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TOP-Thema

Gruppenbild der Macher für die Münsterschen Sicherheitsgespräche
[12.03.2010 | KOE]

Die Statistik zeigt es: Rund 40 Prozent aller Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 20 Jahren sind unter Einfluss von Spirituosen schon einmal handgreiflich geworden. Aus diesem Grunde wollen die „Münsterschen Sicherheitsgespräche“ am 18. März, ab 19.30 Uhr, im Festsaal des Rathauses genau diese Problematik ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken.

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TOP-Aktuelles

Feuerwehreinsatz
[13.03.2010 | ECHO]

Am Borkumweg im Ortsteil Kinderhaus kam es am Samstag, 13. März, um 5.51 Uhr zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus, bei dem eine Person verletzt wurde. Aus noch ungeklärter Ursache hat eine Küche im ersten Obergeschoss Feuer gefangen.

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TOP-Wirtschaft

Luftbild Guttermann
[12.03.2010 | BFB]

Seit Januar 2007 liegt das Gelände des liquidierten Bürofachmarktes Guttermann an der Danziger Freiheit brach. Dietrich Zakowski, Inhaber der Zakowski Generalplanung in Arnsberg, hat es erworben, will es entwickeln und vermarkten. Bislang allerdings hatte er dabei das unternehmerische Glück nicht auf seiner Seite.

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TOP-Kultur

Gruppenfoto Zirkus "Charles Knie"
[13.03.2010 | ECHO]

Mit einem völlig neuen, traditionellen und zugleich modernen Showprogramm geht der Großzirkus „Charles Knie“ auf Deutschlandtournee: In rund 50 Städten lautet das Motto der Saison 2010 „Eine Reise um die Welt in 150 Minuten“. Am 20. Mai heißt es "Manege frei" auf dem Hindenburgplatz in Münster.

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TOP-Sport

Matlik (l.), Karnay
[12.03.2010 | TA]

In Verl, Worms und Elversberg wird es wieder nichts mit Regionalliga-Fußball. Der 24. Spieltag ist der nächste zerrissene – wann kann man mal wieder eine verwertbare Bilanz aus der Tabelle lesen?

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TOP-Kaleidoskop

Featurebild: Wilsberg-Crew im Einsatz
[12.03.2010 | ECHO/HDT]

Für Georg Wilsberg alias Leonard Lansink, den eigenwilligen Privatdetektiv, ist es ein ganz normaler Job wie jeder andere: Auftraggeber Thorsten Schmitt möchte, dass er dessen Ehefrau Elvira wegen einer angeblichen Affäre beschattet. Und tatsächlich kann der Schnüffler beobachten, wie die Gattin mit einem fremden Mann ein Hotel betritt.

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TOP-Hochschulen

Blick auf Köln
[12.03.2010 | ECHO]

Clarissa Stahmann, die Vorsitzende des Universitäts-AStA, hat derzeit viel Post zu erledigen. War es in dieser Woche ein Brief an den Ministerpräsidenten wegen eines "Mietgesprächs", so hat sie heute den Fraktionen im Rat der Stadt eine dringende Mail zugestellt.

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Unter Polizeischutz: Kreuzzug gegen Abtreibung - Gegendemo

Demonstraten mit Kreuzen

Der Kreuzzug gegen Abtreibung steckte das letzte Mal am Horsteberg fest. [Fotos: Frobusch]

[14.03.2009 | BFB]

Zwei Welten prallten heute Nachmittag (Samstag) in der Stadt aufeinander. Um 15.30 Uhr wollte sich an der Überwasser-Kirche die angemeldete Gebetsprozession „1000 Kreuze für das Leben“ mit 150 durchaus umstrittenen, erzkonservativen Abtreibungsgegnern mit ihren schneeweißen Kreuzen und dem Mutter-Gottes-Bild in Bewegung setzen.

Das gelang ihr nur mit erheblicher Verzögerung und unter dem Schutz der Polizei. Der Kreuzzug für das ungeborene Leben, angemeldet von der Organisation Euro-Pro-Life, nämlich wurde durch mehr als 100 Gegendemonstranten erheblich gestört. Zur nicht angemeldeten Gegendemo hatte das Antisexistische Bündnis München aufgerufen, das in Münster vom Frauenreferat des Asta unterstützt wurde.

Von der Polizei in Schach gehalten: die Gegner der Gebetsprozession. 

Dreifache Blockade

Trotz mehrmaliger Megaphon-Aufforderung der Polizei, den Weg frei zu machen, stellten sich die zumeist jungen Leute der „Emanzipatorischen Aktion Münster“ ihnen hartnäckig in den Weg. Als dann der Anführer des Trauermarsches gegen Abtreibung umzingelt wurde, griffen die Uniformierten durch. Erst nach Androhung von Zwangsmaßnahmen ließen die Anti-Demonstranten ihn ziehen. Noch zwei Mal wurde der Zug auf seinem Weg quer durch die Stadt zur Abschlusskundgebung auf dem Horsteberg gestört. Das Aegidii-Parkhaus konnte für längere Zeit nicht genutzt werden.

"Eure Kinder werden so wie wir"

Gebete und fromme Gesänge auf der einen Seite – Pfeifkonzerte und skandierende  Forderungen nach dem Recht der Frau auf  eine selbstbestimmte Entscheidung  auf der anderen. Und die ultimative Drohung der jungen Protestierer: „Eure Kinder werden so wie wir.“ Die Situation drohte zwischenzeitlich zu eskalieren.

129 Personalien notiert

Die Polizei griff durch, hatte einen wachsamen Blick auf die Blockierer und separierte etwa 129 Demonstranten solange, bis sich der Kreuzzug am Horsteberg mit zweistündiger Verspätung gegen 19 Uhr aufgelöst hatte. Ihre Personalien wurden notiert, da sie zum Teil Ordnungswidrigkeiten und Straftaten nach dem Versammlungsgesetz begangen hatten. Will sagen: Einige hatten ihre Gesichter verhüllt und so gegen das Vermummungsverbot verstoßen.

Lage drohte zu kippen

„Unsere Aufgabe ist es, das Recht auf Demonstration durchzusetzen“, sagte Münsters Polizeisprecher Klaus Laackman zum massiven Einsatz der Ordnungsmacht. Nein, er habe keine Information, dass sich Protestierer aus dem rechten Spektrum an der Prozession beteiligt haben.

Die Einsatzkräfte, sie kamen nicht nur aus Münster. Weil die Situation zu kippen drohte, rückten Kollegen aus Düsseldorf und Bochum nach.  „Wir haben die Gegner drei Mal aufgefordert, ihre Blockade aufzugeben“, sagte Laackman, dann war Schluss und die Polizei begann, die Störer abzudrängen.  

Auf dem Horsteberg dann wurden noch einmal  26 Gegendemonstranten zur Seite geschoben und von der Polizei in Schach gehalten, derweil die Abtreibungsgegner an ihnen vorbei zogen.

Weihbischof Overbeck:  "Das geht gar nicht"

Just in dem Moment kam Weihbischof  Franz-Josef Overbeck des Wegs.  „Nein, nein. Das ist keine Veranstaltung des Bistums Münster“, distanzierte er sich spontan von der Prozession, „die kennen wir schon lange. Gewiss, wir unterstützen alles, was dem Leben dient, wenn Menschen für das Leben beten. Aber alles, was extrem ist, ist nicht gut“, gab er sich diplomatisch.

Weihbischof Overbeck kam von einer Taufe und geriet auf dem Heimweg auf dem Horsteberg mitten zwischen die Demonstrantenblöcke.

Eindeutig dagegen seine Position zu den Abtreibungsbefürwortern. „Das geht gar nicht“, zeigte er auf die Schilder in der Gruppe, die von der Polizei abgeschirmt wurde.  „Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland  - Abtreibung in Frauenhand“ stand da geschrieben. Oder Anti-Papst-Parolen. Diese Form, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, kann der Geistliche nicht gutheißen.

"Die Jungs haben genug getan"

Am Ende können die „Lebensschützer“, die zum Teil aus Holland und England nach Münster gekommen waren, erst nach zwei Stunden ihre Bekenntnisse bei der Schluss-Kundgebung am Kardinal-von-Galen-Denkmal ablegen. Als dann ein Teilnehmer mit der Sammelbüchse herum ging und auf die Polizisten zusteuert, hielt ihn ein Gleichgesinnter zurück. „Nein, die nicht. Die Jungs haben heute schon genug getan.“ 

Bruni Frobusch

News von: OPEN:ECHO

  • 1000-Kreuze-Marsch
    [11.03.2010 | ECHO]

    Zum vierten Mal wollen am Samstag, 13. März, Anhänger der Initiative „EuroProLife“ mit einem Gebetsmarsch durch Münster ziehen, um gegen Schwangerschaftsabbrüche zu demonstrieren.

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  • Dr. Felix Genn
    [06.03.2010 | ECHO]

    „Wir verkünden euch das Leben“ – in seinem bischöflichen Wahlspruch kommt zum Ausdruck, was für Münsters Oberhirte Dr. Felix Genn auch privat wichtig ist: Natürlichkeit, Ehrlichkeit, Einfachheit und spirituelle Tiefe. Werte, die der Kirchenmann seit jeher praktiziert. Heute, am 6. März, feiert er seinen 60. Geburtstag.

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  • [02.03.2010 | ECHO]

    Weil er eine Demonstration von Abtreibungsgegnern gestört hat, muss sich seit Dienstag, 2. März, ein Mann vor dem Amtsgericht Münster verantworten. Der Angeklagte aus Bielefeld soll vor einem Jahr mit rund hundert weiteren Personen den Protestmarsch in Münsters Innenstadt für längere Zeit blockiert haben.

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  • Bischof Genn
    [28.02.2010 | ECHO]

    In einer aktuellen Ergänzung seines zur Fastenzeit verfassten Hirtenwortes, das schon vor Bekanntwerden sexueller Missbrauchsvorwürfe innerhalb der Kirche formuliert worden war, äußerte sich Bischof Felix Genn „erschüttert“ darüber, dass es wohl auch im Bistum Münster zu derartigen Vorkommnissen durch Priester und Ordensleute gekommen sei.

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  • Carola Möllemann-Appelhoff
    [27.02.2010 | ECHO]

    Miteinander statt übereinander sprechen, so lautete die Devise am Mittwoch, 24. Februar, als auf Einladung der FDP-Ratsfraktion der „Runde Tisch“ zum Thema verkaufsoffene Sonntage in Münsters Innenstadt tagte. Konkrete Ergebnisse gab es zwar nicht, aber die Art, mit dieser Frage umzugehen, dürfte langfristig eine atmosphärische Aufhellung bedeuten.

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