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Maßschneiderinnen losgesprochen: "Die Welt ein wenig bunter gestalten"

Links die Prüfungsbeste der Abschlussprüfung, Laura Witt. Zweite von rechts ist Sabine Deckenbrock, Innungs-Obermeisterin. [Foto: PR]
Sowohl die Anstrengungen ihrer Prüfung als auch die Freude, die dreijährige Ausbildungszeit erfolgreich abgeschlossen zu haben, standen den zehn frischgebackenen Maßschneiderinnen, Fachrichtung Damen, ins Gesicht geschrieben.
Sie konnten jetzt in der Kreishandwerkerschaft Münster ihre Prüfungszeugnisse entgegennahmen. Sabine Deckenbrock, Obermeisterin der Innung Modeschaffendes Handwerk Münster und stellvertretende Kreishandwerksmeisterin, stattete sie für ihren weiteren beruflichen Weg mit Mut und Zuversicht aus.
"Handwerk hat Zukunft"
„Unser Handwerk hat gerade in Zeiten wie diesen eine große Zukunft, da mehr und mehr Qualität und Individualität gefragt sind“, betonte Deckenbrock bei der Lossprechungsfeier der Innung. Vor den jungen Damen-Maßschneiderinnen, ihren Freunden, Eltern, Berufskolleg-Lehrern und Prüfungsausschuss-Mitgliedern würdigte die Obermeisterin der Innung das Herzblut, das die Auszubildenden gezeigt hatten. „Wer heute den Beruf der Schneiderin ergreift, muss sehr genau wissen, worauf sie sich einlässt“, so Deckenbrock. Lohn der Mühen sei es leider nicht, Reichtümer anhäufen, wohl aber die „Welt ein bisschen bunter“ gestalten zu können.
Laura Witt als Beste
Als Prüfungsbeste der diesjährigen Sommer-Gesellenprüfung im Maßschneider-Handwerk, Fachrichtung Damen, wurde von der Innung die 22-jährige Laura Witt ausgezeichnet. Sie hatte bei Sabine Deckenbrock („Die Kleidermacher“, Münster) ihre Ausbildung absolviert. Die meisten der Geesellinnen beginnen ein Hochschulstudium im textilen Bereich, wollen als Kostümbildnerinnen zum Theater oder streben ein Volontariat im Modejournalismus an.
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