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Stattwurst für Theo Knetzgers wild gewordenen Widersacher

Geschlagen, geboxt - und offenbar mit dem Schirm traktiert: Die Stattwurst gibt's heute für jenen aggressiven Wüterich, der auf Theo Knetzger beim Verteilen von Wahlkampfmaterialien losging. [Foto: Halberscheidt]
Geschlagen hat man ihn, mit Boxhieben traktiert, am Ende soll sogar der Regenschirm als Waffe gegen Theo Knetzger, Wahlleiter der Linken, eingesetzt worden sein. Der behandelnde Arzt stellte inzwischen Prellungen an Nieren und Milz fest.
Der Anlass für die Attacke? Eine Lappalie: Das Parteimitglied, ein vor Ort bekannter Gewerkschaftssekretär, eilte da eifrig von Haus zu Haus, verteilte im Auftrag seines Kreisverbandes aktuelle Info-Materialien. Doch jener ältere Herr, der schließlich so massiv aus der Rolle fiel und die Contenance verlor, schien dies alles gründlich verärgert zu haben. Denn er wurde laut, ließ zunächst heftige Schimpftiraden vom Stapel, rastete dann förmlich aus, als der andere unverdrossen die Steckaktion fortsetzte – und prügelte zu guter Letzt nach Angaben des Opfers einfach drauf los.
Gewalt? Nein danke!
Raubeinigkeit, die durch nichts zu rechtfertigen ist. Sowieso: Gewalt gegenüber anderen? Nein danke! Deshalb: Stattwurst! Für rüpelhaftes Benehmen.
Selbst wenn der Senior - ein weiterer Deutungsversuch der Polizei - nicht den Aktivisten treffen wollte, sondern nur genervt darüber war, dass der die Briefkästen mit vermeintlich unerwünschter Werbung vollstopfte: Noch lange kein Grund, sich derart aggressiv aufzuführen.
Öffentliches Getöse
Was an der Geschichte zusätzlich bemerkenswert ist? Obwohl der Vorfall zwei Tage vor dem jüngsten Urnengang passierte, vermied es der Kreis um die linken Spitzenkandidaten Rüdiger Sagel, Raimund Köhn und Hubertus Zdebel, politisches Kapital aus der Sache zu ziehen. Denn das Trio brachte die Angelegenheit erst in Umlauf, nachdem die Bürger ihren persönlichen Favoriten längst auf dem Stimmzettel angekreuzt hatten.
Bemerkenswert insofern, weil hier PR-Strategen im Vorfeld bewusst auf sensationsträchtige Aufmerksamkeit verzichteten, wo doch andererseits schon ein lediglich per Edding-Stift verunstaltetes Werbeplakat tagelang für öffentliches Getöse sorgte …
Wolfgang Halberscheidt
[16.05.2010 | CKR]Gewohnt viele Besucher, ein überzeugendes Bühnenprogramm und erstaunlich wenig Polizeieinsätze: Die Veranstalter des Eurocityfests ziehen am dritten und letzten Tag des beliebten Spektakels eine positive Bilanz – und resümieren: „Ein sehr schönes, sehr friedliches Fest.“
- [16.05.2010 | ECHO]
Mit einem Platzverweis durch die Polizei endete für drei der Körperverletzung verdächtigte Männer das Eurocityfest.
[16.05.2010 | ECHO]Mächtig zu tun hatte die Polizei am Freitag in der Innenstadt: Zwischen 22.45 und 23.50 Uhr kam es gleich zu drei brutalen Überfällen, so vermeldelt der Polizeibericht.
Zwei 36-Jährige saßen auf den Stufen der Servatiikirche und unterhielten sich bei einem Bier. Plötzlich bekam einer von ihnen einen Tritt gegen den Nacken und stürzt zu Boden.
[15.05.2010 | KOE]„Wir sind gesprächs- und handlungsbereit“ betont Rüdiger Sagel, MdL für die Linke. Sein erstes Wahlziel, den Einzug seiner Partei in den nordrhein-westfälischen Landtag, hat er erreicht. Nun hofft er, mit SPD und Grünen auch den zweiten Vorsatz in die Tat umsetzen zu können: Die CDU aus der Regierung zu verdrängen.
[14.05.2010 | ECHO]Am späten Donnerstagnachmittag, 13. Mai, hörte ein Spaziergänger gegen 17.30 Uhr im Bereich des Gymnasiums Wolbeck an der Von-Holte-Straße ein verdächtiges Klirren: Als er der Sache nachgehen wollte, entdeckte er eingeworfene Fensterscheiben und Türverglasungen am Schulgebäude.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



