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Stattwurst für den Kläger mit den großen Ohren

Heute gibt's die Stattwurst für den Kläger mit den großen Ohren. Wir geben dieses Mal aber keinen Senf dazu. Sondern, aus gegebenem Anlass, Ohrstöpsel wahlweise in Gelb oder Grün. [Foto: Frobusch]
Die Echo-Stattwurst, sie gebührt in dieser Woche dem Mann mit dem unglaublichen Gehör. Anders jedenfalls lässt sich nicht erklären, warum ausgerechnet ein Mensch, der am Düesbergweg wohnt, wachsenden Lärm durch die neue Tribüne im Preußenstadion fürchtet.
Darf man dem wahrscheinlichen Argument seiner Anfechtungsklage gegen die Baugenehmigung Glauben schenken, muss er wirklich ein ungewöhnlich sensibles Hörorgan besitzen. Denn zwischen dem Düesbergweg und dem etwa 400 Meter Luftlinie entfernt liegenden Stadion an der Hammer Straße liegt noch die Bahnlinie - und die viel befahrene Umgehungsstraße lärmt quasi von hinten ins Gebiet. Die Trassen produzieren sicher mehr und konstanter Krach als gelegentlicher Torjubel oder Pfiffe.
Dass das Lärmschutzgutachten, das der Klagewillige kennt, seine These widerlegt, ficht den Mann mit den großen Ohren nicht. Auch nicht, dass König Fußball in der münsterischen Variante seit 1926 am gleichen Platz heimisch ist. Ein Platz, der jetzt verbessert wird – nicht vergrößert. Zudem ist verbrieft, dass im Stadion nur der Ball bewegt wird vor Publikum. Pop-Konzerte wird es, wie befürchtet, nicht geben.
Ohrstöpsel zur Wurst
Ist es tatsächlich eine vermeintlich unerträgliche Geräuschkulisse, die den Widerständigen stört oder ist er nur ein Wichtigtuer? In jedem Fall würden ein paar Ohrstöpsel für die 90 ach so lauten Fußballminuten Abhilfe schaffen und den vielen tausend Fans den Spaß am Fußball nicht verderben. Die schützenden Stöpsel wird ihm der Preußen-Präsident zur Not auch noch spendieren, wenn es zum Treffen kommen sollte. Um eine außergerichtliche Einigung zu erreichen.
Von der echo-Sportredaktion gibt’s derweil den Peinlichkeitsorden der Woche. Die Stattwurst daheim erspart dem Kläger auch die Wurst im Stadion. Da ist es ihm ja eh zu laut.
Thomas Austermann / Bruni Frobusch
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[05.07.2010 | TA]Wer ganz vorne landen wollte, musste früh anrücken. Um 7.20 Uhr bezog ein routinierter Preußenfan am Montag bereits Stellung an den Stadionkassen – um 10 Uhr standen rund 350 Kartenkäufer Schlange, um sich ihr Ticket für das DFB-Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg zu sichern. Binnen einer Stunde war die Tribüne ausverkauft.
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[04.07.2010 | TA]Nach den Ferien wird es voller im Sportinternat an der Salzmannstraße – wie erwünscht und für die Finanzierung auch notwendig kommt neues Leben in die Bude. Von elf auf mindestens 24 junge Köpfe wächst die Bewohnerschaft. Und bei der Präsentation des Angebots im Lettischen Centrum am Tag der offenen Tür hatte man das Gefühl, dass der Betrieb jetzt richtig Fahrt aufnehmen wird.
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