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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Die WWU durch die Linse betrachtet: Julia Holtkötter ist Münsters erste Uni-Fotografin

Uni-Fotografin Julia Holtkötter

"Fotografieren, nicht knipsen" soll die erste Uni-Fotografin Julia Holtkötter (Mitte). Das ist der Anspruch der Jury-Mitglieder Berthold Socha (l.) und Norbert Frie. [Foto: Kern]

[13.07.2009 | Münster | CKR]

Stadtschreiber, Hofpoeten – alles schon bekannt. Jetzt dokumentiert erstmals eine Uni-Fotografin das Leben in Münster, und zwar an der Universität. In einem Wettbewerb, den die hiesige Hochschule Anfang des Jahres ausgeschriebenen hat, setzte sich Julia Holtkötter gegen 24 Mitstreiter durch. Und erhielt dafür 5.000 Euro.

Die erstmals stattfindende Aktion wurde vom Senatsausschuss für Kunst und Kultur der Westfälischen Wilhelms-Universität ins Leben gerufen – mit dem Ziel, einen Nachwuchsfotografen zu finden, der innerhalb eines Jahres eine dokumentarisch-künstlerische Bildserie über das „Gesamtwesen“ der Universität erstellt. „Dabei war es uns wichtig, entweder einen Fotografie-Studenten oder -Auszubildenden zu finden oder aber einen Berufsanfänger“, erklärt Jury-Mitglied Norbert Frie, seines Zeichens Leiter der Presse- und Informationsstelle der WWU, die Voraussetzungen für die Teilnehmer.

Ausbildung und Studium in Fotografie

Gewinnerin Holtkötter habe das Preisgericht unter anderem deshalb überzeugt, „weil sie beide Hüte aufgezogen hat“: Die gebürtige Leipzigerin hat bis zum Jahr 2004 zunächst eine Ausbildung zur Fotografin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe absolviert, um anschließend an der Fachhochschule Dortmund Fotodesign zu studieren. Mit dem Diplom in der Tasche, hat sie sich vor einem Jahr als Fotografin in Münster selbstständig gemacht. „Als ich die Anzeige zum Wettbewerb gelesen habe, war mir sofort klar, dass ich mitmachen werde“, sagt die 27-Jährige.

Studieren, Forschen und Leben in Münster

Die Schwerpunkte, die sich die junge Künstlerin vorgenommen hat: „Ich will versuchen, die Aspekte Studieren, Forschen und Leben in Münster in einen Zusammenhang zu bringen.“ Eine Arbeitsweise, die auch Juror Berthold Socha, Vorsitzender der münsterschen Friedrich-Hundt-Gesellschaft und Mitglied der deutschen Gesellschaft für Fotografie, überzeugt hat: „Bei diesem Projekt ist der Blick von außen wichtig: Mit Frau Holtkötter haben wir ein Talent gefunden, dass sich ohne Scheu mit einem ihr fremden Metier auseinandersetzt.“

„Man muss sich stets überwinden“

Schließlich hat die Freiberuflerin – „im Herzen Münsteranerin“, wie sie sich selbst bezeichnet – nicht in der Westfalen-Hauptstadt studiert. Überhaupt scheint sie gerne über den Tellerrand zu blicken: Ihre Diplomarbeit ist in New York entstanden, wo sie ohne Budget und in kompletter Eigenregie ein Modebuch kreiert hat. In ihrem aktuellen Projekt beschäftigt sich Holtkötter mit „Architektur und Arbeit im Ruhrgebiet“. „In diesem Beruf muss man sich stets überwinden“, weiß sie aus Erfahrung zu berichten.

Ausstellung im Wintersemester 2010/2011

In Münster wird die „Uni-Fotografin“ ab sofort ein Jahr lang kreativ den Hochschulbetrieb erkunden. Eine Auswahl ihrer besten Aufnahmen soll voraussichtlich im Wintersemester 2010/2011 in einer Ausstellung präsentiert werden. Weitere Informationen zum Wettbewerb sind unter www.uni-muenster.de/kuk zu finden. Wer mehr über Julia Holtkötter erfahren will, kann sich auf ihrer Seite www.julophotography.com umschauen.

Caroline Kern

  • Bigfoot-Rennen
    [23.06.2010 | TA]

    Wer vermutet, dass Studierende nur das Stammessen auf ihrem Tablett durch die Mensa balancieren können, der wurde am Hochschulsport-Tag mit anderen Eindrücken konfrontiert. Am Mittwoch ging es raus aus dem Haus.

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  • Stangier, Felder, Ludwig
    [17.06.2010 | TA]

    Rund 600 neugierig gewordene Studenten nutzten in 2009 am Tag des Hochschulsports die Angebote. Umsonst und draußen geht es auch am Mittwoch (23. Juni ab 11 Uhr) bei der Zweitauflage zu, die die Lernenden „Rein in die Turnschuhe“ locken möchte, wie auf dem Flyer des Hochschulsports Münster formuliert wird.

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  • Start Leonardo-Campus-Run
    [16.06.2010 | LUH]

    Die zehnte Auflage des Leonardo-Campus-Run stellte alle Zahlen der vergangenen Jahre in den Schatten: Knapp 3000 Laufbegeisterte, vom Kleinkind bis zum ergrauten Senior, fanden sich am Mittwoch auf dem Campusgelände ein, um in sieben Läufen den Kampf gegen die Uhr aufzunehmen – und vor allem Spaß an der Bewegung zu haben.

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  • LCR, 2009
    [02.06.2010 | TA]

    Ganz bewusst in der Wochenmitte steigt dieser Lauf zum jetzt zehnten Mal. Denn niemand aus dem Kreis der Verantwortlichen des Leonardo-Campus-Run (LCR) an der Uni Münster will dem Vereinsangebot am Wochenende in die Quere kommen. Erstmals wird es am 16. Juni ab 15.30 Uhr und passend zum Jubiläum amtlicher als bisher auf der 2,5-km-Rundstrecke.

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  • Hagedorn
    [20.05.2010 | TA]

    Am 8. November hat er sein bisher letztes Fußballspiel bestritten, seither durfte Tim Hagedorn nicht mehr auf den Platz. Der 24-jährige WWU-Lehramtstudent geriet in einen Strudel. Sein Name wurde im Zuge des bundesweit beachteten Wettskandals genannt.

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