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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Vesper redet Klartext: Olympia-Boykott kein Thema

Vesper mit Gastgebern

DOSB-Chef Michael Vesper (2.v.l.) mit Bürgermeisterin Karin Reismann, den Professoren Michael Krüger und Roland Naul sowie Bernd Schirwitz vom Sportamt. [Foto: Clauser]

[15.04.2008 | Münster | SCL]

Olympia-Boykott? Für Dr. Michael Vesper ist das kein Thema, wie eifrige Fernsehzuschauer ohnehin schon wissen. Der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) machte es seinem münsterschen Publikum trotzdem noch mal klar.

Bei der ersten Vorlesung der Ringvorlesung zum Thema Olympische Spiele der Unis Münster und Essen/Duisburg holte Vesper in der Rüstkammer zum „politischen Aufschlag“ aus, wie Gastgeber Prof. Michael Krüger formulierte.

Olympische Spiele nicht instrumentalisieren

Und der prominente Gast ließ sich nicht lange bitten, ging gleich auf die aktuelle Tibet-Diskussion ein. Vesper wetterte über diejenigen, „die an Sport nicht sonderlich interessiert sind“, gleichwohl aber die Spiele in Peking politisch zu instrumentalisieren suchten. Das DOSB-Präsidium unter seiner Führung hält dagegen, argumentiert, dass ein Boykott das Verhalten der chinesischen Führung nicht positiv zu beeinflussen vermag.

Wirkungslose Absage

Im Gegenteil, wie Vesper findet. Er führte die wirkungslose Absage von Moskau 1980 und die folgende politische Eiszeit ins Feld. „Die Drohung des Fernbleibens“, so Vesper mit Blick auf Peking, „geht ins Leere.“
Wenig angetan zeugte sich der DOSB-Chef davon, dass ausgerechnet münsterländische Politiker mit der Düpierung Pekings liebäugeln. Namentlich Bundestagsabgeordneter Ruprecht Polenz und EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering verfolgen für Vesper die falsche Strategie.

Menschenrechte und Sport im Blick

Er unterstrich, dass das DOSB den engen Kontakt mit Menschenrechtsgruppen und Tibet-Initiativen gesucht habe, um genau informiert zu sein. Denn selbstverständlich sei es Ziel der deutschen Delegation, Menschenrechtsfragen zur Sprache zu bringen. Außerdem gehe es darum, sportlichen Erfolg zu haben, saubere, dopingfreie Spiele zu bieten und die Bundesrepublik angemessen zu repräsentieren. Rund 450 Athleten werden für Deutschland starten, zehnmal so viele Dopingtests sind vorgesehen. Als Erfolg im Vorfeld bezeichnete es Vesper, dass sich die Chinesen erstmals mit Umweltproblemen, speziell mit Luftverschmutzung befassen.

Seitenhiebe auf Quingdao und Kinderhaus

Kleine Seitenhiebe verkniff sich der Gastredner nicht: Dem Austragungsort der Segelwettkämpfe, Quingdao, bescheinigte er den kleinen Nachteil, dass „dort kein Wind weht“. Und das seelenlose olympische „Dorf“ verglich der ehemalige Städtebauminister gar mit Kinderhaus, bevor sein Vortrag in eine zahme Diskussion mit dem Auditorium mündete.

Stefan Clauser

  • Rieke Brink-Abeler
    [08.06.2010 | LUH]

    So nah waren sie noch nie dran: Nur zwei Ballpunkte fehlten den Beachvolleyballerinnen Rieke Brink-Abeler und Angelina Grün vom USC Münster am Dienstagnachmittag am Einzug ins Hauptfeld beim mit 300.000 US-Dollar dotierten Weltserien-Grand-Slam in Moskau.

    Ranking-Punkte für Grand Slams fehlen

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  • Brink-Abeler/Grün
    [07.06.2010 | LUH]

    Der Bann ist gebrochen! Rieke Brink-Abeler und Angelina Grün vom USC Münster haben am Montagnachmittag beim Weltserienturnier in Moskau erstmals in dieser Saison die vorgeschaltete Landes-Ausscheidung gewonnen und stehen damit vor ihrer Premiere im Qualifikationsfeld des mit 300.000 US-Dollar dotierten Grand-Slam-Turniers in der russischen Metropole.

    "Das tut gut!"

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  • Lena Malkus
    [25.05.2010 | LUH]

    Weitspringerin Lena Malkus von der LG Ratio Münster steht dicht vor einer Teilnahme an den ersten Olympischen Jugendspielen in der zweiten Augusthälfte in Singapur. Mit einer überragenden Leistung bei der europäischen Qualifikation in Moskau hat Malkus ihren sportlichen Wert deutlich unterstrichen.

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  • Ein Mumien-Sargdecken
    [14.05.2010 | ECHO]

    Anlässlich des Drehs einer Tatort-Folge in Münster mit dem Titel „Der Fluch der Mumie“ entstand die Idee zu einer Ausstellung, die die Hintergründe der Mumifizierung in der Antike und das Schicksal sowie das Image der Mumien in den letzten Jahrhunderten bis heute erleuchten soll.

    Jeden Sonntag eine Führung

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  • Skyline von Shanghai
    [13.05.2010 | ECHO]

    Manchmal hat eine Woche nur vier Tage - wie etwa die China-Woche, die vom 18. bis 21. Mai an der WWU Münster stattfindet.

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