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"Fremdsein ist ein gewaltiges Handwerk"

Eine Installation voller Symbolik: Gemeinsam mit den Jugendlichen bereitet Thomas Nufer (7.v.l.) derzeit die Ausstellung "the invisible train" vor. [Foto: Wolfram Linke]
"Fremdsein ist ein gewaltiges Handwerk, das Fleiß und Fertigkeit erfordert." Der Spruch des österreichischen Schriftstellers Franz Werfel ist nur einer der Beiträge in den Glückskeksen, die Bestandteil der Ausstellung "the invisible train" sind (echo-muenster berichtete).
Gemeinsam mit den Jugendlichen des Ratsgymnasiums, den Hauptschulen Coerde und Geist sowie mit ESPA (Evangelische Sozialpädagogische Ausbildungsstätte) platziert Projektleiter Thomas Nufer derzeit die Exponate auf rund 360 Quadratmetern in den ehemaligen Räumen des Versorgungsamtes an der Herwarthstraße 2. Bereits fertig ist eine Installation im Entree mit Symbolcharakter.
Flüchtlinge und Einheimische
Auf zwei Tischen wird einerseits die Situation von Flüchtlingen/ Asylsuchenden aus ihrer Sicht gezeigt - wenige Flaschenöffner stehen unzähligen Bierflaschen gegenüber, und andererseits die Sicht der Einheimischen dargestellt - zahlreiche Öffner stehen von wenigen Flaschen. Die Ausstellung "the invisible train" wird am Donnerstag, 24. April, um 18 Uhr eröffnet und läuft bis zum 7. Mai - der Eintritt ist frei, die Ausstellung ist außer montags jeweils von 16 bis 18 Uhr geöffnet.
Schulklassen
Für Schulklassen besteht zudem die Möglichkeit, "the invisible train" auch am Vormittag zu besuchen. Eine Absprache kann unter Tel. (0251) 51 02 854 getroffen werden. Besucher sollten sich übrigens nicht irritieren lassen: An dem Gebäude gegenüber dem Bahnhofsparkhaus prangt die Hausnummer "8" - und nicht die "2"…
Wolfram Linke
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