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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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TOP-Thema

Mark Monhof
[07.07.2010 | LUH]

Allmählich wird es Zeit für Mark Monhof und seine Kollegen vom Münsterland-Racing-Team (MRT), ihre Maschinen wieder in den Bulli, respektive auf den Hänger zu laden. Am 11. Juli steht der zweite Meisterschaftslauf des German Endurance Cups (GEC) in Hockenheim für die beiden MRT-Teams auf dem Programm.

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Rückwärts ins Guinness-Buch - Aretz läuft Weltrekord

Achim Aretz

Achim Aretz, hier beim Münster-Marathon, kann´s auch richtig rum. Rückwärts ließ er in Essen zwei Drittel (!) des Starterfeldes hinter sich. [Foto: PD]

[30.11.2009 | Münster | LUH]

Manchmal bedarf es kleiner oder größerer Zufälle, um eigene Talente zu entdecken, die bisher im Verborgenen geschlummert haben. Und manchmal muten diese Talente für Außenstehende auf den ersten Blick, sagen wir mal: etwas verrückt an.

Das gilt wohl auch für Achim Aretz. Der Leichtathlet von den Laufsportfreunden Münster ist über die Halbmarathon-Distanz von 21,1 Kilometern seit Sonntag der schnellste Mann der Welt – im Rückwärtslaufen! Beim Essener Blumensaat-Lauf bewältigte der 25-Jährige die Strecke in 1:40:26 Stunden und unterbot damit den 20 Jahre alten Weltrekord des Franzosen Yves Pol um 1:34 Minuten.

Beweiskamera macht schlapp

Ob diese Bestzeit jetzt anerkannt wird, muss Aretz noch abwarten. Denn wie man sich vorstellen kann, führt hier nicht der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) oder gar der Weltverband IAAF diese Bestenlisten. Der Eintrag würde Eingang finden ins „Guinness-Buch der Rekorde“ – sofern die Londoner ihn anerkennen. Die Auflage zur Anerkennung nämlich ist eine lückenlose Video-Dokumentation des Laufes, und die kann Aretz nicht bieten. „Etwa nach der Hälfte der Strecke am Baldeneysee ist ein Wolkenbruch über uns gekommen, wie ich es in einem Wettkampf noch nicht erlebt habe“, berichtet der gebürtige Essener.

Die für die „Beweisführung“ mitgeführte Digi-Cam machte schlapp, Freunde und Vereinskollegen von Aretz versuchten mit privaten Geräten noch möglichst viele Sequenzen des Weltrekordlaufs einzufangen. „Wir werden jetzt einfach alle Videos hinschicken und die Hoffnung nicht aufgeben, dass es vielleicht trotzdem den Eintrag und damit den Weltrekord gibt“, kündigt der Geologie-Student an. Falls sich die Guinnesser quer stellen, wird Aretz es 2010 wohl noch einmal versuchen. Schließlich weiß der LSF-Athlet, dass er die Zeit gelaufen ist, offiziell anerkannt hin oder her.

Enorme Belastung

Dass die Leichtathletik-Organisationen eine solche Leistung nicht in ihre Annalen aufnehmen, schmälert die sportliche Leistung des Läufers nicht. „Beim Rückwärtslaufen“, erklärt Michael Holtkötter, Trainer bei den LSF, „läuft man die komplette Distanz ausschließlich auf dem Vorderfuß.“ Eine enorme Belastung für die Waden. Und für den Nacken. Denn die komfortable Situation wie in Essen, dass es sich erstens um eine asphaltierte Pendelstrecke handelt, und Aretz zweitens mit Christoph Diehl eine Art Lotsen hat, der unmittelbar hinter ihm laufend Richtung und Obstakel ansagt, ist nicht immer gegeben. Der Blick über die Schulter ist sozusagen obligat. „Der Schmerz im Nacken ist meist größer als der in den Waden“, bekennt Aretz.

Rekordzeiten angeguckt

Auf die Idee gekommen ist der Student vor drei Jahren. „Ich habe da mit einem Freund traininert, der dann pro Einheit auch immer einige hundert Meter rückwärts gelaufen ist.“ Eine längst etablierte Trainingsmethode für Langstreckler. Seit 2008 perfektionierte Aretz sein Talent, lief auch schon die 10.000 Meter rückwärts. „Ich habe mir dann aus Spaß einfach mal die Rekordzeiten angeguckt und hochgerechnet“, sagt Aretz. Mit dem bekannten Ergebnis.

"Drehen sich nicht um"

In den letzten sechs Wochen begann die intensive Vorbereitung mit wöchentlich drei Rückwärtseinheiten mit insgesamt 40 bis 50 Kilometern. Abgespult am Aasee, was – im Übrigen auch zur Verwunderung von Aretz – auf wenig öffentliche Resonanz stieß: „Manchmal sind da ein paar Kinder mitgelaufen, irgendwann ist eine Oma mit dem Rad eine Zeit nebenhergefahren. Die anderen drehen sich nicht einmal um.“ Was dem 25-Jährigen sehr recht ist. Denn so schwer es für den Laien zunächst zu glauben ist, läuft Aretz nicht rückwärts, um Aufsehen zu erregen, sondern schlicht aus dem Ur-Instinkt heraus, der jedem Wettkampfsportler innewohnt: In seiner Disziplin der Beste zu sein.

Lutz Hackmann

http://www.retrorunning.de/

 

  • Sieger
    [04.07.2010 | LUH]

    Die Rekorde purzelten beim 4. Brooks Münster-City-Run in der Innenstadt am Sonntagabend: Nie sind mehr Aktive über die Strecke im Schüler-Lauf (1,2 km) und Hauptlauf (10 km) gegangen. Insgesamt 961 Athleten zählten die Organisatoren der Laufsportfreunde Münster (LSF). Gerade bei den Youngsters bis 1995 waren es exakt 401 Starter – eine Steigerung zur 3.

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  • Jendreizik
    [28.06.2010 | LUH]

    Das nennt man wohl eine Punktlandung: Die Neuvermessung der Strecke des Brooks-Münster-City-Run, dessen 4. Auflage am 4. Juli startet, ergab, dass eine Runde auf den Meter genau zwei Kilometer beträgt. Somit sind die Start- und Ziellinie identisch und es werden fünf gleich große Runden gelaufen.

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  • Timpe, FCG
    [13.06.2010 | TA]

    Noch ein Aufstieg für den 1. FC Gievenbeck

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  • LCR, 2009
    [02.06.2010 | TA]

    Ganz bewusst in der Wochenmitte steigt dieser Lauf zum jetzt zehnten Mal. Denn niemand aus dem Kreis der Verantwortlichen des Leonardo-Campus-Run (LCR) an der Uni Münster will dem Vereinsangebot am Wochenende in die Quere kommen. Erstmals wird es am 16. Juni ab 15.30 Uhr und passend zum Jubiläum amtlicher als bisher auf der 2,5-km-Rundstrecke.

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  • BCR
    [28.05.2010 | LUH]

    Gregor Veauthier ist sich sicher: „Ich denke, wir sind mit diesem Event auf dem Weg zu einer weiteren läuferischen Traditionsveranstaltung in Münster“, so der 1. Vorsitzende der Laufsportfreunde Münster (LSF) im Vorlauf des vierten Brooks Münster-City-Runs am 4. Juli in der Innenstadt.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: