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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Wilfried Finke: "Ein neues Zeitalter der Warenpräsentation ist angebrochen"

Männer im Möbelhaus

Wilfried Finke (l.) und Klaus Stroppel im aufgemöbelten Einrichtungshaus Finke. In der Mitte Hausleiter Thomas Mester. Er wird im Juli von Gerd Rohmann abgelöst, der vom Konkurrenten Staas kommt. [Fotos: Frobusch]

[10.04.2008 | Münster | BFB]

Für Wilfried Finke ist mit der heutigen Einweihung seines deutlich vergrößerten Einrichtungshauses in Nienberge „ein neues Zeitalter der Warenpräsentation angebrochen, das die Kunden hoffentlich honorieren werden.“

Für Endverbraucher, so der Unternehmer aus Paderborn, würden in einem Umkreis von 400 Kilometern im Wettbewerb nun qualitativ und quantitativ Spitzenwerte erreicht.

So aufgeräumt wie sein Inhaber, so aufgeräumt präsentiert sich das neue Innenleben der Wohnwelten am Haus Uhlenkotten. Die Verkaufsfläche wurde um mehr als das Dreifache auf 44000 Quadratmeter erweitert, klar gegliedert die Präsentation der Ware in allen Abteilungen, geradlinig die großzügige Wegeführung.

„Jede Abteilung ist ein Spektakel für sich. Wir haben modernste Farben und Lichttechnik, abgestimmt auf die Sortimente, verwendet“, schwärmt Geschäftsführer Klaus Stroppel und attestiert „Weltstadtniveau“.


Die Sortimente „Mega In“ und die neue „Traumfabrik“ wurden integriert, der Küchenbereich erweitert. „Wir setzen mit 200 Musterküchen und einem spektakulären Technikcenter branchenweit ein Zeichen.“ Sagt Wilfried Finke.

Nichts sei während des Umbaus in den vergangenen Wochen an seinem Platz geblieben. „Das Haus wurde komplett entkernt. Und das bei laufendem Betrieb. Unsere Mitarbeiter waren bis an den Rand der Belastbarkeit gefordert“, zieht Finke den Hut vor ihnen.

340 Plätze im "La Cantina"

Das zuvor ständig überlastete Restaurant „La Cantina“ im Erdgeschoss ist in das zweite Obergeschoss verlegt worden, vergrößert auf nunmehr 340 Plätze, und mit erweitertem Kinderland in der Nähe, Betreuung der Kiddies inklusive.

Die Zahl der Arbeitsplätze wurde um 50 auf 200 im Bereich Verkauf aufgestockt, 15 Millionen Euro investiert. Es sollen nicht die letzten sein. Finke will noch vor Jahresfrist auf dem Grundstück nebenan einen Discount-Möbelmarkt inklusive Gastronomie unter dem Label „Preisrebell“ eröffnen. Macht eine Ausgabe von 7 Millionen Euro.

Traum vom Wohn-Boulevard

Und er würde dort liebend gerne Kunden auf dem Wohn-Boulevard begrüßen. Eine Straße mit Spezialgeschäften rund ums Wohnen, Antiquitäten und Musikinstrumentenhandel etwa. Ebenfalls nebenan wäre auch der ideale Platz für die Traumfabrik „mit der wir den Sprung ins Topp-Preissegment der Edeldesigner wagen“. Macht eine Investition von 6 Millionen. Rein planungsrechtlich keine hohe Hürde, denn das 18000 qm große Grundstück ist gekauft und ein Bebauungsplan existiert.

Auch äußerlich hat das Einrichtungshaus Finke sein Gesicht verändert.

"Beim Send-Sonntag ausgesperrt"

Auch wenn der Investor Finke die Zusammenarbeit mit der Stadt Münster als äußerst kooperativ und ergebnisorientiert lobt, hält er es doch für „unangemessen, dass wir allein wegen unsrer Lage in Nienberge beim verkaufsoffenen Send-Sonntag ausgesperrt wurden.“

Bruni Frobusch

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