Promikellnern auf dem Coconut-Beach: Alles für den guten Zweck

"Da geht's lang": Beim Promikellern hat Schirmherr Leonard Lansink alles im Griff. Gudrun Bruns, Leiterin der Krebsberatungsstelle, freut sich über das gesellige Ambiente der Charity-Veranstaltung. [Foto: Halberscheidt]
Er ist ein gefragter Gesprächspartner. Muss Bier zapfen, Gläser jonglieren, muss zwischendurch jede Menge Antworten und unzählige Autogramme geben: TV-Star Leonard Lansink alias Georg Wilsberg, Schirmherr für das Promikellnern auf dem Coconut-Beach - die Benefiz-Veranstaltung zugunsten der örtlichen Krebsberatungsstelle.
Zum sechsten Mal bittet der Serienheld aus dem Zweiten VIPs an die Arbeit. Und stets, wenn der Schauspieler einlädt, kann er auf ein stattliches Team engagierter Freiwilliger zurückgreifen. So hat Goldmedaillengewinnerin Ingrid Klimke zugesagt oder Stararchitektin Julia Bolles-Wilson, darüber hinaus binden sich an diesem Nachmittag Krimi-Autor Jürgen Kehrer, Jazz-Sängerin Nikola Materne, Münsters oberster Veranstaltungsplaner Fritz Schmücker, Ballettschul-Chef David Rebel, Percussion-Experte Markus Paßlick, Gastronom Pitti Duyster und viele andere bereitwillig die Ordonanz-Schürze um. Schleppen eifrig volle Tabletts mit Getränken zu den Tischen, servieren den Besuchern Bier, Wein, Cola, Kaffee – und hoffen am Ende auf ein fürstliches Trinkgeld, natürlich für den guten Zweck.
Reinerlös
Pumpenhaus-Talker Adam Riese (l.) sprang kurzfristig für den unter einem Hexenschuss leidenden WDR-Moderator Matthias Bongard ein. Im Interview nutzte Schauspieler Leonard Lansink die Gelegenheit, um auf die engagierte Arbeit der münsterschen Krebsberatungsstelle hinzuweisen. Foto: Halberscheidt
Denn alles, was in den Portemonnaies der Servicekräfte landet, trägt zum Schluss dazu bei, den Reinerlös des Charity-Events zu steigern. Rund 11 000 Euro kamen da in den vergangenen Jahren durchschnittlich zusammen. „Vergessen Sie nicht zu bestellen, vergessen Sie nicht zu spenden“, lautet die charmante Aufforderung des Bühnenmoderators. Dort auf dem Podium führt Pumpenhaus-Talker Adam Riese, der den wegen eines Hexenschusses kurzfristig verhinderten WDR-Kollegen Matthias Bongard vertritt, launig durch das Programm, entlockt seinen Gästen rechts und links neben ihm interessante Neuigkeiten.
Gute-Laune-Musik
Da berichtet Theater-Mann Markus Josten über die jüngsten Inszenierungen des Wolfgang Borchert-Ensembles, „Titanick“-Macher Uwe Köhler legt mit aktuellen Informationen über die eigenen Projekte nach. Und Lansink lässt sich während einer Verschnaufpause bereits zu kleinen Andeutungen zur 25. Produktion innerhalb der beliebten ZDF-Reihe verleiten: Wilsberg trifft in der Jubiläumsfolge mit den einstigen Klassenkameraden zur Wiedersehensfeier, als plötzlich einer der Kämpen tot im Swimming-Pool liegt. Kommissarin Anna Springer soll ermitteln, doch die Leiche hat man offenbar schon klammheimlich weggebracht …
Am Abend, mit Einbruch der Dunkelheit, flimmert dann der Neunzig-Minuten Film - ein alter Brauch - als Open-Air-Premiere über die Leinwand. Ebenfalls Tradition ist zuvor der Auftritt von „Starlight Excess“, den Cover-Spezialisten. Sie bringen sich wiederum Verstärkung mit, holen Nachwuchsbands wie „No way out“ und „Die Erfindung“ auf die Bretter. Bei derart geballter Guter-Laune-Musik mangelt’s den Zuhörern nicht an prächtiger Stimmung.
Dank an Sponsoren und Helfer
Gudrun Bruns, die Leiterin der Krebsberatungsstelle, wird unterdes nicht müde, sich für die uneigennützige Unterstützung der Sponsoren und Helfer vor und hinter den Kulissen zu bedanken. Ein erkleckliches Sümmchen an Einnahmen dürfte nach Kassensturz – angesichts des gelungenen, höchst geselligen Ambientes – garantiert sein.
Wolfgang Halberscheidt
Nähere Einzelheiten unter www.krebsberatung-muenster.de
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