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Stadt-Bilanz nach Kaufmannsart

Auch bei der Presse im Blick: Der Etatentwurf 2008. [Foto: Clauser]
Was bedeutet das Kürzel NKF? „Noch kleinere Finanzspielräume“, witzelt Münsters Kämmerin Helga Bickeböller. Kann aus ihrer Sicht durchaus sein, stimmt aber nicht ganz.
In Wahrheit verbirgt sich hinter den drei Buchstaben der Begriff „Neues kommunales Finanzmanagement“. Und der sagt nichts anderes, als dass die Stadt ihren Haushalt jetzt wie ein ganz normales Dienstleistungsunternehmen nach kaufmänischen Grundsätzen aufstellt. Herausgekommen ist ein 760 Seiten starkes Opus, das Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann nach mehrjährigen Probeläufen erstmals in dieser Form dem Rat vorgelegt hat.
Lücke von 65 Millionen
Die Eckdaten des Papiers offenbaren in neuer Schonungslosigkeit, wo es kneift: Zwischen Einnahmen und Ausgaben im Ergebnisplan klafft eine Lücke von stolzen 65 Millionen Euro. Die wesentliche Botschaft an die Bürger lautet also einmal mehr: Es muss weiter gespart werden, besonders in Anbetracht wegbrechender Gewerbesteuereinnahmen. Für den OB ist aber auch klar: Bei den Zuschüssen an Dritte, etwa die Betreiber von Sozialprojekten, kann und soll die Axt nicht mehr angelegt werden. „Es macht keinen Sinn, das achte Konsolidierungsprogramm bei freien Trägern durchzuziehen“, so Tillmann vor der Presse. „Diesen Weg können wir nicht jedes Jahr neu beschreiten.“
Zusammen mit seiner Kämmerin sieht er weitere Einsparpotenziale eher auf dem Immobiliensektor. „Wir haben strukturell zuviel bauliches Vermögen“, befindet der OB. Veräußerungen kommen daher im Einzelfall durchaus in Frage. Dass die Verwaltung andererseits für die Finanzierung der Kultur- und Kongresshalle auf dem Hindenburgplatz votiert, stellt für Tillmann keinen Widerspruch dar. Denn bei diesem Projekt, das machte er klar, geht es seiner Meinung nach nicht um schnöden Konsum, sondern um eine Investition in Münsters Wirtschaftskraft. Stefan Clauser
Zusatzinfos
- [14.05.2010 | CKR]
Schon vor der offiziellen Eröffnung des Eurocityfestes 2010 am Freitagnachmittag, 14. Mai, schlenderten zahlreiche Menschen durch Münsters Innenstadt: Dort erwartet sie an diesem Wochenende ein vielfältiges, vor allem phonstarkes Stadtfest-Programm. Oberbürgermeister Markus Lewe und Mitorganisator Steffi Stephan stimmten das Publikum auf eine „rauschende Feier“ ein.
[13.05.2010 | ECHO]Anlässlich des 50-jährigen Bestehens ihrer Partnerschaft haben Münster und Orléans ihre Städteverbindung bekräftigt. Oberbürgermeister Markus Lewe und Bürgermeister Olivier Carré unterzeichneten dazu im Rathaus von Orléans feierlich die Urkunden.
[12.05.2010 | ECHO]Bezogen auf das Berufsleben hatte er eine "lebenslange Beziehung" zur elektronischen Datenverarbeitung: Rolf Tewes, Leiter des städtischen IT-Betriebes citeq, scheidet nach 45 Jahren aus dem Dienst der Stadt Münster aus. Oberbürgermeister Markus Lewe verabschiedete ihn in der Rüstkammer des Rathauses.
An Münsters längster Tafel gibt's 6000 Schnittchen: Die Stadt und die Kaufleute bitten zum Hansemahl[07.05.2010 | ECHO/HDT]Keine Schnitte zu haben, diese Sorge muss am Samstag, 29. Mai, auf Münsters Prinzipalmarkt keiner haben, wenn zwischen Rathaus und Lamberti wieder der rote Teppich ausgerollt und die 100 Meter lange Hansetafel gedeckt wird.
- [02.05.2010 | KOE]
„Der erste Mai ist ein Feiertag – aber kein stiller“, bekannte Markus Lewe, Münsters Oberbürgermeister: Und in der Tat füllte sich am Samstagmittag, erster Mai, der Rathausinnenhof mit Gewerkschaftern und Demonstranten, die der traditionellen Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) lauschen wollten.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



