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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Wissenschaft und Praxis in der modernen computergestützten Jugendhilfe

[15.04.2008 | Münster | ECHO]

Rund 100 namhafte Vertreterinnen und Vertreter von Forschung und Praxis der Jugendhilfe aus ganz Deutschland, treffen sich am Donnerstag, 17. April, zum Abschlussworkshop des bundesweit einmaligen Projektes „Case Management bewegt“ im Stadtweinhaus der Hochschulstadt Münster.

In vier Workshops und einer abschließenden Podiumsdiskussion werden die Ergebnisse des dreijährigen Projekts von Wissenschaftlern und Praktikern aus Jugendämtern diskutiert. Das dreijährige Forschungsprojekt „Computergestütztes Case Management in der Kinder- und Jugendhilfe (CM4Ju)“ wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Unter „Case Management“ verstehen Fachleute ein Konzept der systematischen Fallsteuerung von Leistungen in der Kinder- und Jugendhilfe durch kommunale Jugendämter. Das Projekt hatte die Optimierung und Effizienzsteigerung der Vergabe und Fallsteuerung der Hilfen zur Erziehung unter Einsatz eines speziell entwickelten Computerprogramms im Blick.

Erste Ergebnisse 

Auf der Münsteraner Fachtagung werden die ersten Ergebnisse hierzu vorgestellt und diskutiert. Für die Entwicklung der Software sind die Katholische Fachhochschule NW (KFHNW) Abteilung Münster und die GEBIT Münster (Gesellschaft für Beratung sozialer Innovation und Informationstechnologie MS) federführend zuständig gewesen. Die Katholische Fachhochschule Mainz (KFH Mainz) und das IKJ - Mainz (Institut für Kinder- und Jugendhilfe) haben anhand umfangreicher Datenerhebungen und Befragungen bei den beteiligten Jugendämtern die Bedingungen einer effektiven Hilfeerbringung von Jugendhilfeleistungen im Rahmen von Case Management untersucht. 

Erhebliche Vorteile 

Fazit: Durch den Einsatz des „Computergestützten Case Managements in der Kinder- und Jugendhilfe“(CM4JU) haben die Kinder, Jugendlichen und ihre Familien, um die es im Kern der Jugendhilfe geht, erhebliche Vorteile, die darin bestehen, dass sich die Jugendämter effizienter um die ihnen übertragenen Fälle kümmern können. Denn durch das computergestützte Case Management Verfahren wird die deutlich bessere Vernetzung aller Beteiligten und so auch eine effizientere Nutzung der knappen öffentlichen Ressourcen in der Jugendhilfe sichergestellt. Interessant an dem Projekt ist die enge Zusammenarbeit von Forschung und Lehre mit privatwirtschaftlichen Partnern wie der GEBIT Münster und dem IKJ Mainz auf dem Feld der sozialen Arbeit.

Vorträge und Workshops 

Beide Unternehmen verfügen in der Softwareentwicklung und Effektivitätsforschung in der Jugendhilfe, aber auch bei der Organisationsentwicklung für Jugendämter über breite Erfahrung. Das Programm der Veranstaltung im Stadtweinhaus besteht aus Vorträgen, Workshops und einer Podiumsdiskussion. Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Dr. Wolf Rainer Wendet, Vorsitzender der „Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management“ zum Thema: „In Zusammenhängen laborieren: Überlegungen zum Case Management im Feld der Jugendhilfe“. In den Workshops am Nachmittag werden folgende Themen/Ergebnisse behandelt:

Themen 

die entwickelte Software (Dr. F. W. Meyer, Herr M. Poguntke-Rauer GEBIT Münster), Fragen der Effektivität (Prof. Dr. M. Macsenaere, Frau G. Paries, Herr J. Arnold IKJ), der CM-Ansatz in der Jugendhilfe (Frau B. Tenhaken, JA Greven, Prof. W.R. Wendt, Prof. P. Löcherbach) und CM Implementierung im Jugendamt (Frau I. Lehn-Speckesser, JA Gütersloh, Prof. Dr. H. Mennemann KFH NW, Prof. Dr. Th. Hermsen, KFH Mainz) Nach den Workshops endet der offizielle Teil der Veranstaltung mit einer praxisbetonten Podiumsdiskussion zum Thema „Case Management im Jugendamt“. Im Anschluss daran klingt die Veranstaltung mit einer Führung durch Münsters Altstadt aus. Dem Projektverbund CM4JU gehören die Katholische Fachhochschule NW (KFHNW), Abteilung Münster, die GEBIT Münster (Gesellschaft für Beratung sozialer Innovation und Informationstechnologie MS), die Katholische Fachhochschule Mainz, das IKJ Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ) Mainz und der Land¬schaftsverband Rheinland an. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt und zur Veranstaltung finden sich unter cm4ju oder bei gebit oder kfhnw

  • Bigfoot-Rennen
    [23.06.2010 | TA]

    Wer vermutet, dass Studierende nur das Stammessen auf ihrem Tablett durch die Mensa balancieren können, der wurde am Hochschulsport-Tag mit anderen Eindrücken konfrontiert. Am Mittwoch ging es raus aus dem Haus.

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  • Stangier, Felder, Ludwig
    [17.06.2010 | TA]

    Rund 600 neugierig gewordene Studenten nutzten in 2009 am Tag des Hochschulsports die Angebote. Umsonst und draußen geht es auch am Mittwoch (23. Juni ab 11 Uhr) bei der Zweitauflage zu, die die Lernenden „Rein in die Turnschuhe“ locken möchte, wie auf dem Flyer des Hochschulsports Münster formuliert wird.

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  • Start Leonardo-Campus-Run
    [16.06.2010 | LUH]

    Die zehnte Auflage des Leonardo-Campus-Run stellte alle Zahlen der vergangenen Jahre in den Schatten: Knapp 3000 Laufbegeisterte, vom Kleinkind bis zum ergrauten Senior, fanden sich am Mittwoch auf dem Campusgelände ein, um in sieben Läufen den Kampf gegen die Uhr aufzunehmen – und vor allem Spaß an der Bewegung zu haben.

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  • LCR, 2009
    [02.06.2010 | TA]

    Ganz bewusst in der Wochenmitte steigt dieser Lauf zum jetzt zehnten Mal. Denn niemand aus dem Kreis der Verantwortlichen des Leonardo-Campus-Run (LCR) an der Uni Münster will dem Vereinsangebot am Wochenende in die Quere kommen. Erstmals wird es am 16. Juni ab 15.30 Uhr und passend zum Jubiläum amtlicher als bisher auf der 2,5-km-Rundstrecke.

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  • Hagedorn
    [20.05.2010 | TA]

    Am 8. November hat er sein bisher letztes Fußballspiel bestritten, seither durfte Tim Hagedorn nicht mehr auf den Platz. Der 24-jährige WWU-Lehramtstudent geriet in einen Strudel. Sein Name wurde im Zuge des bundesweit beachteten Wettskandals genannt.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: