Melancholie und Melodien in Moll: "Minor Majority" sind fürs Gleis 22 gebucht

Es dürfte voll werden - im Gleis 22: Nach Veranstalterangaben ist der Vorverkauf für das Konzert von "Minor Majority" am 7. September bereits gut gestartet. [Foto: PR]
Und wieder einmal kommt die Band aus Norwegen, der es regelmäßig gelingt, mit Melancholie und Melodien in Moll das Gleis 22 zu begeistern: "Minor Majority" - gebucht für Sonntag, 7. September, ab 21 Uhr. Wer Karten braucht, sollte sich beeilen - der Vorverkauf hat nach Veranstalterangaben gut begonnen.
Ruhig, aber introvertiert schaffen es die Fünf aus Oslo, über gescheiterte Beziehungen und die Liebe an sich zu philosophieren - untermalt von traurigem Folk-Pop mit Banjo und Mundharmonika.
Die Band entsteht 2000 als Duo: Pal Angelskar singt und spielt Gitarre, Andreas Berczelly übernimmt Keyboards und Produktion. Als Dauergast bei Konzerten tritt an der Seite Angelskars Karen Jo Fields auf. Ein Jahr später erscheint das Debüt "Walking Home From Nicole's" und erntet in der Heimat gute Kritiken.
Auf Anhieb ins Radio
Jon Arild Stieng tritt 2002 als zweiter Sänger und Gitarrist ein, die Formation begibt sich auf die erste landesweite Tour. Das zweite Album wird produziert - in Stiengs Sommerhütte - im Waldhaus nahe Oslo. Die Single "Dancing in the Backyard" schafft es dann auf Anhieb ins Radio.
Im November 2002 geben "Minor Minority" den Opener für "Violent Femmes".
Nach einem weihnachtlichen Auftritt in Washington nimmt die Gruppe dann Anfang 2003 den Organisten Harald Sommerstad auf. Später erweitert sich das Line-up auf Henrik Harr Wideröe (Bass) und Halvor Högh Winsnes
(Schlagzeug).
Hütten-Studio
Anno 2003 begibt sich die Band abermals ins Hütten-Studio. Diesmal wird innerhalb von zwei Wochen das Opus "Up For You & I" eingespielt, das daheim Anfang 2004 erscheint und national den Durchbruch bringt. August 2004 ist es schließlich geschafft: die erste goldene Platte wird ausgehändigt.Ein stolzer Moment.
Im selben Monat treten "Minor Majority" bei der Popkomm in Berlin auf. Das
Label Strange Ways Records wird auf sie aufmerksam und veröffentlicht "Up
For You & I" ab März 2005 auch in Deutschland. 2007 sichten die fünf Herren
das eigene Material, veröffentlichen schließlich eine Compilation aus alten Songs und neuen Kompositionen. "Candy Store" erscheint pünktlich zur trüben Vorweihnachtszeit - das Präsent für unter den Tannenbaum.
Klassische US-Popschiene
Als Vorgruppe im Programm: Racoon aus Zeeland in den Niederlanden. Stilistisch orientiert sich das Ensemble an amerikanischer Popmusik, die
Country-Einflüsse nicht scheut. Aber auch die klassische US-Popschiene àla "3 Doors Down" und "Lifehouse" dringt durch, wenngleich sich die Nachbarn leiser gebärden.
Weitere Informationen:
www.myspace.com/minormajority
www.myspace.com/abandcalledracoon
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