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Keine Ruhe beim altehrwürdigen SCP-Gegner
Vor dem Doppelschlag des SC Preußen gegen die traditionsreiche Spielvereinigung Erkenschwick lohnt sich ein Blick nach Oer-Erkenschwick.
Die Fußballjungs vom Stimberg, die Freitag (Anstoß 19.30 Uhr) zum Westfalenpokalspiel in Münster antreten und am 2. Dezember (sonntags, 14.15 Uhr) Heimrecht im Ligaspiel gegen die Adlerträger haben, machen mal wieder schwere Zeiten durch.
Wie tief ist das Loch?
2004 krabbelte Erkenschwick erst wieder aus der Verbandsliga hoch in die Oberliga. Im Jahr vier der Viertklassigkeit setzen finanzielle Probleme Akteuren wie Vorständlern zu. So richtig klar ist niemandem, wie tief das Loch ist, in das der 1916 gegründete Verein fallen kann. Die von Ungewissheit genervte Mannschaft hat sich lange zusammen gerissen und in der Meisterschaft ein gutes Bild abgegeben. Trainer Manni Wölpper war stolz darauf, wie die Elf unter Druck und trotz der Zukunftsängste Erfolg hatte. Zuletzt allerdings kamen die Rasen-Könner, die nach dem 14. Spieltag den Preußen bis auf drei Punkte näher gekommen waren, vom Kurs ab – 0:1 gegen Herne, 0:2 gegen Hamm.
Spieler und Öffentlichkeit erwarten interessiert, was der so genannte Vereinsbeirat am Donnerstag verlautet lässt. Das höchste Gremium prüft die leeren Kassen und stellt Klubchef Achim Trautmann Fragen. Die Kicker, die zwischenzeitlich Training und ein Pokalspiel boykottierten, weil zugesagte Gelder nicht auf ihren Konten gelandet waren, messen Trautmann an seinen eigenen Worten. Nach den Partien gegen den SCP sollen die offenen Gehälter (nach)gezahlt werden.
Wie so häufig in Notlagen hat sich auch am Stimberg eine Gruppe von Gönnern gefunden, die sich als „Innovationsausschuss“ deklarieren und helfen wollen. Zuvor aber will erst einmal ermittelt sein, wie gut oder schlecht es dem Verein und seinem Aushängeschild geht.
Von Rachuba bis Thamm
Querverbindungen zwischen dem SCP und der SpVgg. gibt es reichlich. Die jüngste personalisiert sich in Alexander Thamm, der die Seiten wechselte und Freitag als SCP-Gegner am Ball ist. Die Seiten gewechselt haben andere vor ihm: Siggi Rachuba verstärkte anno 1949 den Angriff der Preußen, der ja als 100 000-DM-Sturm in die Geschichte einging. Rudi Schulz, auch einer aus dem Paradeangriff, trainierte 1968/69 die Erkenschwicker, auch Ernst Mareczek hat das mal gemacht (1988) und trat kurz in die Fußstapfen derer, die am Stimberg Spuren hinterließen: Der berühmte Ernst Kuzorra etwa , der in den 1940er und 1950er Jahren mehrmals den Coach gab.
Als der aktuelle Trainer Manni Wölpper kürzlich um zwei Jahre verlängerte, gab es schon wieder Knatsch. Der 2. Vorsitzender Markus Pliska trat sofort zurück, weil er bei dieser Personalentscheidung übergangen worden war. Ruhig ist es am Stimberg irgendwie nie. Thomas Austermann
[14.05.2009 | TA]Mit dem nächsten torlosen Remis muss und kann der TuS Hiltrup leben. Der Donnerstag-Gast SpVgg. Erkenschwick weniger, denn er verkürzte den Fünf-Punkte-Rückstand zu den münsterischen Westfalenliga-Fußballern nicht. Im Nachholspiel ragten die beiden Torhüter heraus.
[13.05.2009 | TA]Es wird Zeit für den letzten noch nötigen Dreier: Der TuS Hiltrup steht in der Fußball-Westfalenliga noch in der Pflicht und kann derselben am Donnerstag (19 Uhr, Hiltrup-Ost) nachkommen im Nachholspiel gegen die Spielvereinigung Erkenschwick. Die Jungs vom Stimberg aber rackern tapfer wie erfolgreich gegen den Abstieg.
[26.04.2009 | TA]Mit Superlativen muss man vorsichtig sein, gerade im Sport. Aber hier von einem Riesenschritt in Richtung Bundesliga zu sprechen, ist angebracht: Die U 19-Fußballer des SC Preußen gewannen am Sonntag bei der Spielvereinigung Erkenschwick nach einer „überragenden Partie“ ein Weg weisendes Westfalenligaspiel mit 2:0 (0:0).
[24.04.2009 | TA]Im Mai fallen die Entscheidungen über den Bundesliga-Aufstieg, eine Woche vor dem Finalmonat wollen die U 19-Fußballer des SC Preußen die Grundlage legen. Der Westfalenliga-Erste reist Sonntag (11 Uhr Anstoß) nach Oer-Erkenschwick zum Dritten. Münsters B-Junioren träumen davon, Samstag (15 Uhr in Coerde) dem Dritten Bayer Leverkusen die Stirn bieten zu können.
[02.11.2008 | TA]Die U 19 des SC Preußen hat am Sonntag zwei Probleme gelöst und mit bestechender Physis einen zu hohen Erfolg eingefahren. Auf dem Kunstrasenplatz siegte Münsters Westfalenligist mit 4:1 (1:1) gegen eine starke Spielvereinigung Erkenschwick. Und gegen einen schwachen Spielleiter, der mit merkwürdigen Sanktionen Hektik ins Geschehen brachte.
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