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Preußenabwehr in der BayArena mit Matlik und "Grembo"

Rot dominiert: Die BayArena ist nach dem Komplettumbau kaum wiederzuerkennen. Im Regionalligaspiel dürften die meisten der 30210 Sitzgelegenheiten leer bleiben. [Foto: firo sportphoto]
Zum zweiten Mal in dieser Regionalligaserie fallen dem SC Preußen beide Innenverteidiger aus. Vor dem Samstagspiel (15.30 Uhr, BayArena) bei Bayer Leverkusen II haben sich Rino Capretti und Orhan Özkara erkrankt abgemeldet. Münsters Trainer wird auf Arthur Matlik/Jens Grembowietz setzen, Marc Lorenz wieder aufstellen und womöglich einen neuen Stürmer.
Das siebte Auswärtsspiel verpasst Capretti, weil er schwer grippekrank das Bett hüten und Antibiotika nehmen muss. Donnerstag gegen 23 Uhr wurde Orhan Özkara am Blinddarm operiert – die plötzlich auftretende Entzündung machte den Eingriff notwendig. Özkara muss zehn Tage mit dem Training aussetzen. Er war bisher in neun Partien dabei, Capretti in sieben – nur beim 1:2 gegen Verl fehlten beide auf einen Schlag.

Arthur Matlik (l.) gefiel im defensiven Mittelfeld des SCP, bis er seinen Platz räumen musste. Samstag rückt er in die Innenverteidigung. Foto: Sven Hänscheid
Dominierender auftreten
Den Rückblick auf die bisher letzte Niederlage Münsters erspart man sich also besser in diesem Zusammenhang, denn Matlik/Grembowietz sollten sich ebenso weiter entwickelt haben wie es vom gesamten Team mit 17 Punkten binnen sieben Partien bewiesen wurde. „Wir sind gut gewappnet, da habe ich keine Bedenken“, vertraut Roger Schmidt dem Duo.
Zumal Matlik vor seiner Herausnahme aus der ersten Elf im defensiven Mittelfeld sehr effektiv agierte, traut man dem Routinier den Sprung sofort
zu. Grembowietz agierte bisher solide, ohne aber eine große Ausstrahlung entwickeln zu können.
Trotzdem beabsichtigen die Preußen, die den entsperrten Marc Lorenz (Foto) wieder links offensiv aufbieten (und Julian Loose heraus nehmen), auf dem ziemlich neuen Rasen dominierender aufzutreten, als RWE es zuletzt zuließ. „Die waren heiß und haben das gut gemacht, wir waren weniger präsent im Mittelfeld als zu vor. Das muss sich ändern“, erwartet Schmidt „mehr Ballbesitz und eine besser zusammenstehende Mittelfeldreihe.“ Marc-Andre Nimptsch zum Beispiel wird sich gegenüber dem 1:1 von der Hafenstraße auch wieder steigern müssen. „Die Zweikampfhoheit hatten wir in Essen nicht – da gilt es anzusetzen.“
26 Spieler für Bayer am Ball
Dass die Heynckes-Elf auch Samstag spielt, kann Münster nur recht sein. Denn in der Regionalliga setzte Trainer Ulf Kirsten bisher schon 26 Akteure ein, auch defensivere Spieler wie Stefan Reinartz oder Thomas Zdebel. Die sind nun womöglich im Spiel auf Schalke gefordert. In der vierten Liga hat Leverkusen alle drei Siege daheim geholt – daheim im Kölner Südstadion.
„Bayer macht Tempo. Wir müssen torgefährliche Aktionen verhindern. Am besten, in dem wir sofort da sind und unsere Körpersprache das auch klar ausdrückt“, erwartet Schmidt die Präsenz der Preußen. Das Grundsystem ändert Münster nicht, vielleicht aber gibt es ganz vorne einen Wechsel. Jerome Assauer war zuletzt vier Mal als stürmender Solist gesetzt, der eingewechselte Wojciech Pollok aber traf in Essen nach Eckball, den Sami El-Nounou heraus geholt hatte.
„Wir nehmen uns vor, auch in Leverkusen zu gewinnen“, ist Schmidt durchaus optimistisch. Er weiß auch: Mit dann 23 Punkten käme es am 7. November zu einem Schlagerspiel gegen Lotte. Egal, wie die Walpurgis-Elf jetzt gegen Essen abschneidet.
Thomas Austermann
Julian Loose (24) ist Vater einer Tochter geworden: Im Clemenshospital kam Marie zur Welt. Mutter und Tochter geht es gut – dem Vater auch.
Markus Happe (37) und dessen Bayer-Kollegen spielen erstmals im Bundesligastadion. Im Kölner Süden hat Bayer II bisher 442 Besucher im Schnitt angelockt, die viertschwächste Bilanz der Klasse. Viertbester ist der SC Preußen (3440) hinter Primus RWE (7330), Mannheim (4510) und Saarbrücken (4490). Bundesweit geschaut liegen auch Magdeburg (6076), Hessen Kassel (4200) und der Hallesche FC (3845) in der Fan-Gunst vor den Adlerträgern.
[07.07.2010 | TA]Etwas mehr als ein Jahr nach dem 8:0-Testspielsieg in der Stauseekampfbahn kreuzt der SC Preußen am Donnerstag (18 Uhr) wieder beim TuS Haltern auf. Spielertrainer Daniel Haxter (32) hat die Truppe inzwischen zum Landesliga-Aufstieg geführt und wird es folglich in der Meisterschaft auch mit dem MS-Quartett zu tun bekommen.
[06.07.2010 | TA]Rang zwei nach 800 Kilometern
[05.07.2010 | TA]Mit einem 20-köpfigen Kader wollte Trainer Arne Barez seine Premierenspielzeit mit der U 23 des SC Preußen angehen. Die neue Westfalenliga-Formation nahm am Montag die Vorbereitung auf – ohne Daniel Seidel.
[05.07.2010 | TA]Wer ganz vorne landen wollte, musste früh anrücken. Um 7.20 Uhr bezog ein routinierter Preußenfan am Montag bereits Stellung an den Stadionkassen – um 10 Uhr standen rund 350 Kartenkäufer Schlange, um sich ihr Ticket für das DFB-Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg zu sichern. Binnen einer Stunde war die Tribüne ausverkauft.
[05.07.2010 | TA]SCP spielt am Donnerstag
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