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Warum an der Ludgeristraße schwarze Säcke liegen
Nicht nur in Münster türmen sich heute schwarze Säcke am Ende der Ludgeristraße. Bundesweit demonstriert Greenpeace mit Aktionen gegen den geplanten Bau von 25 Kohlekraftwerken. Unter dem Motto „Keine neuen Kohlekraftwerke – Klimaschutz geht anders“ informieren die Umweltschützer über die Ausbaupläne zahlreicher Energieversorger.
Mit den schwarzen Säcken, die die Aufschrift „CO2“ tragen, machen die Aktivisten auf den immensen Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid durch das geplante Kohlekraftwerk in Herne aufmerksam. Gleichzeitig werden die Verbraucher aufgerufen, ihre Stimme gegen eine Beteiligung der Stadtwerke Münster am geplanten Steinkohlekraftwerk in Herne abzugeben.
Der aktuelle Bericht des Weltklimarates zeigt es ganz deutlich „der Klimawandel ist real“, sagt Sabine Baumkötter, Sprecherin der Greenpeace-Gruppe Münster. „Jetzt ein Kohlekraftwerk zu bauen ist für den Klimaschutz das völlig falsche Signal. Wer heute weiter auf Kohle setzt, zementiert über Jahrzehnte eine klimaschädliche und nicht zukunftsfähige Energieversorgung. Ein neues Kraftwerk läuft 40 bis 50 Jahre lang.“
In Deutschland sollen laut Greenpeace 25 neue Kohlekraftwerke gebaut werden, die das Klima nach Fertigstellung jährlich mit 140 Millionen Tonnen Kohlendioxid das Klima belasten werden.
„Wir brauchen jetzt vor allem einen zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien“, fordert Greenpeace-Sprecherin Sabine Baumkötter. „Ergänzt werden muss die Maßnahme durch eine Verbesserung der effizienten Stromerzeugung und Einsparung beim Stromverbrauch. Hinzu kommt der weitere Ausbau der Kraft-Wärme-Koppelung. Diese Woche veröffentlichte Greenpeace eine Studie, die zeigt, dass die Bundesregierung ihre nationalen Klimaschutzziele deutlich verfehlen wird.
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