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Echo-Gala: Kein Dresscode-Problem für Steffi Stephan - Udo Lindenberg hatte Astronauten-Look angeordnet

Keine Dresscode-Probleme hatte Steffi Stephan bei der Verleihung des Echo-Musikpreises in Berlin: Boss Udo Lindenberg hatte die gesamte Band in Weltraum-Anzüge gesteckt. [Foto: Schwabe]
Rock-Ikone Lindenberg hatte die Idee – und alle aus der Band fanden sie klasse: Im weiß-silbrigen Weltraum-Anzug schritt das Panikorchester über den fliederfarbenen Promi-Teppich der Berliner 02 World-Arena zur Verleihung des Echo-Musikpreises. Später, während der Gala-Veranstaltung, präsentierte sich die Formation abermals im gleichen Outfit.
„Super-Nummer", flachste Bassist Steffi Stephan, „so brauchte ich mich wenigstens nicht um den Dresscode zu kümmern.“ Am Morgen nach der Show, bei der Boss Udo in der Sparte Rock/Pop als bester nationaler Künstler triumphierte und die begehrte Trophäe einheimsen durfte, zog der Münsteraner unter die Stippvisite in der Bundeshauptstadt eine zufriedene Bilanz. „Fantastisches Wochenende“, lautete das spontane Urteil, „viele nette Leute, viele anregende Begegnungen.“
Handy-Botschaften
Dazu zählte er unter anderem das Zusammentreffen mit dem „Scorpions“-Mann Matthias Jabs: „Gemeinsam haben wir uns über Gott und die Welt unterhalten. Als jeder von uns am Samstagmorgen ins Hotelzimmer ging, wurde es fast schon wieder hell.“
Und reichlich Lob für den Kurz-Auftritt während der von Barbara Schöneberger und Oliver Pocher moderierten offiziellen Feierstunde gab’s auch: „Mich erreichten etliche Handy-Botschaften, in denen mir Freunde, Bekannte zum gelungenen Gig gratulierten.“ Vor einer Mondkrater-Kulisse hatte Lindenberg, selbst in den Astronauten-Look gehüllt, die Geschichte von „Woddy Woddy Wodka“ zum Besten gegeben, damit tosenden Applaus eingefangen. „Als Beteiligter“, betonte Stephan, „bin ich stets befangen, die Reaktionen des Publikums richtig einzuordnen. Aber ich hatte ebenfalls den Eindruck, dass wir im Saal gut angekommen sind.“
Terminverhandlungen
Hinter den Kulissen nutzte Stephan dann die Gelegenheit, um den ein oder anderen Kollegen für ein Gastspiel im neueröffneten Jovel-Club zu gewinnen. Als „Akquise in eigener Sache“ hatte er seine Mission vor der Abfahrt bezeichnet. „Ich konnte zu diesem Thema Gespräche mit Klaus Doldinger, Roger Cicero und Sasha führen“, berichtete er, „sie waren keineswegs abgeneigt.“ Nun werde er sich in den nächsten Tagen persönlich um die Terminverhandlungen kümmern.
Wolfgang Halberscheidt
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