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Mixed-Teams unterm Korf

Korfball, in den Niederlanden entwickelt, ist die einzige Wettkampfsportart mit Mixed-Teams. [Foto: SLR]
Korfball – ein holländischer Sportimport, der bei münsterschen Studenten hoch im Kurs steht. Um die Jahrhundertwende wurde dieses Spiel in den Niederlanden entwickelt.
Gemischte Mannschaften
Das Besondere: Es ist die einzige Wettkampfsportart, bei der Frauen und Männer gemischte Mannschaften bilden. Ziel des Spieles ist es, mit dem Ball einen Korb- (Korf-) Treffer zu erzielen. Hierbei darf nicht gerempelt, geschubst, gedribbelt oder geschossen werden. Schnelles Passspiel, Taktik und Technik entscheiden, denn der Korb ist an der Spitze eines 3,5 m hohen Pfostens befestigt. Jeweils acht Spieler – vier Frauen und vier Männer – treten gegeneinander an, erklärte Marc Schmitz, Übungsleiter beim Hochschulsport Korfball.
Teilnehmerzahl steigt kontinuierlich
Korfball gehöre zu den weltweit vertreten Sportarten und werde schon seit Jahren beim Hochschulsport angeboten. Die Teilnehmerzahl sei erfreulicher Weise kontinuierlich gestiegen, mittlerweile gebe es sogar eine Warteliste, so Schmitz, der seit fast zehn Jahren als Trainer beim Hochschulsport tätig ist. „Nicht die Leistung, der Spaß steht im Vordergrund“, fasste er die Motivation zusammen. An Wettkämpfen habe die Uni-Mannschaft in der Vergangenheit zwar öfter teilgenommen, derzeit beschränke man sich allerdings auf das Training.
Internationale Wettkämpfe
Noch gilt Korfball als Exot unter den Sportarten, obwohl mittlerweile internationale Wettkämpfe ausgeschrieben werden und Korfball auch regelmäßig bei den World Games in London auf dem Spielplan steht. Doch ob Exot oder nicht, der Spaß ist garantiert. „Die Abwechslung, die lockere Atmosphäre, der nette Trainer“ – das sei das Besondere an Korfball bestätigte Sabine Weyand nach dem Training.
Die 23jährige Pädagogik-Studentin ist schon seit zwei Jahren dabei, mit sichtbarer Begeisterung. Der „Mixed-Aspekt“ des Spiels ist in diesem Zusammenhang sicherlich auch nicht zu verachten, was ihre Mitspieler Markus Keppeler und Daniela Hoffmann zustimmend kommentierten. SLR
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