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Bürgerentscheid: Frist für Briefabstimmung läuft ab
Fast 23 000 Münsteraner haben in den vergangenen beiden Wochen bereits ihre Abstimmungsunterlagen für den Bürgerentscheid zur Kultur- und Kongresshalle am 27. April angefordert.
„Wer jetzt noch per Brief abstimmen möchte, der sollte auf jeden Fall dafür sorgen, dass sein Antrag an diesem Wochenende (19./20. April) im Briefkasten landet“, heißt es in einer Presseerklärung der Stadt.
Am schnellsten übers Internet
Am schnellsten geht es, wenn die Abstimmungsunterlagen übers Internet angefordert werden (www.muenster.de/stadt/wahlen). Aber auch hier gilt es Fristen einzuhalten: "Da wir die Zeit für den Postweg einkalkulieren müssen, besteht nur noch bis einschließlich Mittwoch, 23. April, die Möglichkeit, die Briefabstimmung online zu beantragen", erläutert Manfred Meyer, Leiter des städtischen Wahlbüros.
Hauptabstimmungsbüro bis Freitag offen
Er empfiehlt allerdings allen Abstimmungsberechtigten in der Woche vor dem Bürgerentscheid persönlich ins Hauptabstimmungsbüro im Stadthaus 1 (Zugang über den Platz des Westfälischen Friedens) zu kommen und dort direkt abzustimmen. Geöffnet ist das Hauptabstimmungsbüro bis Freitag, 25. April, 18 Uhr (montags bis freitags 8 bis 18 Uhr; Samstag, 19. April: 8 bis 12 Uhr; Samstag, 26. April: geschlossen).
68 Lokale
Am Sonntag, 27. April, öffnen 68 Abstimmungslokale von 8 bis 18 Uhr für den Bürgerentscheid ihre Pforten. Wer wissen möchte, wo sich sein Abstimmungslokal befindet und ob es barrierefrei ist, der findet die Informationen auf der Benachrichtigungskarte oder im Internet.
[19.10.2009 | HDT]Der Termin ist gesetzt, insofern unwiderrufbar. Und damit ein bemerkenswertes Datum: 20. Oktober 2009. Für Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann der ultimativ letzte Tag in seinem Dienstzimmer. Doch Traurigkeit kann er darüber kaum empfinden: „Ich bereue nichts, bedauere nichts. Mein Entschluss, nach zwei Legislaturperioden abzutreten, steht nach wie vor.“
[28.08.2009 | HDT]Der Privatier Berthold Tillmann, „freier Bürger in einer freien Stadt“, sagte es ganz zum Schluss - ohne Umschweife. Ein Satz, dann war für ihn der Werbeblock allerdings schon beendet. „Ich habe bereits gewählt“, verkündete er auf der Pressekonferenz am Freitagmorgen, „habe für Markus Lewe gestimmt.“ Punkt.
"Mehr direkte Demokratie" (1): Sagel nennt Verhalten seiner früheren grünen Parteifreunde "arrogant"[17.08.2009 | ECHO/HDT]"Mehr direkte Demokratie" - eine Forderung, die von den Grünen um Spitzenkandidat Gerhard Joksch seit dem vergangenen Freitag mit Blick auf den im April 2008 erfolgreichen Bürgerentscheid gegen die Musikhalle massiv propagiert wird. Doch sie haben sich dafür von Ex-Mitglied Rüdiger Sagel, inzwischen bei den Linken eingetreten, deftige Schelte eingehandelt.
[15.08.2009 | NBR]Überall, landauf landab, beklagt man politisches Desinteresse. Das Gegenmittel, so heißt es stets, sei Bürgernähe, das Recht auf Mitsprache für den Einzelnen. „Mehr direkte Demokratie in Münster“ lautet daher der Leitspruch jener Kampagne, mit der Münsters Grüne zu mehr Mitbestimmung aufrufen.
[07.05.2009 | ECHO]Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek überreichte am heutigen Donnerstag die staatliche Anerkennungsurkunde für die "Stiftung der Kaufmannschaft zu Münster". Damit kommt der Löwenanteil der Mittel, die der Verein der Kaufmannschaft fürdie Musikhalle gesammelt hatte, nun auf diesem Weg Bildung und Kultur in Münster zugute.
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