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Numerus clausus nähert sich dem Maximalwert: Ansturm auf Medizinstudium in Münster ungebrochen

Hoher Frauenanteil: Fast 70 Prozent der münsterschen Medizinstudenten sind weiblich. [Foto: PD]
Münster als Studienort für das Fach Medizin ist äußerst attraktiv – und lockt zunehmend die Leistungsstärksten unter den Abiturienten an. Das hat Folgen: Um das Studium ohne Wartesemester aufnehmen zu können, mussten Bewerber im Auswahlverfahren der Universität Münster – der so genannten Hochschulquote – aktuell einen Abitur-Notendurchschnitt von mindestens 1,1 vorweisen.
Besser Chancen im Sommersemester
Tipp von Marschall dazu: „Etwas bessere Chancen haben Bewerber im Sommersemester“. Als eine von nur wenigen Fakultäten in Deutschland bietet Münster auch dann einen Studienbeginn an, die Auswahlgrenze für das Sommersemester 2009 lag bei einem Notenschnitt von „nur“ 1,4.
Dass solche Werte, zumal im Hinblick auf den Ärztemangel, Anlass für Diskussionen sind, weiß auch Studiendekan Marschall. Zweifel an der Befähigung der Abi-Besten für den Arztberuf hat er aber nicht: Untersuchungen der Fakultät hätten belegt, dass sich die Bewerber schon zu Schulzeiten sehr intensiv auf den benötigten Numerus clausus und damit auch das Studium vorbereiteten.
"Wir brauchen Motivation"
„Hier ist eine hohe Motivation zu erkennen - und die brauchen wir für diesen schweren Studiengang“, so Marschall. Auch die erforderlichen sozialen und kommunikativen Kompetenzen seien überdurchschnittlich vorhanden. Aus dieser Klientel dann kompetente, aber auch einfühlsame Ärzte zu formen, sei Aufgabe der Medizinischen Fakultät.
Dass die als Ausbildungsstätte so beliebt ist, liegt nicht zuletzt am guten Ruf der münsterschen Medizin. Den hat in diesem Jahr wieder das „Centrum für Hochschulentwicklung“ (CHE) bestätigt: In der Kernkategorie der CHE-Bewertung, der „Studiensituation insgesamt“, liegt die münstersche Fakultät in der Spitzengruppe – wie in insgesamt 15 der 31 Kategorien. In 14 der übrigen 16 Kategorien liegt Münster im Mittelfeld. Damit gehört die Medizin in Münster zu den bundesweit führenden Fakultäten.
[23.06.2010 | TA]Wer vermutet, dass Studierende nur das Stammessen auf ihrem Tablett durch die Mensa balancieren können, der wurde am Hochschulsport-Tag mit anderen Eindrücken konfrontiert. Am Mittwoch ging es raus aus dem Haus.
[17.06.2010 | TA]Rund 600 neugierig gewordene Studenten nutzten in 2009 am Tag des Hochschulsports die Angebote. Umsonst und draußen geht es auch am Mittwoch (23. Juni ab 11 Uhr) bei der Zweitauflage zu, die die Lernenden „Rein in die Turnschuhe“ locken möchte, wie auf dem Flyer des Hochschulsports Münster formuliert wird.
[16.06.2010 | LUH]Die zehnte Auflage des Leonardo-Campus-Run stellte alle Zahlen der vergangenen Jahre in den Schatten: Knapp 3000 Laufbegeisterte, vom Kleinkind bis zum ergrauten Senior, fanden sich am Mittwoch auf dem Campusgelände ein, um in sieben Läufen den Kampf gegen die Uhr aufzunehmen – und vor allem Spaß an der Bewegung zu haben.
[10.06.2010 | TA]Linda Schücker sollte am 18. Juli davon befreit werden, im Orgateam ihres Klubs Tri Finish Münster wie im Vorjahr helfend eingreifen zu müssen beim Sparda-Münster City-Triathlon. Die 27-Jährige startet nämlich selbst ab 10 Uhr über die Olympische Distanz.
[02.06.2010 | TA]Ganz bewusst in der Wochenmitte steigt dieser Lauf zum jetzt zehnten Mal. Denn niemand aus dem Kreis der Verantwortlichen des Leonardo-Campus-Run (LCR) an der Uni Münster will dem Vereinsangebot am Wochenende in die Quere kommen. Erstmals wird es am 16. Juni ab 15.30 Uhr und passend zum Jubiläum amtlicher als bisher auf der 2,5-km-Rundstrecke.
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