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TOP-Thema

Featurebild: Eröffnung mit Beate Vilhjalmsson und Dietrich Rengstorf
[11.03.2010 | KOE]

Mit einem Espresso in der Hand blickt Münsters Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson auf den kleinen Roboter, der ganz von alleine den Rollrasen mäht. Nach  ihrer Eröffnung der 14.  Fachmesse „Bauen und Wohnen“ möchte sie sich einen persönlichen Überblick verschaffen, was es für Neuigkeiten gibt.

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TOP-Aktuelles

Featurebild: Wilsberg-Crew im Einsatz
[12.03.2010 | ECHO/HDT]

Für Georg Wilsberg alias Leonard Lansink, den eigenwilligen Privatdetektiv, ist es ein ganz normaler Job wie jeder andere: Auftraggeber Thorsten Schmitt möchte, dass er dessen Ehefrau Elvira wegen einer angeblichen Affäre beschattet. Und tatsächlich kann der Schnüffler beobachten, wie die Gattin mit einem fremden Mann ein Hotel betritt.

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TOP-Wirtschaft

Luftbild Guttermann
[12.03.2010 | BFB]

Seit Januar 2007 liegt das Gelände des liquidierten Bürofachmarktes Guttermann an der Danziger Freiheit brach. Dietrich Zakowski, Inhaber der Zakowski Generalplanung in Arnsberg, hat es erworben, will es entwickeln und vermarkten. Bislang allerdings hatte er dabei das unternehmerische Glück nicht auf seiner Seite.

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TOP-Kultur

Freuynde & Gaesdte
[11.03.2010 | LUH]

Die Atmosphäre hat schon etwas morbides. Verrat und Intrigen - ersonnen meist vom grimmen Tronjer Hagen - sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel: Das Theater Freuynde und Gaesdte bringt die Mutter aller deutschen Sagas ins Kuhviertel. Und das Blaue Haus wird zum Wormser Hof der Burgunder.

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TOP-Sport

Fußball-Schiri
[11.03.2010 | TA]

Noch ist ungewiss, was sich am Wochenende in den Fußballklassen tut. Der überharte Winter hat eh schon so viele Spielausfälle produziert, dass die Kicker ihre Pläne für April und Mai umschreiben müssen. Am Osterwochenende zum Beispiel ballen sich die Begegnungen – manche Teams müssen am 3. und 5. April ran. Da ist Ärger vorprogrammiert.

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TOP-Kaleidoskop

Porträt: Pia Strietmann
[12.03.2010 | ECHO]

Bewusst hat sich die Regisseurin Pia Strietmann entschieden, den Debütfilm „Cloudcluster“ in der Heimatstadt Münster zu drehen. Für ihr Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film München hatte sie die Stadt ihrer Jugendtage verlassen.

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TOP-Hochschulen

Prof. Völker beim Training
[11.03.2010 | ECHO]

Kraft oder Ausdauer: Welches Fitnesstraining hilft besser gegen Rückenschmerzen? Eine Dauerdiskussion bei den Betroffenen – und zu denen gehört in Deutschland jeder Dritte.

Für den Sportmediziner Prof. Klaus Völker und den Sportwissenschaftler Dr. Udo Niesten-Dietrich gibt es eine Antwort auf die Frage: Am wirksamsten ist ein regelmäßiges ausdauerbetontes Fitnesstraining.

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Polizei räumte besetzte Häuser an der Grevener Straße - Mit dem Einsatzkommando kam der Containerdienst

Baggerschaufel sorgt für Zugang ins Haus Nr. 53

Der Polizei-Unimog mit der Baggerschaufel reißt eine Öffnung in die Schaufensterscheibe, alsdann können die Beamten ins Innere des besetzten Hauses Nr. 53 einsteigen. [Fotos: Frobusch/Sven Hänscheid]

[26.03.2009 | HDT]

Die von den Besetzern an der Grevener Straße in Beschlag genommenen Häuser sind von der Polizei geräumt worden: Gegen 14 Uhr bekommt Michael Toddenroth, bei der Wohn + Stadtbau Chef der Hausverwaltung, von den Beamten gemeldet, dass sämtliche Etagen komplett durchsucht seien. „Wir sind soweit fertig.“

Kurze Zeit später werden schon draußen die schweren Container angeliefert. Das Zeichen für die auf dem Bürgersteig wartenden Handwerker, unverzüglich mit der Demontage der Räumlichkeiten zu beginnen.

Geräusch der Motorsägen

Leitern müssen her - darüber verschaffen sich die Einsatzkräfte zusätzlich Zugang in die besetzten Häuser. Foto: Frobusch

Die Aktion, sie beginnt eine Stunde vorher. Von allen Seiten nähern sich die grünen Minnas, ein größeres Aufgebot bezieht Position. An der Spitze ein Unimog mit Baggerschaufel. Die drückt der Fahrer gegen die Schaufensterscheibe des früheren „Versetzt“-Ladens, reißt dann die entstandene Öffnung weiter auf. Glas klirrt, Holz splittert. Nebenan wird parallel versucht, die verriegelten Türen aufzubrechen. Um die dortigen Stahlplatten zu knacken, müssen Schneidbrenner her. Danach steigen die Einsatzkräfte ins Innere, entern den Treppenflur. 

Die Barrikaden werden beseitigt - Polizeibeamte greifen zur Flex oder zur Motorsäge. Foto: Frobusch

Andere Kollegen verschaffen sich unterdes Zugang vom Garten her. Wenige Minuten danach hört man drinnen das Geräusch der Motorsägen. Die Barrikaden in den einzelnen Stockwerken – da kommen sogar alte Einkaufswagen zum Vorschein - werden Stück für Stück beseitigt.

Security-Firma

Zwei von den Besetzern bemühen sich, noch vor den Trupps ins Freie zu gelangen, draußen allerdings laufen sie den Ordnungshütern in die Arme, müssen ihre Personalien kundtun - und haben wohl alsbald mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch zu rechnen. Ansonsten ist zunächst niemand von den Aktivisten zu sehen, die scheinen von dem ungewöhnlichen Zeitpunkt der Räumung - direkt nach dem Mittag - überrumpelt worden zu sein. „Wir haben dafür zu sorgen“, erklärt derweil Polizeisprecher Klaus Laackman den Auftrag, „dass sich hier keiner mehr einrichten kann.“

Bis zum frühen Abend sind die Uniformierten vor Ort, sichern das Gelände, danach obliegt die Bewachung des gesamten Komplexes einer Security-Firma. „Dass dieses ganze Spielchen von vorne  anfängt“, sagt Toddenroth (s. Foto rechts), „daran haben wir überhaupt kein Interesse.“

Protestkundgebung

Die Demonstranten machen keinen Hehl daraus: Dass an der Grevener Straße am Donnerstag preiswerter Wohnraum vernichtet wurde, dieses Problem soll die Stadt so schnell nicht los werden. Foto: Hänscheid

Kaum hat der Containerdienst begonnen, die Zimmer zu entrümpeln, formiert sich am nahe gelegenen Kanonierplatz der Protest. „Wir holen uns die Grevener Straße zurück“, skandieren die ungefähr dreißig Demonstranten in lauten Sprechchören, „Stein für Stein.“ GALier Jörg Rostek, an der Uni Mitglied des unabhängigen Fachschaftsforums uFaFo sowie AStA-Referent, wird nachdenklich, als er die Polizisten agieren sieht. „Die Besetzung hat man jetzt rigoros beendet“, erklärt er, „doch das Problem, dass hier preiswerter Wohnraum vernichtet wurde, wird die Stadt so schnell nicht los.“

Anrainer Michael Rohe wiederum hat kein Verständnis dafür, mit welcher „unglaublichen Präsenz“ die Staatsmacht anrückte. „Die tut gerade so, als würde hier ein Top-Terrorist gesucht.“

Problemloses Vorgehen

Polizeirat Marco Bartjes - er war der Einsatzleiter - konstatiert am Ende ein "problemloses", friedliches" Prozedere - eins, das zudem "relativ rasch" vonstatten ging, deshalb wenig Schwierigkeiten mit sich brachte. Aufgabe sei es gewesen, dem Eigentümer die Verfügung über seinen Besitz schnell zurückzugeben. Auch die Kundgebung der Räumungsgegner, bilanziert Bartjes, sei "ohne besondere Vorkommnisse" abgelaufen. 

Wolfgang Halberscheidt

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Bilderstrecken:

Räumung Grevener Straße 53 + 55

News von: OPEN:ECHO