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NRW-Verdienstorden vergeben: Rüttgers lobt Pioniergeist von "Mister Skateboard" Titus Dittmann

Titus Dittmann, münsterscher Skateboard-Unternehmer, bekam von NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers den Verdienstorden des Landes überreicht. [Foto: Echo-Archiv]
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat im Düsseldorfer Ständehaus Titus Dittmann, dem münsterschen Skateboard-Unternehmer, den Verdienstorden des Landes überreicht (echo-muenster berichtete). In der Laudatio wurden Dittmanns Leistungen und sein Einsatz für die Jugend gewürdigt.
Der O-Ton: "Ein Lebensgefühl sportlich auszudrücken, es als Pionier im Handel anderen zu ermöglichen und einen Teil des wirtschaftlichen Erfolgs an die Jugend zurückzugeben, das zeichnet Dittmann aus". Dabei wird der Mut zum Risiko des EX-Lehrers betont, der seine sichere Beamtenlaufbahn vor über 30 Jahren an den Nagel hing: "Sein
unternehmerisches Handeln zeugt von Risikobereitschaft im Namen der
wirtschaftlichen Grundidee". Es ist nicht die erste Auszeichnung, mit der Dittmanns Schaffen gewürdigt wird. Neben vielen sportlichen Meriten erhielt er 2001 den "Wirtschaftspreis der Stadt Münster".
Nächste Dimension der Anerkennung
Was bedeutet dem 60-Jährigen der nordrhein-westfälische Verdienstorden? "Ich habe mich über jeden einzelnen Preis mächtig gefreut", erklärt Dittmann, "aber eine Ehrung für gemeinnütziges Tun und verantwortliches Handeln in der Gesellschaft zu bekommen, das ist schon die nächste Dimension der Anerkennung".
Und genau diese Anerkennung ist für Dittmanns Arbeit wichtig, denn "je
mehr Akzeptanz ich in der etablierten Gesellschaft, jenseits der Jugendkultur erfahre, desto effizienter kann ich Jugendthemen und -projekte vorantreiben". Das tut er mittlerweile national und international. Eine eigene Stiftung ist in Gründung, die unter dem Dach "skate aid" humanitäre Jugendprojekte weltweit unterstützt.
Dramatische Entwicklungen
In Afghanistan bereitet er - gemeinsam mit Cap Anamur und Grünhelme-Initiator Rupert Neudeck - gerade eine Skateboard-Anlage an einer Schule vor. Aufgrund der dramatischen Entwicklungen in der Provinz Herat mussten die beiden ihre für diese Woche geplante Reise absagen.
Aber Dittmann bleibt am Ball, besser: am Board. Das Ist für ihn "sinnstiftendes Instrument", um mit Jugendlichen auf der ganzen Welt zu arbeiten. Ihnen selbstachtung, Ausdauer und ein Stück Hoffnung in oft aussichtslosen Situationen nahe zu bringen.
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