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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Pause an der WWU, Einsatz bei der WM: Handballerinnen aus Österreich fahren zweigleisig

Handball

Der Handball steht im Dezember im Fokus der drei WWU-Studentinnen, die für Österreich in China die WM spielen. [Foto: firo sportphoto]

[24.11.2009 | Münster | ECHO]

Mitten im Semester der Uni Münster den Rücken kehren, das machen diese drei jungen Damen nicht ohne Grund: Wenn am 5. Dezember die Handball-Weltmeisterschaft der Frauen in China startet, werden die drei WWU-Studentinnen Katharina Doppler, Nina und Sabrina Stumvoll für Österreich auf dem Feld stehen.

Seit Semesterbeginn studiert das Trio in der Aaseestadt und trachtet danach, Sportkarriere und Berufsperspektive in Einklang zu bringen.

In Greven am Ball

Zwei Entscheidungen standen für die drei Handballerinnen vom Klub Hypo Niederösterreich nach dem Abitur in Österreich fest: Ein Studium wollten sie beginnen, am liebsten im Ausland. Da kam das Angebot des Zweitligisten SC Greven 09 gerade recht.

„Durch unseren Wechsel nach Greven und das Studium an der WWU können wir den Leistungssport und die berufliche Ausbildung super miteinander verbinden“, beschreibt die 20-jährige Nina Stumvoll, die wie ihre 15 Monate jüngere Schwester ein Lehramtsstudium aufgenommen hat. Es sei immer klar gewesen, dass sie sich neben dem Spitzensport durch ein Studium ein zweites Standbein schaffen wollten. „Mit dem Leistungssport ist es irgendwann vorbei“, weiß die Jura-Studentin Katharina Doppler, die erst 18 Jahre alt ist.

Vernetzung gewährleistet

Den Assen die bestmöglichen Voraussetzungen zu bieten, dafür ist Prof. Dr. Bernd Strauß als Spitzensportbeauftragter der WWU zuständig. „Der Spitzensport ist ein sehr wichtiges Element für die strategische Ausrichtung, die Entwicklung und die Außendarstellung unserer Universität", weiß der Sportpsychologe. Das Rektorat unterstütze das Spitzensport-Konzept, das vor allem auch eine starke Vernetzung zwischen dem Spitzensportbeauftragten, dem Hochschulsport, den einzelnen Fachbereichen und der Universitätsleitung anstrebt.

Dass Studierende, die neben dem Studium eine Leistungssportkarriere verfolgen, weniger Leistungen in der Uni erbringen müssten als Andere, ist natürlich nicht der Fall: „Es wird keinem etwas geschenkt, aber wir werden uns so gut es geht dafür einsetzen, dass es für jeden Einzelnen flexible Lösungen gibt", so Strauß.

Vier Wochen unterwegs

Und das ist auch nötig, wenn es für Sportler wie dieses veranlagte Trio sportlich ernst wird. Durch die Vorbereitung auf die WM und das Turnier selbst werden die Spielerinnen rund vier Wochen in der Uni fehlen. Wie sie den Stoff, den sie in dieser Zeit verpassen nachholen oder vorarbeiten können, muss sorgfältig geplant und organisiert werden.

Strauß empfiehlt den Sportlern immer das direkte und frühzeitige Gespräch mit den betroffenen Professoren und Dozenten. ER greift nur ein, wenn es hakt. Darüber, dass die Sonderregelungen zusätzlichen Aufwand für die Dozenten bedeuten, sind sich die Österreicherinnen wohl bewusst.
Die Zweitligaspielerinnen müssen auch selbst eine Menge beisteuern, damit der Balance-Akt gelingt. „Es erfordert viel Disziplin, wenn man nach einem anstrengenden Uni-Tag noch trainieren muss“, wertet Außenspielerin Doppler.

„Für Spitzensportler attraktiv“

Den österreichischen Handballerinnen, Vorbilder für eine funktionierende Kombination von Leistungssport und Studium an der WWU, sollen noch mehr Sportler folgen. „Die Spitzensportler sollen wissen, dass es für sie eine Anlaufstelle bei Problemen oder Fragen gibt“, argumentiert Strauß.

  • Lea Hildebrand
    [01.07.2010 | LUH]

    Lea Hildebrand darf wiederkommen. Hat der Bundestrainer gesagt. Die Bundesliga-Volleyballerin vom USC Münster, die bereits bis vergangenen Sonntag bei einem Lehrgang in Schwerin erstmals bei DVV-Frauen-Coach Giovanni Guidetti vorspielte, ist vom Italiener auch für die nächste Maßnahme der Nationalmannschaft eingeladen worden.

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  • M. Lenz
    [30.06.2010 | TA]

    Nach drei Jahren an der Werse musste der Tapetenwechsel her. Mit RW Ahlen hat Manuel Lenz, zum SC Preußen gewechselter Torwart, einige Höhen und Tiefen erlebt. Den Zweitliga-Aufstieg mit dem Team als klare Nummer eins und den persönlichen Abstieg innerhalb der Hierarchie. „Es wurde Zeit für mich, ich musste da weg.“ Jetzt beginnt er in Münster neu.

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    [24.06.2010 | LUH]

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    [23.06.2010 | TA]

    Wer vermutet, dass Studierende nur das Stammessen auf ihrem Tablett durch die Mensa balancieren können, der wurde am Hochschulsport-Tag mit anderen Eindrücken konfrontiert. Am Mittwoch ging es raus aus dem Haus.

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  • Stangier, Felder, Ludwig
    [17.06.2010 | TA]

    Rund 600 neugierig gewordene Studenten nutzten in 2009 am Tag des Hochschulsports die Angebote. Umsonst und draußen geht es auch am Mittwoch (23. Juni ab 11 Uhr) bei der Zweitauflage zu, die die Lernenden „Rein in die Turnschuhe“ locken möchte, wie auf dem Flyer des Hochschulsports Münster formuliert wird.

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