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Fußball-Fans aus Essen störten Gottesdienst - Polizei zog Rädelsführer frühzeitig aus dem Verkehr

Präsenz: Polizeibeamte kontrollieren den Eingangsbereich der RWE-Fans am Stadion. [Fotos: Austermann]
Etwa 700 Fans reisten heute aus Essen zum Regionalligaspiel ihres Vereins Rot-Weiß Essen gegen die Preußen mit der Bahn an. Für 14 von ihnen endete die Fahrt allerdings im Polizeigewahrsam noch bevor sie das Stadion überhaupt erreichten.
Sieben wurden festgenommen, nachdem sie den Gottesdienst in einer Kirche in der Innenstadt gestört hatten. Gegen weitere sieben Personen lag ein bundesweites Stadionverbot vor, so dass die Anreise bereits vor den Bussen
zum Stadion endete. Zwei weitere Fans wurden im Stadion bzw. nach dem Spiel zur Verhinderung weitere Straftaten in Gewahrsam genommen.
Anzeige gegen 26 Hooligans
Auf der Rückfahrt der Shuttle-Busse warfen so genannte "Problemfans" im Bereich Albersloher Weg einen Müllcontainer auf die Fahrbahn und versuchten die Heimreise der Essener Fans zu stören. Von 26 Hooligans wurden die Personalien festgestellt. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Polizei-Konzept ging auf
"Das Einsatzkonzept ist aufgegangen. Es ist uns gelungen, die beiden Fangruppen voneinander zu trennen und potentielle Rädelsführer bereits im Vorfeld in Gewahrsam zu nehmen. Auch die Verkehrsbehinderungen hielten sich in Grenzen", bilanziert der Einsatzleiter, Erster Polizeihauptkommissar Wilfried Kramer. Polizeipräsident Hubert Wimber sah sich vor Ort die Partie an.
Nachtwache
Der SCP sorgte in der Nacht zu Sonntag für Ruhe im Stadionbereich. Fünf Mann hoch schob der Sicherheitsdienst, den der Klub stets engagiert, Nachtwache in der Spielstätte. Und verhinderte, dass sich Anhänger der Klubs in den Bereichen tummelten, die für die jeweils andere Fangruppe reserviert waren.
Bisweilen verunreinigen nämlich so genannte Fans in der Nacht vor dem Spiel diese Stehplatzbereiche. Dies wurde verhindert an der Hammer Straße.
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