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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Die GAL will's wissen: Warum sind kulturelle Nutzungen am Mittelhafen nicht möglich?

Featurebild: Kreativ-Kai am Hafen

GAL-Ratsherr Carstens Peters macht es zum Thema: Warum sind auf der "feinen Seite" des Hafens kulturelle Angebote erlaubt, wo doch das Gefahrgutlager auch hier nur einen Steinwurf weit entfernt ist? [Foto: Pixelio/Lars Baege]

[23.06.2009 | Münster | ECHO/HDT]

Die jüngste Hausbesetzung mitsamt dem Wunsch der Aktivisten, ein soziales Zentrum u.a. mit Konzert- und Partyräumen einzurichten, hat nach Ansicht der Grünen erneut das seit langem thematisierte Problem verdeutlicht: Der derzeitige Bebauungsplan lasse kulturelle Nutzungen in dem Gebiet am Mittelhafen nicht zu.

O-Ton GAL-Ratsherr Carsten Peters: "Schon seit längerem bemüht sich meine Partei um eine Veränderung, damit Neuansiedlungen gewerblicher Art (siehe Jovel) im Rahmen eines Gesamtkonzeptes prinzipiell möglich sind. Bisheriges Resultat: die Verwaltung, aber auch die anderen Parteien lehnen das ab - mit Blick auf das benachbarte Gefahrgutlager."

Widersprüchliche Positionen

Peters verweist erneut auf die Widersprüchlichkeit dieser Position: So würden die Risiken, die von diesem Gefahrgutlager ausgehen, nur einen Steinwurf weiter auf der gegenüberliegenden Seite entlang des Kreativkais, wo zahlreiche gastronomische Betriebe Platz gefunden hätten, keine Rolle spielen. "Wir werden uns zeitnah für einen anderen Bebauungsplan einsetzen, um neben den ansässigen Unternehmen neue Nutzungen zu ermöglichen," fügt Peters hinzu.

Die Grünen haben zudem eine Anfrage an die Stadt gerichtet, um in Erfahrung zu bringen, ob es geeignete städtische Räume in einer Größenordnung gibt, die gegebenenfalls für das geforderte soziale Zentrum geeignet wären. Zudem werden die Stadtwerke aufgefordert, die Strafanzeige gegen die Besetzer zurückzunehmen.  

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