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Vom Charme der Flur- und Küchengespräche

Stephan Pricken, Tina Schulte, Marion Elitez und Alexander Steffensmeier: Vier, die sich in ihrem gemeinsamen Atelier gut verstehen. [Foto: Frobusch]
Alleine vor sich hin brüten ist ihre Sache nicht. Die zurzeit 18 Freiberufler, die sich an der Hafenstraße 64 auf einer Büroetage niedergelassen haben, sehen sich nicht als Einzelkämpfer.
Auch wenn jeder sein eigenes berufliches Feld beackert: Die Gemeinschaft zählt. Sie zählt, wenn Fachfragen auftauchen, wenn der Kopf raucht und man einfach einmal abschalten möchte. Oder wenn der Schuh drückt, auch privat. Die Flur- und Küchengespräche sind es, die den besonderen Charme der quirligen Ateliergemeinschaft zwischen den Gleisen des ehemaligen Güterbahnhofs ausmachen. Und manchmal entwickeln sich auch gemeinsame Projekte. Kann, muss aber nicht.
Nicht mehr isoliert
„Zuhause“, sagt zum Beispiel Angelika Niestrath, „habe ich mich isoliert wie in einem Elfenbeinturm gefühlt. Hier bin ich in Gesellschaft und vieles geht leichter von der Hand.“ Die gelernte Buchhändlerin und Marketing-Fachfrau erobert zurzeit mit ihrer Firma Nonbook4.0 von der Hafenstraße aus mit schönen Produkten rund ums Buch den Markt.
Viele der Grafiker, Illustratoren, Designer, Mediendesigner, Software-Entwickler und Laura Steingrube als einzige Architektin kennen sich noch aus dem Studium. Das Gros hat an der Fachhochschule für Design bei Prof. Marcus Herrenberger das Rüstzeug dafür bekommen, sich am hart umkämpften Markt zu behaupten. Einige tun es recht erfolgreich.
Konkurrenz, nein danke
Die Frage nach der Konkurrenz beantworten Marion Elitez, Stefan Pricken, Tina Schulte und Alexander Steffensmeier mit einem freimütigen Lachen. „Nö. Das gibt’s bei uns nicht.“ Die Vier, alle Illustratoren von Kinder- und Jugendbüchern, kommen sich nicht in Quere. „Dafür sind wir in zu unterschiedlichen Bereichen unterwegs.“ Im Gegenteil, sagen sie wie aus einem Mund. „Wir profitieren voneinander.“ Und haben offenbar auch eine Menge Spaß bei der Arbeit.
Pläne, Projekte, Produkte
Spaß, der gestern beim Tag der offenen Tür auch transportiert wurde. Viele Besucher gaben sich die Klinke in die Hand und hörten in unzähligen Gesprächen mit den kreativen Köpfen bei Kaffee, Plätzchen und anderen Aufmerksamkeiten vom Plänen, Projekten und Produkten, die von der Hafenstraße aus den Markt bereichern. Die Internetadresse: www.hafenstrasse64.de Bruni Frobusch
[07.04.2010 | ECHO]„Jippieh!“, das ist das Motto von fünf jungen Designern aus Münster, unter dem sie im November 2009 am Verspoel einen eigenen Ausstellungsraum eröffnet haben. Noch mehr Unikate und Kleinstauflagen aus ihren Ateliers gibt es in Kürze in der Aegidiistraße: Dort eröffnet das kreative Team am Samstag, 17. April, einen neuen Laden.
[26.02.2010 | ECHO]Der eine hat es bereits vor zwei Jahren getan, die andere wird es in zwei Wochen tun: die eigene Firma gründen. Und beide sagen, dass sie da irgendwie hineingestolpert seien.
[13.02.2010 | ECHO]Gestalterisch wuchsen sie allesamt noch in den alten Räumlichkeiten am Sentmaringer Weg auf. „Jetzt sind sie die Ersten, die ihre Abschlussarbeiten im Neubau zeigen", - und damit ein ganz besonderer Jahrgang, wie Prof. Ralf Beuker, Dekan des Fachbereichs Design an der Fachhochschule Münster, findet.
[21.01.2010 | ECHO]Die Liebe ist in jedem Land zu Hause. Doch was genau stellen sich die Menschen in unterschiedlichen Kulturkreisen darunter vor? Dieser Frage widmete sich das inzwischen fünfte interkulturelle Projekt angehender Illustratoren der Fachhochschule Münster und der Duksung Women's University in Seoul.
[04.01.2010 | ECHO]20 Entwürfe schafften beim Wettbewerb „Progetto Millennio IX" den Einzug ins Finale. Allein 13 davon kamen von der Fachhochschule Münster. Vier erhielten eine Auszeichnung.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



