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Stattwurst für den beflügelten Ratsherrn Rohleder

Nur zu, Tim Rohleder, und herzhaft hineingebissen in die Stattwurst der echo-Redaktion. [Montage: echo-muenster]
Gewiss: Politisch korrekt war es nicht, das nächtliche Verunzieren eines Wahlplakats durch den grünen Ratsherrn Tim Rohleder. Wer die Aushängeschilder des politischen Gegners – in dem Fall der Liberalen - mit klassenkämpferischen Kommentaren versieht, der macht sich allein schon im juristischen Sinne der Sachbeschädigung schuldig.
Da beißt die Maus keinen Faden ab. Das gehört sich nicht. Das ist dumm und unbedacht. Das ist schlechter Stil. Wie heißt es doch so richtig: Narrenhände beschmieren Tisch und Wände.
Flucht nach vorn
Ein Fehltritt, von einem Energie-Getränk beflügelt und der eigenen Übermüdung geschuldet – gesteht der erwischte Wahlkämpfer Rohleder. Er hat, als alles aufgekippt war, die Flucht nach vorne angetreten, sich ohne Wenn und Aber dazu bekannt, sich in aller Form für den Aussetzer beim FDP-Kreisvorsitzenden Daniel Bahr entschuldigt, Austausch des Plakates und Übernahme der Kosten angeboten. Hut ab und Daumen hoch dafür. Das schafft nicht jeder.
Liberale Entscheidung
Aber auch Schwamm drüber? Das wird am Montag in erster Linie der liberale Kreisvorstand entscheiden, wenn er darüber befindet, ob er die Entschuldigung akzeptiert, die Anzeige zurückzieht und fünfe gerade sein lässt.
Die echo-Redaktion verleiht dem GALier derweil ihren wöchentlichen Orden für eine besonders blamable Aktion - die Stattwurst. Er gebührt dem Sponti Rohleder für ein Verhalten, das einem Mandatsträger nicht gut zu Gesichte steht. Auch in der kribbeligen Zeit so kurz vor dem Tag der Wahrheit nicht.
Bärendienst
Rohleder hat seiner Partei und sich einen veritablen Bärendienst erwiesen. Vielleicht kann er sich die Wurst ja mit dem Pelzträger teilen. Oder sich einfach damit stärken im Getümmel der Rufe nach unverzüglichem Rücktritt und anderem Wahlkampfgetöse ach so entrüsteter politischer Gegner.
Bruni Frobusch
[16.05.2010 | ECHO]Der 17. Mai (Montag) ist der Internationale Tag gegen Homophobie. Josefine Paul, neu gewählte Landtagsabgeordnete der Grünen in Münster, fordert aus diesem Anlass auch weiterhin „gesamtgesellschaftliche Anstrengungen“, um gegen die Diskriminierung von „sexuell Andersdenkenden“ vorzugehen.
[15.05.2010 | KOE]„Wir sind gesprächs- und handlungsbereit“ betont Rüdiger Sagel, MdL für die Linke. Sein erstes Wahlziel, den Einzug seiner Partei in den nordrhein-westfälischen Landtag, hat er erreicht. Nun hofft er, mit SPD und Grünen auch den zweiten Vorsatz in die Tat umsetzen zu können: Die CDU aus der Regierung zu verdrängen.
[11.05.2010 | HDT]Drei Tage nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen ist der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Daniel Bahr, zu Gast bei "Hart aber fair". Das Thema der von Frank Plasberg moderierten TV-Sendung lautet "Keine Macht für niemanden - wer führt Deutschland in der Krise?" Ausgestrahlt wird der Beitrag mit dem münsterschen FDP-Mann am Mittwochabend, 12.
[10.05.2010 | CKR]Die NRW-Landtagswahl 2009 ist vorbei, die Analyse der Wahlergebnisse indes geht weiter: Auch in Münster ergibt die Verteilung der Voten ein spannendes Gesamtbild. echo-muenster.de hat bei den Erststimmen genauer hingesehen: Wo gibt es „Ausreißer“ nach oben, wo nach unten? Wo tummeln sich die Anhänger, wo die Gegner der jeweiligen Parteien?
[09.05.2010 | CKR]Nordrhein-Westfalen hat gewählt, Münster schickt sechs Abgeordnete nach Düsseldorf: Beide CDU-Kandidaten freuen sich über ihre Direktmandate, über die Landesliste haben zudem Münsters SPD-Chefin Svenja Schulze, die grüne Politikerin Josefine Paul sowie Rüdiger Sagel und Ali Atalan, beide von der Linken, ihr Ticket für die Landeshauptstadt gelöst.
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