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Mit Artenschutz in die Top Ten - Tillmann würdigt Zoo-Erfolg

Unter "Nashornbewachung" stoßen auf den Ranking-Erfolg an: (v.l.) Werner Schmitz (kaufm. Direktor), OB Berthold Tillmann, Direktor Jörg Adler und Rainer Knoche, Aufsichtsratsvors. Zoo GmbH. [Foto: Maleska]
Eigentlich hätte die gestrige kleine Feierstunde auch bei den Kängurus stattfinden können, denn schließlich hat der Allwetterzoo Münster einen „Riesensprung nach vorn“ gemacht, wie Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann das Ranking-Ergebnis der Zeitschrift Stern würdigte. Aber in der Nashorn-Lounge in Erdmännchen-Nähe erkannte er auch symbolischen Gehalt.
„Das steht zum einen für die Kraft und Beharrlichkeit, mit der Jörg Adler Dinge anschiebt und umsetzt“, lobte der OB die bald schon sprichwörtliche unbeirrbare Zielstrebigkeit des Zoodirektors. „Zum anderen erinnern mich die Erdmännchen immer an Stadtpolitiker. Ja, Stadtpolitik ist Erdmännchenarbeit.“ Wohin so eine Kooperation führt, kann man am Erfolg ablesen: „Wir gehören zu den Top Ten“, frohlockte Adler, der das Lob gleich weitergibt: „An diesem Ergebnis haben die Mitarbeiter voller Engagement mitgewirkt.“
„Erste Sahne“
Hatte der „Stern“ noch vor acht Jahren den Nachteil der damaligen Beton-Optik mehr in die Waagschale geworfen als den Vorteil der damals ebenfalls schon „Erste Sahne Arbeit“ (Zitat eines Jurors), so konnte der Allwetterzoo nun punkten. Unter den großen Einrichtungen auf Platz 9 im deutschlandweiten Vergleich, in NRW mit der größten Zoo-Dichte sogar nach Wuppertal auf Platz 2 – das lässt sich hören und wird mit „sehenswert“ ausgezeichnet.
Artenschutz
Der Artenschutz wurde nun endlich auch als Bewertungskriterium berücksichtigt, und hier liegt der Allwetterzoo ganz vorn. Ein Punkt, den Tillmann und Adler gar nicht genug hervorheben konnten, hat sich das die Stadt doch per Ratsbeschluss auf die Fahnen geschrieben. Nun ist das Engagement gewürdigt worden.
Delphinarium
„Das bezieht übrigens auch das Delphinarium ein“, wandet sich Tillmann in aller Deutlichkeit an die Medienvertreter und mit Anerkennung auch an die Mitarbeiter der Einrichtung. „Wir nehmen kritische Anregungen ernst, aber Arbeit und Tierhaltung im Delphinarium geschieht absolut im Einklang mit den rechtlichen und fachlichen EU-Bestimmungen. Es ist nicht nur ein räumlicher Teil des Zoos, sondern ein konzeptioneller Teil.
Zooverein
Über die Jahre sei hier mehr geschehen als ein pures Face-Lifting zu Freizeit- und Vergnügungszwecken. Hier würde fundierte, unverzichtbare Arbeit geleistet, ohne die der Schöpfungserhalt sicher nicht mehr auskäme. Großer Dank galt auch dem Zooverein, als dessen Vertreter Rainer Knoche anwesend war, für seine tatkräftige Unterstützung und die Schaffung von Bürgernähe.
Option für lebendiges Erbe
Neben dem Artenschutz überzeugte der münstersche Zoo vor allem mit der Menschenaffenhaltung und dem Besucherservice. Nicht so gut kam die Katzenhaltung weg, „was für uns keine Überraschung ist“, sagte Adler. „Wir wissen darum, aber es geht eben nicht alles auf einmal. Aber selbst in unserer schlechtesten Kategorie sind wir immer noch gut“, betonte der Direktor und warb bei den Münsteranern: „Denken Sie doch beim Vererben Ihrer Millionen einmal an uns. Dann können Sie ihren Enkeln jetzt schon zeigen: Schau mal, das hat dein Opa hier geschaffen.“
Klaudia Maleska
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Denn beide machten unfreiwillig Bekanntschaft mit dem Seitenarm der Aa, auf dem sonst eigentlich nur das Aasee-Boot Prof. Landois unterwegs ist.
Passanten halfen
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- [30.04.2010 | ECHO]
Das seltene Exponat, es ist nur noch bis zum 17. Mai zu sehen: Die erste Giraffe eines europäischen Tierparks. Gezeigt wird das gute Stück im Westfälischen Pferdemuseum - im Rahmen der Ausstellung "ZooGeschichte(n)".
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



