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"Skandalös": Grüne kritisieren DRK-Blutspendedienst
Münsters Grüne haben den „skandalösen und beispiellosen Umgang des DRK-Blutspendedienstes mit seinen Beschäftigten“ scharf kritisiert.
Hintergrund ist die fristlose Kündigung des Gesamtbetriebsrates Eduard Traxmandl-Runge wegen dessen Kritik an der Tarifpolitik des Unternehmens.
Das DRK versuche seit einiger Zeit durch Verhandlungen mit „christlichen" Pseudo-Gewerkschaften die mit ver.di ausgehandelten Tarife zu unterlaufen, kritisieren die Grünen.
„Dieser Anschlag auf die Rechte der Beschäftigten darf nicht durchgehen. Es kann nicht richtig sein, dass ein Betriebsrat einen Maulkorb verpasst bekommt und entlassen wird, weil er die Tarifpolitik des Unternehmens kritisiert und seiner originären Tätigkeit der Wahrnehmung der Beschäftigteninteressen des Unternehmens nachkommt. Der BSD-Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Twenhöven ist nun im öffentlichen Interesse gefordert zu handeln", so GAL-Ratsherr Carsten Peters und die Kreisverbandssprecher Josefine Paul und Daniel Sandhaus in einer gemeinsamen Stellungnahme.
Schon mehrfach sei das DRK und sein BSD dadurch aufgefallen, „mit Hilfe so genannter christlicher Mini-Gewerkschaften Löhne und Gehälter massiv absenken und Lohndrückerei zu Lasten der Beschäftigten durchführen zu wollen“, so die Grünen abschließend.
Lesen Sie zum Thema auch: DRK-Blutspendedienst kündigt Gesamtbetriebsrat
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