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BAföG soll erhöht werden: Laut GEW erbrachte Bildungsstreik erste Zugeständnisse
Die GEW in Münster hat die Ankündigung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU), wonach Leistungen aus dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhöht werden sollen, begrüßt. "Die aktuellen Proteste haben bereits ein wichtiges Ergebnis gebracht", erklärt Geschäftsführer Carsten Peters.
"Wir fordern jetzt, dass Nägel mit Köpfen gemacht und umgehend ein Gesetzentwurf zur Verbesserung des BAföG vorgelegt wird." Der müsse mehrere Facetten berücksichtigen: "Wir brauchen höhere Bedarfssätze, die mit den steigenden Lebenshaltungskosten Schritt halten. Höhere Freibeträge sollen dafür sorgen, dass deutlich mehr Studierende als bisher unterstützt werden können."
Chancengleichheit
Zudem gehöre die Altersgrenze von 30 Jahren abgeschafft, damit Absolventinnen und Absolventen von Bachelor-Abschlüssen auch nach einer Unterbrechung problemlos ins Masterstudium überwechseln könnten.
Peters machte aber auch deutlich, dass BAföG-Förderstrukturen perspektivisch in Richtung eines elternunabhängigen, zuschussbasierten Studienhonorars zu konzipieren seien. Außerdem forderte er die Wiedereinführung des BAföG für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden allgemeinbildenden Schulen ab Klasse 10 (Oberstufe an Gymnasien und Gesamtschulen). "Wer es mit der Chancengleichheit ernst meint und die Studierquote nachhaltig erhöhen will, der hat darüber neu nachzudenken", argumentierte der Gewerkschafter.
[04.05.2010 | ECHO]Während Münsters Politiker mit Blick auf die Landtagswahl am 9. Mai noch über das Für und Wider neuer bildungspolitischer Wege diskutieren, geht ein Teil der Betroffenen bereits auf die Straße: So haben mehr als 130 Lehrerinnen und Lehrer am Dienstag, 4. Mai, vor der Bezirksregierung für gerechte Gehälter protestiert.
[02.05.2010 | ECHO]Auf der Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Rathaus-Innenhof sprachen neben der AStA-Vorsitzenden Clarissa Stahmann auf Studierenden-Seite auch Marietta Wildt und Jerome Drees.
[30.04.2010 | ECHO/HDT]Nach der Weigerung der Arbeitgeber auf die Forderungen zur Verbesserung der Lehrereingruppierung einzugehen, rufen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und dbb/tarifunion bundesweit zu Warnstreiks auf. Auch in Münster werden nach Angaben von Stadtverbands-Geschäftsführer Carsten Peters Protestveranstaltungen stattfinden.
- [25.04.2010 | HDT]
Die Fakten sind bekannt: Sinkende Anmeldezahlen an den Haupt-, steigende Quoten hingegen an Gesamtschulen. Die Neuorientierung scheint unumgänglich zu sein. So lädt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zur Diskussionsveranstaltung ein - mit Vertretern aus Theorie und Praxis.
[18.04.2010 | ECHO]Der Haushaltsausschuss des Studierendenparlaments der
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Finanzantrags des Bildungsstreiks in Münster zu empfehlen. Das berichtet das unabhängige Fachschaften-Forum (uFaFo) in einer Pressemitteilung.
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