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Neue Schule Interdance: Tanzbein statt Tischbein

Tanya und Julio Acevedo freuen sich auf ihre Tanzschule in der Friedrich-Ebert-Straße 113. Wo im Moment noch eine Baustelle ist, werden bald Ballett-Säle sein. [Foto: PD]
Wo einst Tischbeine in der Friedrich-Ebert-Straße 113 regungslos verharrten, werden demnächst Tanzbeine fliegen. In dem ehemaligen Geschäftshaus eines Großhändlers für Tische und Stühle eröffnet am 1. Juni die Ballettschule Interdance Münster.
Das Geschäftshaus erlebt seit Juni 2007 eine Metamorphose: Das triste Haus in der südlichen Innenstadt entpuppt sich unter Federführung des Architekturbüros Lethmate (Münster) als „Loft 113“ zum Vorzeigeobjekt.
Rohbau-Recycling
Unter dem Motto „Rohbau-Recycling“ wurde das vorhandene Stahlbetonskelett von 1961 (bzw. Anbau 1971) als Grundlage für neue Raumstrukturen genutzt. Die Außenfassade hat bereits ein komplett neues Gesicht bekommen, „sie war weder funktional noch gestalterisch erhaltenswert“, so Architektin Claudia Lethmate. Das Gebäude hat fünf Stockwerke für Geschäftsräume plus eine loftähnliche Wohnung als „Krone“.
Große Räume ohne Stützen
„Als ich begann, mich mit dem Gebäude zu beschäftigen, war mein erster Gedanke: Hier sind ideale Voraussetzungen für eine Ballettschule,“ erzählt die Architektin. Wo findet man sonst so große Räume, die ohne Stützen auskommen? Dadurch konnten in der ersten Etage riesige Tanzsäle entstehen. Auf 140 und 170 Quadratmetern können sich die Schützlinge von Julio und Tanya Acevedo „austoben“ – beim Ballett, Tango, Salsa, Musical oder Hip-Hop-Dance.
Große Raumdiagonale
Beide Tanzsäle sind rund 20 Meter lang. „Dort können wir wunderbar lange Schritt- und Sprungkombinationen durch die Raumdiagonale trainieren!“, freut sich das Ballettlehrer-Ehepaar Julio und Tanya Acevedo auf sein maßgeschneidertes Domizil.
Ein Saal verfügt sogar über einen Bühnenzugang, so dass hier Inszenierungen wie im Theater geprobt werden können. Im Tango- und Salsa-Saal wird sich das südländische Flair dieser Tänze in der Innengestaltung wiederspiegeln. In der familienfreundlichen, 500 Quadratmeter großen Ballettschule soll es weder an einer Kinderspielecke noch an einem Wickeltisch fehlen.
Blick in den Himmel
Für eine großzügige, helle, einladende Atmosphäre sorgt ein ausgeklügeltes Lichtkonzept: Die Außenfenster sind knapp drei Meter hoch, Innenfenster leiten das Tageslicht von Raum zu Raum, die Spiegelfronten in den Tanzsälen reflektieren es und ein 20 Quadratmeter großes Oberlicht öffnet den Blick in den Himmel. Darunter dürfen die Tanzbegeisterten ab dem Sommer nach den Sternen greifen.
[04.05.2010 | ECHO]Das war wahrlich kein Dummer-Jungen-Streich: Am Montag, 4. Mai, zwischen 1 und 7.15 Uhr, wurden sämtliche Tische und Stühle dreier Lokale am Hafenweg durch Unbekannte in das Kanalbecken geworfen. Die Wasserschutzpolizei konnte zwar einzelne Teile des Mobiliars aufspüren - und an Land holen. Trotzdem entstand ein beträchtlicher Gesamtschaden - in Höhe von rund 9.000 Euro.
[19.12.2009 | ECHO]Eine Stadt tanzt – und neun sehr unterschiedliche Ensembles zeigen, was dabei passiert. Zum 17. Mal haben sich Ballettschulen und freie Gruppen zusammengetan, um am 20. Dezember um 18 Uhr im Großen Haus des Theaters gemeinsam das 17. Tanzfestival auf die Bühne zu stellen. Vorhang auf. Für ein inzwischen ausverkauftes Event.
[17.09.2009 | ECHO]Spitzzüngige Dialoge und turbulente Runden auf dem Parkett: Das ist „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“, eine anrührende, leichtfüßig erzählte Geschichte ums Leben und Überleben, Vorurteile und Enttäuschungen. Im Wolfgang Borchert Theater ist das Stück am Samstag, 19., und Sonntag, 20. September, zu sehen.
[06.05.2009 | BFB]Das war für Julio und Tanya Acevedo eine böse Überraschung, als am Sonntag um 6.54 Uhr bei ihnen zu Hause das Telefon schrillte. Ihr Vermieter war am Apparat und überbrachte die Schreckensnachricht.
[12.03.2009 | BFB]Ein Plus von 8 Prozent bei einem Umsatz von 70 Mio. Euro, ein Ergebnis von 1,4 Mio. vor Steuern, eine um 4 auf 14,6 Mio. aufgestockte, gut gefüllte Kriegskasse (Liquidität) und für die Aktionäre Aussicht auf eine Dividende - Vorstand Albert Hirsch war heute sichtlich zufrieden mit der Bilanz 2008, die er für den Online-Buch- und Medienhändler buch.de in Münster vorlegte.
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