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Integrationsrat
Wahl Integrationsrat
Rund 16.000 Münsteranerinnen und Münsteraner mit ausländischer Herkunft aus über 150 Nationen waren zur Wahl des Integrationsrates aufgerufen.
Das vorläufige amtliche Wahlergebnis:
1 - INTERNATIONALE VISION (Listenwahlvorschlag)
265 Stimmen, 17,9 %
2 - GLEICHE RECHTE (Listenwahlvorschlag)
196 Stimmen, 13,2%
3 - Alternative Liste (Listenwahlvorschlag)
176 Stimmen, 11,9%
4 - Chadi Zeidan (Einzelbewerber)
24 Stimmen, 1,6%
5 - WIR SIND MÜNSTER (Einzelbewerber)
104 Stimmen, 7,0%
6 - Prakash Chandra Lohani (Einzelbewerber)
29 Stimmen, 2,0%
7 - MOSAIK – Gemeinsam stark! (Listenwahlvorschlag)
168 Stimmen, 11,4 %
8 - GEMEINSAM (Listenwahlvorschlag)
518 Stimmen, 35,0%
Nach einer vorläufigen Berechnung haben folgende Kandidatinnen und Kandidaten einen Sitz im Integrationsrat erhalten:
INTERNATIONALE VISION: 4 Sitze
1 Dr. Ibrahim, Diraid
2 Tandilashvili, Kakha
3 Eschkotte, Sylvie
4 Nguyen, Hoang Ngan
GLEICHE RECHTE: 2 Sitze
1 Dr. Yavuz, Ömer Lütfü
2 Dr. Avlar, Hüseyin
Alternative Liste: 2 Sitze
1 Eroglu, Yildirim
2 Özdemir, Ahmet
Chadi Zeidan (Einzelbew.): 0 Sitze
WIR SIND MÜNSTER (Einzelbew.): 1 Sitz
1 Manrique Barrera, Felix Ruben
Prakash Chandra Lohani (Einzelbew.): 0 Sitze
MOSAIK - Gemeinsam stark!: 2 Sitze
1 Cetinkaya, Mehmet Akif
2 Yesilyaprak, Ahmet
GEMEINSAM: 7 Sitze
1 Marinos, Spyridon-Paul
2 da Silva Machado, Antonio Augusto
3 Tsakalidis, Georgios
4 Kurt, Türkan
5 Kücük, Aynur
6 Saber, Deler
7 Omar, Musa Mohammad
Live-Ticker
Stattwurst für die Übergriffe bei der jüngsten Uni-Demo

Vor dem Schloss ging's bei der Demo gegen Studiengebühren zwischen Studierenden und Polizei zuweilen hoch her: Stattwurst für Einzelne, die zu Fehlverhalten neigten. [Foto: Halberscheidt]
Eines vorweg: Wer wie der Autor Ende der Sechziger den Aufbruch der APO-Generation bewusst miterlebte, der hat wenig Verständnis für Studiengebühren. Denn damals, vor rund vierzig Jahren, gab es engagierte Protagonisten, die geradezu leidenschaftlich Chancengleichheit als Prinzip von morgen verlangten. Ja, damals.
Chancengleichheit: Es war das Bemühen, gerechte Verteilung von Zugangsmöglichkeiten zu erreichen; die Voraussetzung zur gesellschaftlichen Teilhabe derer, die mit geringeren finanziellen, sozialen oder kulturellen Ressourcen aufwuchsen; ein Leitziel, das Bildung für alle forderte. Insofern hätten wir die Stattwurst beinahe schon denen überreicht, die Hochschulabsolventen wieder Zwangsgelder aufoktroyieren.
Provokationen
Doch dann passierten jetzt zu eben diesem Thema die Zusammenstöße zwischen Polizisten und Studierenden. Die einen sollten die Eingänge des Schlossgebäudes gegen Eindringlinge schützen, die anderen fühlten sich sofort zu Beginn der draußen abgehaltenen Vollversammlung durch die Präsenz der Staatsmacht irritiert, wollten ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen. Das konnte auf Dauer nicht passen, zumal eine kleinere Gruppe von Demonstranten das Foyer zu erstürmen versuchte, was wiederum die dort postierten Einsatzkräfte reizte. So schaukelte sich die Angelegenheit rasch hoch, endete mit Rempeleien, Handgreiflichkeiten, mit Pfefferspray und Gewahrsam.
Am Tag danach: Im Polizeipräsidium lastete man einigen Akteuren Straftaten wie Körperverletzungen und Landfriedensbruch an, verwies zudem auf zwei Kollegen, die in Anbetracht der erlittenen Verletzungen bis auf weiteres gar dienstunfähig geschrieben werden mussten. Und die Anschuldigungen der Protestler, "falsch eingestiegen zu sein", wurden vehement in Abrede gestellt. Doch der AStA erneuerte den Vorwurf der „Unverhältnismäßigkeit der Mittel“, sprach obendrein von „unorganisiertem", "wenig besonnenem und wenig umgänglichem“ Auftreten der Grünuniformierten. Darüber hinaus, kritisierte der Öffentlichkeitsreferent aufgrund der Berichte Betroffener, seien Übergriffe auf friedliche Kundgebungsteilnehmer geschehen. Das alles, obwohl Münster bei Vorkommnissen dieser oder ähnlicher Art ansonsten durch den Grundsatz der Deeskalation positiv aufgefallen wäre.
Hektik der Situation
Nein, die Ereignisse von Mittwoch dürfen keine Schule machen. Damit beim nächsten Mal, hüben wie drüben, anders miteinander umgegangen wird, verleihen wir unseren Peinlichkeitsorden nunmehr an jene Einzelnen auf beiden Seiten, die sich offenbar - wohl bedingt durch die hektische, aufgeladene Situation – zu Fehlverhalten hinreißen ließen. Verstanden zugleich als Aufruf, künftig achtsamer, verständnisvoller solche Auseinandersetzungen zu regeln, ohne noch unnötig Schärfe in sie hineinzutragen.
Wolfgang Halberscheidt
(redaktionelle Aktualisierung 22.40 Uhr)
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News von: AStA der Universität Münster
- [05.02.2010]Verantwortungsloser Umgang mit zukünftigen AbiturientInnen
2013 bewerben sich die ersten G-12 AbiturientInnen zusammen mit dem letzten 13-jährigen Abiturjahrgang an den Hochschulen um Studienplätze. Im Senat der Uni Münster wurde, am 3. Februar 2010, über ein neues Konzept zum doppelten Abiturjahrgang aus der Landesrektorenkonferenz berichtet. Dieses Konzept sieht vor, dass AbiturientInnen schon zum Sommersemester an den Universitäten immatrikuliert werden. „Das Semester würde schon beginnen, bevor die letzten Abiturprüfungen abgelegt wurden. Diese immense Doppelbelastung durch Abitur und vorzeitigen Studienanfang, ist nicht hinzunehmen. Das Konzept ist verantwortungslos und unüberlegt“, so Clarissa Stahmann, AStA-Vorsitzende der Uni Münster. Zudem bedeutet dies auch für die Universitäten einen organisatorischen Kraftakt, der für den AStA unmöglich scheint.

- [05.02.2010]Anwesenheitspflicht wird auf Druck der Studierenden abgeschafft
Die studentischen Senatsmitglieder haben in der Senatssitzung am Mittwoch, 3. Februar 2010, den Antrag auf Abschaffung der Anwesenheitspflicht eingebracht. Dieser wird von den nicht-studentischen Senatsmitgliedern unterstützt.
„Die Abschaffung von generellen Anwesenheitspflichten war eine wichtige Forderung der studentischen Proteste. Anwesenheitspflicht ist eine immense Belastung für Studierende, insbesondere für Studierende mit Kind, Studierende mit Behinderung oder mit chronischen Erkrankungen oder für Studierende, die einen zu betreuenden Pflegefall in der Familie haben“, sagt Clarissa Stahmann, AStA-Vorsitzende.
Einige Ausnahmen für Veranstaltungen, in denen Anwesenheit zum Beispiel aufgrund von Sicherheitsbestimmungen nötig ist, wird es geben.

- [31.01.2010]Meld dich um – AStA startet Erstwohnsitzkampagne
In wenigen Wochen ist Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Studierende haben ihren Lebensmittelpunkt in Münster. Darum wirbt der AStA dafür, dass sich die Studierenden mit ihrem Erstwohnsitz in Münster anmelden.
Hochschulpolitik ist Ländersache. Somit haben Studierende bei dieser Wahl direkten Einfluss auf die Zukunft der hochschulpolitischen Bildung und Strukturen der Universitäten. Zentral wird dabei zum Beispiel die Kontroverse um die Abschaffung oder den Erhalt von Studiengebühren sein.
Der neue AStA wirbt nicht für eine Partei. Studierende sollen aber politische Teilhabe vor Ort ausüben, indem sie durch ihre Teilnahme an der Wahl am neunten Mai ihre Interessen wahrnehmen.
Als Kampagnenauftakt hat der AStA Plakate auf dem Unigelände aufgehangen, um die Studierenden über die Möglichkeit der Ummeldung zu informieren.
Hier könnt ihr euch in Münster anmelden:
Anschrift
Bürgerbüro Mitte im Stadthaus 1
Klemensstraße 10
48143 Münster
Tel: 0251 / 492-333-3
Fax: 0251 / 492-772-2E-Mail-Adresse
buergeramt@stadt-muenster.deÖffnungszeiten
Mo. 08.00 – 18.00 Uhr
Di. 08.00 – 18.00 Uhr
Mi. 08.00 – 18.00 Uhr
Do. 08.00 – 18.00 Uhr
Fr. 08.00 – 12.00 Uhr
Sa. 08.00 – 12.00 UhrBis Anfang April ist es möglich sich noch rechtzeitig für die Wahl in Münster anzumelden.
Hierbei wollen wir vor allem die Studierenden ansprechen, die von außerhalb NRW’s kommen.Für eine neue Bildungsperspektive!
Euer AStA-Team.

- [28.01.2010]Umbau des rechtswissenschaftlichen Seminars I – AStA setzt sich für Ersatz von Lernplätzen ein
Für Jura-Studierende beginnt am 31. März eine lange Phase der Umstellung. Wie auf verschiedenen Aushängen des juristischen Seminars bekannt gegeben wurde, wird das rechtswissenschaftliche Seminar I im Juridicum im Zeitraum vom 31.März – 30. April zunächst ausgeräumt und bleibt dann bis Dezember aus Umbaugründen geschlossen.
Viele Studierende sind verwirrt und haben Angst, dass sie es nicht schaffen sich auf ihre Klausuren vorzubereiten, ihre Haus- oder Seminararbeiten ordentlich durchzuführen oder gar ihre Examensvorbereitung ohne wichtige Lehrbücher und Kommentare gestalten zu müssen.
Der AStA hat auf Anfragen der Studierenden bereits reagiert und zusammen mit interessierten Studierenden sowie der studentischen Senatorin für den Fachbereich Jura in einem Gespräch mit dem Geschäftsführer des juristischen Seminars Torsten Maag die verschiedenen Möglichkeiten zur Kompensation von Lernplätzen evaluiert.
Einige Möglichkeiten, wie das Aufstellen eines Zeltes im Innenhof des Juridicums, haben sich dabei als nicht praktikabel herausgestellt. Die Entscheidung wird wohl zwischen Containern hinter dem Juridicum und der Verlagerung eines Großteils der Bücher und Lernplätze in die Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums fallen.
Nach Angaben von Maag favorisiert das Rektorat die Containermöglichkeit. Im Gespräch mit Maag kristallierte sich allerdings heraus, dass die Studierenden die Möglichkeit der Verlagerung in die Aula bevorzugen. Diese befindet sich in nächster Nähe und stellt auch die favorisierte Variante des Dekanats dar. Allerdings stellt sich hier das Problem, dass die Aula für den Zeitraum von April bis Dezember bereits für zwei Veranstaltungen, die je eine Woche dauern belegt ist. Die Geschäftsführung des Seminars prüft im Moment noch, ob nicht auch diese verlegt werden können.
Am Montag treffen sich AStA und Fachschaft zu einem weiteren Gespräch mit dem Geschäftsführer Maag. Egal, welche Möglichkeit im Endeffekt umgesetzt wird, der AStA wird diesen Prozess begleiten und mithelfen, dass die Studierenden auch in der Umbauphase die Möglichkeit haben die Bücher und Arbeitsplätze des Seminars für ihr Studium zu nutzen.

- [25.01.2010]FiKuS-Vorstellung:
Wir kämpfen gegen die Benachteiligung von studierenden Arbeiter- und Angestelltenkindern an der Uni und im Bildungssystem
Studiengebühren, Jobben, Leistungsstress – das alleine für sich reicht schon. Aber für manche kommt noch etwas anderes hinzu: Sie fühlen sich fremd an der Uni und finden sich oftmals in den akademischen Arbeitsformen nicht so schnell zurecht. Und das trotz beispielsweise sehr guter Abiturnoten und großem Interesse am Fach. Schnell denkt man da, mit einem selbst würde etwas nicht stimmen. Wundert Euch nicht – Es liegt nicht an Euch. In keinem anderen Land werden Kinder aus Arbeiter- und Angestelltenfamilien so stark benachteiligt wie in Deutschland – und das geht im Hochschulsystem weiter.
Wer viel neben dem Studium jobben muss, der hat es schwer, sein Potential voll auszuschöpfen. Kennt Ihr das? Manche bewegen sich wie selbstverständlich in der Uni und sind mit dem Prof per Du und Euch scheint er trotz Eures starken Engagements weniger zu beachten. Vielleicht liegt es am so genannten “Sozialen Habitus” (Bourdieu), den man weder einfach ablegen noch überspielen kann. Die “feinen Unterschiede” wirken fast nirgends so stark wie in dem sozialen Raum der Universität.Die Benachteiligung ist schon lange objektiv nachgewiesen – Die UNO kritisiert Deutschland
Das Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Studierenden aus Arbeiter- und Angestelltenfamilien zu unterstützen. Nur ein kleinerer Teil aus den Gesellschaftsschichten, die keine akademische Tradition haben, schaffen es in Deutschland an die Hochschule. Von 100 Kindern aus Familien mit akademischer Tradition nehmen etwa 83 ein Studium auf, von 100 Arbeiterkindern sind es nur 23, die es durch das deutsche Schulsystem bis zur Hochschule schaffen. Sogar der Menschenrechtsbeauftragte der UNO für Bildung, Vernor Munoz, hat Deutschland hierfür scharf kritisiert. Wir stehen also mit unseren Bemühungen auf der Seite der Weltgemeinschaft…
Hier noch eine andere Zahl, der vergleich der niedrigsten sozialen Herkunftsgruppe (etwa 49% der Bevölkerung) mit der höchsten sozialen Herkunftsgruppe aus der 17. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks.
Im wievielten Semester bist Du denn ?
Die Benachteiligung zeigt sich auch in der längeren Studiendauer: Studenten mit niedriger sozialer Herkunft brauchen im Schnitt sehr viel länger als andere Studenten. Beträgt das Verhältnis der Studenten hoher sozialer Herkunft zu Studenten niedriger Herkunft 4:1 bis zum 13. Semester, so beträgt es ab dem 13. Semester nur noch 2:1. Es ist Euch manchmal peinlich, dass Ihr schon so lange studiert? Es könnte an der sozialen Herkunft liegen… Lasst uns drüberreden, wie wir auftretende Blockaden möglicherweise beseitigen können.
Die betroffenen wissen aus eigener Erfahrung, wovon wir hier in Form von Zahlen reden. Wer aus sogenannten „bildungsfernen Schichten“ kommt, hat es schwerer sich an der Universität zu orientieren. Umgeben von Studierenden mit anderen gesellschaftlichen Erfahrungen, oftmals auch mit mehr finanziellen Mitteln, haben es die 11% Studierenden aus Arbeiterfamilien nicht leicht und manchmal ist es schon eine Erleichterung mit anderen
Studierenden, die ähnliche Erfahrungen haben, zu reden.
Ach ja – was ist eine Arbeiterfamilie?
Wir rechnen nicht nur die „klassischen Arbeiter“ dazu, sondern auch Angestellte oder Kleinunternehmer mit geringem Einkommen. Diese Schichten, die zusammen fast 50% der Sozialstruktur in der Bundesrepublik ausmachen, sind von der Hochschulbildung in Deutschland fast ausgeschlossen. Und das merkt man auch am Klima, welches an einer Universität herrscht. Scheinbar unterschiedlich sind die strukturkonservativen Studenten aus besserem Hause und die linksorientierten Studierenden aus anderen, alternativeren akademischen Milieus. Die soziale Erfahrung, die man macht, wenn man aus einer Arbeiterfamilie kommt und den Bildungsaufstieg erlebt, können beide oftmals nicht nachvollziehen. Deswegen haben sich die studierenden Arbeiterkinder schon seit einigen Jahren an der Uni Münster organisiert und treffen sich zweimal im Jahr zu einer Vollversammlung, um über die Vertretung ihrer Interessen zu diskutieren. Einmal im Jahr werden zwei AStA-Referenten gewählt, die ein sogenanntes autonomes Referat leiten – das Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende.
Das Referat hält das Bewusstsein für die „Soziale Selektion“ im Bildungswesen wach und organisiert beispielsweise öffentliche Veranstaltung zu dem Thema. Doch wir helfen Euch auch ganz praktisch und setzen uns für bessere Beratung und finanzielle Hilfen im Studium ein. Auch dem AStA selbst tut es gut, wenn hier die studierenden Arbeiterkinder etwas zu sagen haben, denn es gibt aufgrund unseres Blicks auf die gesellschaftlichen Verhältnisse Innovationen, die nur wir einbringen können.
Seit der Vollversammlung am 09. Dezember 2009 gibt es zwei neue und einen alten Referenten für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende:
Tobias Fabinger studiert mit Begeisterung Pädagogik, sowie Politikwissenschaft und Theologie und leitet zurzeit auch eine Studiengruppe zur Kritischen Theorie. Seine Vorerfahrungen liegen in der Arbeit mit benachteiligten
Jugendlichen, in der Umweltpolitik und in der intensiven wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Problematik der Sozialen Selektion. Er gründete auch die Bibliothek zum Thema Soziale Ungleichheit, die sich in den Räumen des AStA befindet. Ursprünglich kommt er aus Südhessen, fühlt sich auch in Münster wohl, vermisst aber den hessischen Apfelwein etwas. Politisch ordnet er sich als “sozialen Konservativen” ein.
Andreas Kemper hat seine Magisterarbeit über die Möglichkeiten der Bildungspolitik für Arbeiterkinder verfasst und schreibt nun in Soziologie an seiner Dissertation über “Klassismus”. Zu diesem Thema findet ihr mehr in seinem Klassismus-Blog.
Die aktuellen Vorhaben sind die Herausgabe des Magazins “The Dishwasher – Magazin für studierende Arbeiterkinder”, die Pflege des Netzauftritts des Fikus-Referates und das klassenspezifische Aufmischen der aktuellen deutschen Anti-Diskriminierungspolitik.
Reiner Steimel studiert als Bachelor Geschichte und Anglistik und beschäftigt sich v.a. mit der Geschichte und Repräsentanz sozialer Bewegungen. Als Referent versucht er daher, inhaltliche Veranstaltungen zum Thema anzubieten und so die Relevanz einer Kritik sozialer Selektion aufzuzeigen.
Unsere Sprechstunden:
Andreas: Montag 12 – 14 Uhr
Reiner: Donnerstag 12-14 Uhr
Tobias: Montag 16 – 18 Uhr
Aber auch sonst sind wir oft im AStA anzutreffen. Einfach mal reinschauen. Das Referat befindet sich im AStA-Häuschen “links vorm Schloss” im ersten Stock.
Ihr könnt und auch per E-mail erreichen: asta.fikus@uni-muenster.de
oder telefonisch: 0251 / 8322287

- [08.02.2010 | BFB]
Über 40 Einbrüche hat ein 19-Jähriger auf dem Kerbholz, der am vergangenen Freitag auf frischer Tat ertappt wurde. Die Polizei nahm den Mann ohne festen Wohnsitzt um kurz nach Mitternacht beim Einbruch in einen Kindergarten am Bröderichweg fest.
[08.02.2010 | LUH]Während Nordrhein-Westfalens Innenminister Ingo Wolf (FDP) am Montag in Düsseldorf bei der Vorstellung der Verkehrsunfallzahlen 2009 „einen historischen Tiefstand“ bei den Verkehrstoten (621) präsentieren konnte, sieht es für die Statistik im Bereich des Polizeipräsidiums Münster deutlich weniger positiv aus.
- [08.02.2010 | BFB]
Neun Mann hoch musste die Polizei sich am Samstag (6. Februar) gegen 23.40 Uhr auf der Hiltruper Marktallee Respekt verschaffen. Eine Schlägerei hatte die Uniformierten auf den Plan gerufen. Einer der Streithähne prügelte auf die Ordnungshüter ein und sollte in Gewahrsam genommen werden.
- [08.02.2010 | ECHO]
Er hätte das Auto nicht mehr bewegen sollen: Ein betrunkener Autofahrer ist am Sonntag, 7. Februar, gegen 0.40 Uhr auf der Straße Am Stadtgraben gegen einen Laternenmast geprallt. Der 22-Jährige aus Warendorf war nach Zeugenaussagen mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Weseler Straße unterwegs. Auffällig: die quietschenden Reifen.
[08.02.2010 | ECHO]Ein mit Fahrgästen voll besetzter Bus blieb am Freitag, 5. Februar, gegen 21 Uhr auf der A 1 zwischen dem Verkehrskreuz Münster-Nord und der Raststätte Münsterland - Richtung Dortmund - stehen. Der 61-jährige Chauffeur aus der Nähe der niederländischen Stadt Zwolle konnte plötzlich aufgrund einer plötzlichen Erkrankung nicht mehr seinen Dienst hinter dem Steuer wahrnehmen.


















