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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Was bedeutet Profanierung?

Sie ist das Gegenstück zur Kirchweihe - die Profanierung oder Entweihung eines Kirchengebäudes. Eine solche Entscheidung fällt der Bischof, wenn eine Kirche nicht mehr für die ursprüngliche Nutzung gebraucht wird, etwa, weil sie abgerissen oder eben anderweitig genutzt werden soll oder muss.

Die Entweihung wird zumeist im letzten Gottesdienst in dem Gebäude vorgenommen - dabei wird das Allerheiligste aus dem Tabernakel herausgenommen, das Ewige Licht ausgelöscht und die Gemeinde zieht aus dem nun aufgegebenen, entwidmeten Gotteshaus hinaus. Besondere Sorgfalt gilt bei den Planungen für eine solche Profanierung dem Altar und evtuell dort vorhandenen Reliquien, über deren Verbleib verantwortungsvoll entschieden wird.

Mit der Außerdienststellung eines Gotteshauses verliert das Gebäude seinen besonderen Status auch in staatsrechtlicher Sicht: Viele Erleichterungen des Baurechts gelten dann nicht mehr. Danach müssen alle Gesetze wie etwa die Versammlungsstättenverordnung (Rettungswege, Bestuhlung, sanitäre Anlagen etc.) beachtet werden, wenn das Gebäude anders weiter genutzt werden soll.

Besonders muss auf die Sicherung des ungenutzten Gebäudes geachtet werden - etwa gegen unbefugtes Eindringen,gegen Fassaden- oder Dachschäden oder Beschädigungen auf dem Grundstück. In der Verantwortung für alle diese Vorschriften steht der Kirchenvorstand der jeweilgen Gemeinde.

Wie eine Pfarrei diesen letzten Akt des Abschiednehmens vorbereitet, ist ihr freigestellt: Wohl ist sie angehalten, nach Symbolen und Unterstützung für die betroffenen Gemeindemitglieder zu suchen und ihnen den Weg in das neue Kirchengebäude zu erleichtern. Deutlich soll dabei werden, dass die Gemeindemitglieder ja nicht ort- und heimatlos werden, sondern dass das liturgische Leben an einem neuen Ort lebendig bleibt und weiter geht. Denn nicht die Steine des Gebäudes sind ja nach christlichem Glauben das Haus Gottes auf Erden, sonden die Gläubigen.

Heike Hänscheid 

 

 

  • Die Kerzen verlöschen
    [16.11.2008 | HH]

    „Aus dem, was zu Ende geht, wird ein Aufbruch“. Die Menschen in der übervollen St. Elisabeth-Kirche wollten Weihbischof Franz-Josef Overbeck nur zu gerne glauben, und dennoch floss so manche Träne am heutigen Sonntagmorgen, als die Geschichte des Gotteshauses an der Hamburger Straße als geweihte Kirche mit der Profanierung endete.

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  • Porträt: Richard-Michael Halberstadt
    [08.11.2008 | ECHO]

    "Schön, dass die Pfarrkirche St. Elisabeth offensichtlich erhalten werden soll":  Mit diesen Worten kommentiert CDU-Ratsherr Richard-Michael Halberstadt die jetzt bekannt gewordenen Pläne zur weiteren Nutzung des Gotteshauses. 

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  • Ansicht St. Elisabeth-Kirche
    [06.11.2008 | HH]

    Das Gesicht des Hansaviertels wird sich verändern – doch die St. Elisabeth-Kirche, deren Zeit als geweihtes Gotteshaus am 16. November definitiv endet, wird weiter darin ihren Platz haben. Am Dienstag tagte die Jury, die sich mit der Zukunft der Gemeinde-Gebäude an der Hamburger Straße befasste.

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  • Die St. Elisabeth-Kirche
    [02.09.2008 | HH]

    Eine Fahrt über den Cherusker- und den Friesenring zeigt exemplarisch auf, dass sich viel tut in der Gemeinde- und Kirchenlandschaft dieser Stadt. Die Bonifatiuskirche – umgebaut, umgewidmet. Die Versöhnungskirche – Leerstand. Die Dreifaltigkeitskirche – eingezäunt, Einsturz gefährdet. Hier und anderswo müssen Entscheidungen fallen.

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  • Das Gelände rund um St. Elisabeth
    [15.03.2008 | HH]

    Was sich leise und langsam, aber immer deutlicher anbahnte, wird Wirklichkeit: Die St. Elisabeth-Kirche an der Dortmunder Straße wird zum Ende dieses Jahres profaniert – sprich entweiht. Das entsprechende Dekret aus dem Generalvikariat ist vor wenigen Tagen in der Gemeinde Herz-Jesu und St. Elisabeth angekommen und rückt nun den Abschied in greifbare Nähe.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: