heutigen Sonntagmorgen, als die Geschichte des Gotteshauses an der Hamburger Straße als geweihte Kirche mit der Profanierung endete.

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  • Porträt: Richard-Michael Halberstadt
    [08.11.2008 | ECHO]

    "Schön, dass die Pfarrkirche St. Elisabeth offensichtlich erhalten werden soll":  Mit diesen Worten kommentiert CDU-Ratsherr Richard-Michael Halberstadt die jetzt bekannt gewordenen Pläne zur weiteren Nutzung des Gotteshauses. 

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