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Auf Fußhöhe mit den Tänzern: "Tetris", die erfolgreiche Choreografie aus Israel, wird im Pumpenhaus aufgeführt

Wenn Tanz zum spürbaren Abenteuer wird: "Tetris", die neue Choreografie von Noa Dar, wird im Pumpenhaus auf die Bühnee gebracht. [Foto: Tamar Lam]
Auf die faszinierendsten Künstler der New Yorker Avantgarde folgt mit Noa Dar aus Tel Aviv eine weitere Vertreterin der internationalen Tanzszene im Pumpenhaus. Die Israelin zählt zu den besten Choreografinnen und erreichte mit „Tetris“ die größte Aufmerksamkeit, die Tanz jemals in Israel erreichte. In Münster ist das Bühnenstück am Dienstag, 8., sowie Mittwoch, 9. September, im Pumpenhaus zu sehen.
Nie war das Publikum einem Tänzer so nah, buchstäblich auf Fußhöhe mitten im Spannungsfeld, in der Bewegung der Tänzer, im Auf und Ab von Nähe und Distanz. Die Zuschauer erleben hautnah mitten im Bühnenraum, wie die Grenzen verschwimmen – und Tanztheater zum physisch spürbaren Abenteuer wird.
Veränderung von Perspektiven
Noa Dar, preisgekrönte Choreografin und künstlerische Leiterin der israelischen Noa Dar Dance Group, begann ihre Karriere bei der Batsheva Dance Company, studierte und tanzte in New York mit einem Merce Cunningham-Stipendium, und hat seither Bühnenstücke für internationale Festivals geschaffen. In Ihrem neuen Wurf untersucht Noa Dar gemeinsam mit der Künstlerin Nati Shamia-Opher und den Tänzern und Musikern die Durchdringung der Privatsphäre durch die Medien und die Aufhebung der traditionellen Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Raum: „Tetris“ ist eine interdisziplinäre, ungewöhnliche Arbeit, in der es ganz explizit um das Verhältnis zwischen Zuschauer und Performer und die Veränderung von Perspektiven geht.
Die Choreografie ist deutschlandweit nur in Frankfurt und Münster zu sehen.
Am Dienstag und Mittwoch stehen jeweils zwei Aufführungen, um 19 und 21 Uhr, auf dem Programm. Karten können telefonisch unter der Nummer 0251-233443 sowie per Mail an karten@pumpenhaus.de bestellt werden.
[16.05.2010 | ECHO]„Tanz. Hundertfach“ heißt die Werkschau von Tanzfotograf Matthias Zölle, die in den kommenden drei Wochen – bis zum 5. Juni – in Münsters Innenstadt zu sehen ist. Mit dem Fokus auf das Medium Tanz wird an verschiedenen Tagen eine Wanderausstellung im öffentlichen Raum geschaffen.
[13.05.2010 | ECHO]Nach sieben Jahren Gruppenproduktionen kehrt José Navas nun zu seiner Leidenschaft, dem Solotanz, zurück: In seinem neuen Stück „Miniatures“ offenbart er seine eigene Persönlichkeit mit allen Nuancen und Feinheiten eines erfahrenen Tänzers. Das Pumpenhaus bringt das Werk im Rahmen des „Statements“-Festivals am Sonntag, 23. Mai, auf die Bühne.
[12.05.2010 | ECHO]„Spacing“ heißt die neueste Produktion von Urbanscreen. Die Bremer Projektionskünstler verwandeln die Außenhaut des Gebäudes an der Stubengasse in eine virtuelle Bühne. Architektur wird Spielstätte und Leinwand zugleich. Zu sehen ist das Projekt – präsentiert vom Pumpenhaus im Rahmen von „Statements“ – am Samstag, 22., und Sonntag, 23. Mai, jeweils um 22 Uhr.
- [12.05.2010 | ECHO]
Die Präimplantationsdiagnostik, kurz PID, hilft Krankheiten auszuschließen, bevor sie entstehen. Sprich, bevor die künstlich befruchtete Eizelle eingepflanzt wird. In dem Hörspiel „Die Unmöglichen“ erzählen die Autoren Paul Plamper und Julian Kamphausen die möglichen Leben von drei Embryonen. Am Donnerstag, 20. Mai, wird es im Franz Hitze Haus präsentiert.
[11.05.2010 | ECHO]Wird es in hundert Jahren fliegende Autos geben? Eher nicht. Hip-Hop aber schon. In „Welle: Asphaltkultur“ blicken 19 Studenten der Masterclass 2009 der Hamburger HipHop-Academy in die Zukunft und auf die Gegenwart. Choreograf und Regisseur Samir Akika hat daraus eine energiegeladene Bühnenshow kreiert. Zu sehen gibt’s diese am Freitag, 21. Mai, im Pumpenhaus.
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