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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Tiere sterben vor Münsters Rathaus

Sonnenuhr

Von wegen sonnige Zeiten: Für die Natur ist es 5 vor 12. Greenpeace macht in einer spektakulären Aktion darauf aufmerksam. [Foto: knipseline/www.pixelio.de]

[04.04.2008 | Münster | Echo]

Pinguine watscheln über die Windhorststraße, Ents (Baumwesen aus dem Film „Herr der Ringe“) gesellen sich zu ihren Artgenossen auf der Promenade, Löwen
brüllen auf dem Domplatz und Jaguare flitzen zu getrommelten Urwaldrhyhtmen über die Salzstraße. Vor dem Rathaus fallen die Aktivisten in den Tierkostümen wie tot um. Der Sensemann geht um. Eine Uhr zeigt: „Es ist fünf vor zwölf“.

Mit dieser öffentlichen Demonstration, die 12 Uhr gegenüber dem Hauptbahnhof am Anfang der Windhorststraße beginnt, machen über 80 Greenpeace-Aktivisten aus ganz NRW auf das rasante Artensterben aufmerksam. Im Vorfeld der CBD-Konferenz („Convention on Biological Diversity“) fordern die Aktivisten jeden dazu auf, sich für den Artenschutz einzusetzen.

Aktiv werden für den Artenschutz

„Mit dieser Demonstration möchten wir nicht nur zeigen, wofür es schon zu spät ist, sondern vor allem, dass es noch eine Menge Tiere und Pflanzen gibt, die wir schützen können.“, sagt Manuel Bartels, Urwaldexperte von Greenpeace-Münster, während ein Aktivist in Fischkostüm hinter ihm vorbei marschiert. „Bei der CBD-Konferenz diesen Mai in Bonn kommen Vertreter von 188 Staaten zusammen um Artenschutzmaßnahmen zu vereinbaren. Damit bei dieser Konferenz nicht nur heiße Luft herauskommt, möchten wir mit der Demonstration die Öffentlichkeit informieren und Druck ausüben.“, so Bartels weiter, „Greenpeace Münster fordert deswegen alle dazu auf sich für aktiv für den Artenschutz einzusetzen“.

Riesenjaguar

Am Ausgang des Hauptbahnhofes werden die Teilnehmer von einem fünf Meter langen und drei Meter hohen Jaguar begrüßt. Vom Anfang der Windhorststraße zieht der bunte Zug über die Stubengasse und Ludgeristraße zum Ludgeriplatz. Dort findet die erste Kundgebung statt. Über die Promenade, durch die Aegidistraße und Pferdegasse wandern die Demonstranten am Dom vorbei zum Rathaus, wo die zweite Kundgebung stattfindet. Anschließend zieht die Demonstration über die Salzstraße und Von-Vincke-Straße zurück zum Ausgangspunkt.

Jeder einzelne kann helfen - wenn er nur will

Nicht nur die Politik müsse sich für den Artenschutz einsetzen, sondern auch jeder einzelne könne mit seinem Verhalten den Artenschutz unterstützen, erklärt Bartels weiter: „Das geht z.B. in dem man nur Fisch isst, der nicht vom Aussterben bedroht ist, Energie spart und ausschließlich FSC-zertifizierte Holzprodukte kauft.“ So verteilen die Demonstranten Einkaufsführer für Recyclingprodukte in Münster, Einkaufsratgeber für Fisch- und Holzprodukte und Flyer mit zusätzlichen Informationen, wie jeder sich für den Artenschutz einsetzten kann.

  • Zigeunershow im Zirkus Charles Knie
    [11.05.2010 | ECHO]

    Erstmals heißt es für den Zirkus Charles Knie in Münster "Manege frei! Für Menschen, Tiere, Sensationen“. Das Publikum erwartet ein großes Manegen-Spektakel: Alle traditionellen Elemente der Zirkuskunst sind hier im Rahmen einer modernen Choreografie vereint. Am Donnerstag, 20. Mai, startet das Programm mit einer festlichen Abendpremiere auf dem Hindenburgplatz.

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  • Polizeiwagen
    [06.05.2010 | ECHO/CKR]

    Zwei Frauen aus Münster gingen am Mittwoch, 5. Mai, gegen 18.45 Uhr mit ihren Tieren – zwei Hunde und ein Pferd – auf dem Wirtschaftsweg an der Sandruper Straße spazieren, als sich von hinten ein Fahrzeug näherte.

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  • Gruppenfoto auf dem Schildkrötenschutz-Kongress
    [19.04.2010 | ECHO]

    Weltweit renommierte Experten in Sachen Schildkröten haben vom 15. bis 18. April die Kongressstadt Münster besucht. Der hier beheimatete Allwetterzoo und sein „Internationales Zentrum für Schildkrötenschutz“ (IZS) sind selbst im fernen China bekannt. Nur im IZS ist ein Drittel der bekannten Weltpopulation von zwei hoch bedrohten Scharnierschildkröten-Arten zu sehen.

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  • Buchcover "Wilde Tiere in Gefahr"
    [13.04.2010 | ECHO]

    Tag für Tag verschwinden Tiere von der Erde, weil ihre Lebensräume vernichtet worden sind. Einige Arten haben kaum Chancen, das nächste Jahrzehnt zu erleben. Welche dazu zählen, und wie der Artenreichtum durch bewusstes Handeln im Alltag geschützt werden kann, das erklärt das neue Kinderbuch „Wilde Tiere in Gefahr“ vom Coppenrath Verlag.

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  • Osterfeuer
    [27.03.2010 | ECHO]

    Ist das Osterfeuer erst einmal aufgeschichtet, nutzen Spitzmäuse, Vögel und ganz besonders gern auch Igel den großen Stapel, um sich dort häuslich einzurichten. Damit die "Untermieter" nicht zu Schaden kommen, rät das Amt für Grünflächen und Umweltschutz, das Osterfeuer kurz vor dem Anzünden noch einmal gründlich umzuschichten.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: