login | registrierung

Benutzeranmeldung

TOP-Thema

Geldscheine und Münzen
[10.03.2010 | CKR]

Mit einem schwarz-rot-rotem Votum für den Haushaltsentwurf 2010 ist am Mittwochabend, 10. März, der Finanzausschuss zu Ende gegangen. Nach einigen sticheligen Debatten über das Für und Wider diverser Steueranpassungen zeigten sich lediglich Vertreter von FDP und Grünen von dem endgültigen Etatplan nicht überzeugt.

mehr
 

TOP-Aktuelles

Sporthalle Pascal-Gymnasium
[10.03.2010 | TA]

Die Realisierung des Sporthallenanbaus an der NRW-Sportschule Pascal-Gymnasium kann endlich in Angriff genommen werden. Das Projekt kostet 30.000 Euro weniger als zuvor veranschlagt – aber von den 1.093.810 Millionen Euro muss die Stadt Münster deutlich mehr tragen.

mehr
 

TOP-Wirtschaft

Agravis-Vorstand
[09.03.2010 | ECHO]

Die Krise hat die Landwirtschaft erreicht. Dies geht aus der Jahresbilanz 2009 der des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen Agravis Raiffeisen AG hervor. Festzumachen an einem Preisrückgang bei vielen Agrarprodukten und landwirtschaftlichen Betriebsmitteln.

mehr
 

TOP-Kultur

Porträt: Klaus Doldinger
[10.03.2010 | HDT]

Klaus Doldinger? „Na klar“, erinnert sich Hausherr Steffi Stephan an die Verleihung der Echo-Trophäe für Deutsch-Rocker Udo Lindenberg und das Panikorchester in der Berliner 02 World-Arena Anfang 2009, „damals sprach ich mit ihm über ein Konzert im Jovel,  er war nicht abgeneigt.“

mehr
 

TOP-Sport

Bruckmann, Borgmann, Geißdörfer
[10.03.2010 | LUH]

Gesundheit und Sport gehen seit jeher Hand in Hand. Doch angesichts einer älter werdenden Gesellschaft gewinnt gerade die Schnittmenge, der Gesundheitssport, zunehmend an Bedeutung.

mehr
 

TOP-Hochschulen

Urkunden-Verleihung
[10.03.2010 | ECHO]

Das „Traumanetzwerk NordWest“ ist mit dem „Karl Storz Innovationspreis Telemedizin“ ausgezeichnet worden.

mehr
 

TOP-Kaleidoskop

Delfine im Delfinarium Münster
[10.03.2010 | CKR]

Die Gerüchte um das Delfinarium in Münster, seit einigen Tagen brodeln sie wieder. Und das, obwohl eigentlich nichts passiert ist: „Ja, wir führen Gespräche über die Zukunft der Anlage“, räumt Zoodirektor Jörg Adler ein, betont aber auch: „Der Austausch läuft zunächst rein intern, Entscheidungen stehen aktuell nicht an.“

mehr
 
11 88 0 Logo
Wen
suchen Sie?
Wo
suchen Sie?
suchen

Live-Ticker

Es gibt aktuell keine Tickermeldungen.
Alle Tickermeldungen

Mehr Verbrechen, weniger Aufklärung: Münsters Polizei zieht ernüchternde Bilanz aus Kriminalitätsentwicklung 2008

Hubert Wimber, Ernst Träger

Konnten für das Jahr 2008 nicht allzu große Erfolge in Sachen Kriminalitätsbekämpfung erzielen: Polizeipräsident Hubert Wimber (l.) und Kriminaldirektor Ernst Träger. [Foto: Clauser]

[25.03.2009 | CKR]

„Münster ist die viert unsicherste Stadt in Nordrhein-Westfalen“: Es war kein gutes Ergebnis, das Polizeipräsident Hubert Wimber heute (Mittwoch) bei Bekanntgabe der Statistik 2008 zu vermelden hatte.

Und gleich noch eine schlechte Nachricht: In Sachen Verbrechensaufklärung halten die münsterschen Ordnungshüter im bundesweiten Vergleich mit einer Erfolgsquote von 42,14 Prozent das Schlusslicht in der Hand. Ein Zeugnis, „das nicht befriedigend sein kann“, räumte Wimber ein. Mit 29.182 registrierten Straftaten wurde 628 Mal mehr gegen das Gesetz verstoßen als in 2007. Zahlen, die sich auf unterschiedliche Kriminalitätsphänomene beziehen.

Wohnungseinbrüche

Der Großteil der Fälle kam aus dem Bereich „schwer aufklärbarer Delikte“, vor allem bei Diebstählen tappten die Ermittler im Dunkeln. „Wir haben uns im vergangenen Jahr insbesondere um Wohnungseinbrüche gekümmert, ein schwieriges Terrain“, erklärte der leitende Kriminaldirektor Ernst Träger. Unterschiedliche Täter – vom Nachbarn, der auf eine günstige Gelegenheit wartet, über den drogenabhängigen Wiederholungstäter bis hin zur professionellen Einbrecherbande – und potentielle Tatzeiten rund um die Uhr machten die Ermittlungsarbeit nicht gerade leichter. „Unser Netzwerk ,Zu Hause sicherʻ hat bei der Prävention sehr geholfen: Mehr als 37 Prozent der Einbrüche wurden abgebrochen“, so Träger. Auch die Tatsache, dass vier von fünf Tätern schon durch andere Aktionen auffällig geworden sind, helfe, erfolgreich zu ermitteln – bekannte Strukturen und Zeugen aus der Nachbarschaft bieten hier die entscheidenden Hinweise.

Fahrraddiebstahl

Ein weiteres Sorgenkind sei nach wie vor das münsterspezifische Thema Fahrraddiebstahl: Jede fünfte Straftat fällt in diesen Bereich, nur jeder 16. Leezendieb konnte hingegen überführt werden, eine seit 2007 sinkende Tendenz. Um dieser entgegen zu wirken, soll künftig häufiger überprüft werden, ob der Fahrer auch Besitzer des Zweirades ist. „Dazu sind wir auf die Mitwirkung der Betroffenen angewiesen: Wer sein Gefährt in unserer Online-Fahrradhalterdatei anmeldet, trägt viel dazu bei, es im Verlustfall wiederfinden zu können“, erläuterte Wimber.

Viel mehr Sachbeschädigungen

„Ein Trend in 2008 war ein gravierender Anstieg an Sachbeschädigungen“, führte Wimber weiterhin aus. Der Anstieg von 27,34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, ein Ausreißer, der Münster in diesem Sektor mit Abstand an die Spitze von NRW stellte, betraf vor allem das Ruinieren von Autos sowie das Sprayen von Graffiti. In der Sparte „Aggressionsdelikte im öffentlichen Raum“ setzte sich der seit 2004 anhaltende Anstieg fort: Gerade am Wochenende, in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag, mit einer örtlichen Konzentration auf Kneipen, Diskotheken und den Bahnhof, waren es in erster Linie junge Männer im Alter zwischen 18 und 28 Jahren, die aufgefallen sind. „Signifikant ist hier, dass die Gewaltbereitschaft deutlich mit Alkoholkonsum zusammenhing“, betonte der Präsident. Dem will die Polizei entgegen wirken. Künftig sollen acht Beamte zusätzlich in den Problemnächten im Einsatz sein.

"Quoten ausbaufähig"

Was die Anzahl der erfolgreich aufgedeckten Fälle betrifft, resümierte Wimber zuletzt: „Im Vergleich zu den anderen kreisfreien Städten, die im bundesweiten Ranking erfasst sind, werden wir sicherlich nie Spitzenreiter werden. Müssen wir auch nicht – uns geht es mehr um die einzelnen Teilbereichsquoten.“ Diese seien noch deutlich ausbaufähig.

Caroline Kern

News von: OPEN:ECHO