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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Tester sind im Honig-Schlaraffenland unterwegs

Beim Honigtest

Dr. Werner Mühlen, Referent für Bienenkunde, schaut den Testern über die Schulter. [Alle Fotos: Pellmann]

[05.09.2008 | Münster | NEP]

"So fünf bis sechs Gläser Honig hat nachher jeder von uns im Magen", scherzte einer der 30 Freizeit-Imker, die sich an diesem Wochenende durch ein Honigschlaraffenland schlagen werden. Vom 5. bis 7. September führt die Landwirtschaftskammer NRW in Münster eine Honigbewertung durch.

Dank der Vielfalt an Honigvariationen in Nordrhein-Westfalen erwartet die anerkannten Prüfer süße Schwerarbeit: 1,5 Tonnen flüssiges Gold werden in den Räumen der Kammer untersucht. Von Frühtracht-Honigen aus Obst, Löwenzahn oder Raps über Sommervarianten bis hin zu den würzig-dunklen Tauhonigen ist alles dabei.

Fast 1000 Honige testen

Fast tausend Honige werden an den fünf Stationen gewogen, probiert und bewertet. Vorab wird jedes Glas registriert und erhält eine eigene Losnummer, um die Anonymität der Prüfung zu gewährleisten.

Im ersten Schritt wird das Gewicht kontrolliert, exakt 500 Gramm sollen es sein. Danach werden die Gläser auf Tabletts mit Fragebögen an die Prüfer geleitet. Die testen der Reihe nach Sauberkeit, Ordnung und äußere Aufmachung der Verpackung, und schließlich den Honig selbst. Zunächst wird äußerlich z. B. auf  Blasen an der Oberfläche geachtet - Punktabzüge gibt es für Fremdstoffe und Unreinheiten. Danach wird der Honig auf Konsistenz, Feincremigkeit und den typischen Geschmack untersucht. Bei der Endkontrolle geht es um die Stimmigkeit der Ergebnisse. Dabei werden auch kleine Proben für chemische Analysen über Naturbelassenheit und Reinheit abgefüllt.

Je ein Glas für die Tafel

Nach der Wochenendprüfung können die Imker ihre Erzeugnisse dann wieder abholen. Schöne Geste: Ein Glas von jedem Honig wird an die Münster-Tafel gespendet. Der Sieger dieses großen Testes wird schließlich am 19. Oktober im Maximilianpark in Hamm gekürt. Es wird spannend, denn von den hiesigen Honigen sind 90 Prozent rückstandsfrei - eine Situation, die deutschlandweit einmalig ist, so sagt Dr. Werner Mühlen, Referent für Bienenkunde an der Landwirtschaftskammer, durchaus stolz.

"Den Bienen geht es gut", sagt der Referent für Bienenkunde

In diesem Jahr sei die Honigernte mit rund 35 Kilo pro Imker sehr zufriedenstellend gewesen, so kann er feststellen. Es habe z. B. keine bedrohlichen Krankheiten gegeben: "Den Bienen geht es gut."

Deutsche beim Verzehr vorn

Übrigens: Im Honigverzehr liegen die Deutschen europaweit mit 1,4 Kilo je Bundesbürger im Durchschnitt pro Jahr vorn. Rund 20 Prozent davon stammen aus eigener Produktion, der Rest wird aus dem Ausland eingeführt. In Nordrhein-Westfalen gibt es etwa 9000 Imker mit 61 000 Bienenvölkern. Die fleißigen Insekten produzieren rund 1800 Tonnen Honig pro Jahr im Wert von 15 Millionen Euro.

Nele Pellmann

  • OB Markus Lewe und Antje Schmidt-Schleicher
    [16.04.2010 | ECHO]

    Der Girls' Day entpuppt sich in diesem Jahr erneut als Renner. Für den Mädchen-Aktionstag am Donnerstag, 22. April, sind fast alle Plätze ausgebucht. Nur bei einem kurzfristig dazugekommenen Angebot der Bundeswehr für Mädchen ab 15 Jahren können noch einige Teilnehmerinnen unterkommen.

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  • Prof. Dr. Guido Ritter und Bea Timmermann
    [31.03.2010 | ECHO]

    Eigentlich ist Guatemala weltweit vor allem für seinen Kaffee bekannt. Doch wenn es nach Bea Timmermann geht, könnte sich bald Honig in die Liste der Exportschlager einreihen.

    Für ihre Abschlussarbeit untersuchte die Absolventin des Fachbereichs Oecotrophologie an der Fachhochschule Münster nämlich einen ganz besonderen Honig aus dem mittelamerikanischen Land.

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  • [25.08.2009 | ECHO]

    Wenn es über Münster regnet, steigt der Pegel der Aa. In der Stadt lässt das starre Flussbett dem Wasser nur wenig Spielraum. Doch an der Peripherie hat die Aa mit dem Polder Nevinghoff eine Spielwiese bekommen. Nördlich vom Zentrum Nord fließt sie nun wie vor 200 Jahren kurvenreich durch die münsterländische Parklandschaft.

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  • Junge Frau hält sich die Nase zu
    [22.08.2008 | BFB]

    „Hier stinkt’s bestialisch. Nach Erbrochenem. Oder wie aus einem Plumpsklo. Das ist kaum auszuhalten.“ Solche und ähnliche Mails erreichten die echo-Redaktion zuhauf, solche Anrufe gingen und gehen zigfach bei der Feuerwehr oder beim Umweltamt der Stadt ein. Seit gestern Abend schnüffeln und rümpfen die Münsteraner die Nasen. Und fragen sich: Wo kommt’s her?

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  • Werbung für die Schulmilch
    [29.07.2008 | HH]

    Dass die Milch nicht aus dem Supermarkt kommt, das haben auch viele münstersche Schulkinder beim Besuch von Landfrauen im Unterricht erfahren. Und auch  bei Kommunion- und Familienfeiern, Betriebsfesten und Präsentationen haben etliche Münsteraner schon die Bekanntschaft des Landfrauen-Service gemacht.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: